Herzlich willkommen bei PROLAHN!
Gleich auf der ersten Seite wichtiges zur Lahn:


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Sie lesen heute unter "Aktuelles":
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> Wasserrahmenrichtlinie

> Lahn Reisebegleiter 2020

> Lahn immer beliebter


> Schleusenstatistik 2018 / 2019

> Anlegestege für die Lahn


> Fahrtenpass / Fahrtenspaß

> Reparaturarbeiten an Schleusen

> Schleusenhaken erlaubt

> Nachfolger gesucht

> Wissen wo man anlegen kann

> Willkommen in Dausenau!


> Gastfreundliche Lahn

> Lahn-Infrastruktur immer besser

> Ich war da! Skippertreffen 2019

>
Bürokartie blockiert neue Stege

> Living Lahn auf einem guten Weg

> Boot am Steg festgerostet?

> Lahn ist schiffbar bis Lahn-km 70

> Freie Fahrt von Lahnstein bis Dehrn

> Wetter

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> Meinungen / Leserbriefe ••• ••
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> Hinweise des WSA für die Schifffahrt
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Lahnkarten zum Downloaden: (2 MB)
zur schnellen Orientierung:

> Lahnstein bis Nassau
> Nassau bis Kalkofen
> Kalkofen bis Diez
> Diez bis Runkel-Dehrn

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> Pegel an der Lahn
> Pegel Koblenz

Der Pegel Diez wird ermittelt im Bauhafen
des WSA und hat für die durchgehende
Schifffahrt
keine Bedeutung!
In der Fahrrinne von Lahnstein bis
Runkel-Dehrn werden 1,60 m vorgehalten.
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Weiterführende Links:

> Wassertourismus in Deutschland

> BV Wassersportwirtschaft

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> Archiv 2018, 2017, 2016, 2015 ....
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Wasserwege erhalten, Regionen stärken.
Gemeinsam stark für eine
schiffbare Bundeswasserstraße Lahn:

PROLAHN

Netzwerk Deutsche Wasserwege

DMYV

HELMeV

Landesverband Rheinland-Pflaz

ADAC

Inland Waterway International

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Als neue Mitglieder begrüßen wir
bei PROLAHN:

- Tamara Schultz, Becheln
- Lars Erdmeier, Becheln
- Georg Ilsanker, Leubsdorf
- Andreas Burgard, Butzbach
- Gerd Michler, Bendorf
- Hans Petrikat, Kettig
- Walter Hommen, Niederdürenbach
- Gudrun Wissel, Mömbris
- Günther Wissel, Mömbris
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PROLAHN auf Facebook

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Die Lahn

NEU: AKTUALISIERTE AUSGABE
"Die Lahn" 148 Seiten nützliche
Infos für Skipper. Preis € 19,95
zuzüglich 2,35 für Versand.

Zu bestellen beim Verlag Gert Gätke:
gert.gaetke@gmx.de

> Leseprobe

> Buch bestellen

Kontakt zur den Autoren:
Telefon 06084 5633
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Ihr Bäcker an der Lahn

Schäfer, Ihr Bäcker überall an der Lahn!
Der Bäcker für den Skipper.

www.schaefer-dein-baecker.de


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Kanucharter Hofmann, Kanus, Donats,
Hausboote - Ihr Partner in Nassau
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Berater- und Sachverständigenbüro Hagenkötter

Schadensgutachter für Waren-, Ladungs- und Transportschäden.
Ihr Profi in Fragen für Wasserfahrzeuge jeglicher Art.
Havariekommissar:

Anton Hagenkötter
Ketteringstraße 22
56112 Lahnstein


Tel: 02621.6289467
Mobil: 0176.99753718

> Homepage

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Herzlich willkommen in Bad Ems!

Bad Ems - Marina Kutscher

Ihr Bootsservice Kutscher bietet Ihnen:


• Sommerliegeplätze im Yachthafen
...oder an der Promenade von Bad Ems
• Winterlager
• Boots- und Motorenservice
• Ständiger Kranservice für Boote bis 6 to.
• Charterboot
• Wohnmobilstellplätze
• Kurze Wege zu allen
...Versorgungsmöglichkeiten

Internet: boots-service-kutscher.de

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Gut Essen und Trinken beim Winzer
Massengeil-Beck in der Borngasse von
Obernhof.
Weinstube und Wein-Verkauf.
Telefon: 02604 7563

Internet: www.lahnwein.de
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Münch-Werft

• Sommerliegeplätze
• Winterliegeplätze
• Reparaturliegeplätze
• Bootsservice
• Schweißarbeiten

Münch-Werft - Ahlerhof 20
56112 Lahnstein

Tel.: 02621/1881100
Mobil: 0151 23454504

> www.muench-werft.de

 

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Einfach mieten:

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Lahn. - Führerscheinfrei!

> www.hausboote-lahn.de

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Die Schifffahrt auf der Lahn geht bis ins
15. Jahrhundert zurück. Eine interessante
Dokumentation hat der Schiffferverein Lahnstein zusammengestellt, die zeigt, dass die Lahn schon immer eine Lebensader für die Menschen in der Region war.

> Schifffahrt auf der Lahn

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Günter Deißner Yachtcharter
Holzheide 10
46348 Raesfeld-Erle

Charterbasis:
Emser Landstraße 20
56112 Lahnstein

Tel: 0800/3880001
Fax: 02865/95225

> Homepage

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Danner Diez

Wassersport Danner, jetzt
BOOTSVERLEIH BUCH, Diez

> Homepage

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Moto-Shop Woditsch

Verkauf & Reparatur von ...
* MOTORRÄDER, MoOTORROLLER
* BOOTSMOTOREN
* E-BIKES der Firma Kreidler

56379
Obernhof - Telefon: 0178-7117280

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Wassersportvereine außerhalb der
Lahn,
die sich für den Erhalt der Lahn
als schiffbare Wasserstraße besonders engagieren:


> Motor-Yacht-Club (M.Y.C.), Mondorf

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Bootsverleih

Kanus, Tretboote, Stand-Up-Paddeling.
Bootsverleih Buch in Balduinstein mit Imbiss
an der Straßenbrücke.
Telefon 0176 7311523
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Flagge, Stander PROLAHN

Zum Glück

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Bitte vormerken:
PROLAHN MItgliederversammlung am Freitag, 20. März 2020 auf dem Schiff "Wappen von Limburg". Beginn 19:00 Uhr, Schiffsanleger am Eschhöfer Weg in Limburg.


Die Einladungen an alle Mitglieder von PROLAHN sind am 5. Februar 2020 per Post verschickt worden. Einige Briefe sind als nicht zustellbar zurückgekommen. Wer demzufolge keine Einladung erhalten hat, melde sich bitte bei der Geschäftstselle, um seine neue/geänderte Anschrift mitzuteilen.
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Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) -
eine Drohkulisse gegenüber Skippern?

Immer wieder werden seitens bestimmter „Petrijünger“ (es sind übrigens immer die Selben…) Versuche unternommen, die Schifffahrt und besonders die Freizeitschiffahrt als verwerfliches Eindringen in und auf ihrer Grals-gehüteten Lahn - zu brandmarken und nach außen hin zu skandalisieren. Zwar ist immer noch nicht so recht erkennbar, wo welche der wenigen Berührungsflächen tatsächlich Anglerexistenz-vernichtende Auswirkungen haben (bzw. die Verkaufserlöse von Gastkarten schmälern könnten….) wenn sich nicht-angelnde, zumeist im Seniorenalter befindende Menschen nach einem langen Arbeitsleben einen stillen Fluss-Urlaub in ihren Kajütbooten und in schöner Landschaft gönnen, indem sie zumeist in den Ortslagen am Ufer ankern und den Urlaub im schwimmenden „eigenen Reich“ genießen. — Das beliebteste, weil schärfste Damoklesschwert, welches schon immer über den Köpfen der unbotmäßigen Mitnutzer geschwungen wird, ist die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).

Im Folgenden werden wir von PROLAHN versuchen die Aussagen der WRRL, und ihr Verhältnis zum „Blauen Band“ sowie zu LIVING LAHN zu interpretieren, teilweise auch zu relativieren, soweit uns dies möglich ist.. Ganz selbstverständlich und gerne sind die Fachleute vom WSA dazu eingeladen, die Interpretation - wo nötig - zu korrigieren.

Die WRRL sollte eigentlich bis einschl. 2015 umgesetzt sein. Die Frist wurde verlängert bis 2027. - Auch wenn sie einen verbindlichen Charakter hat: Die WRRL ist und bleibt eine RAHMEN-Richtlinie, nicht mehr und nicht weniger. Sie bezieht sich auf alle Fließgewässer, nicht nur auf die schiffbaren Wasserstraßen, dafür auch auf kleine Wasserläufe, wie z. B. auf verrohrte Bachläufe in den Innenortslagen. Wer weiß zum Beispiel, wie viele Bäche in hessischen Orten verrohrt sind? Und was es kosten würde sie alle wieder frei zu legen (wenn das überhaupt noch machbar ist…)? Die WRRL gibt zwar die Ziele (guter ökologischer Gewässerzustand) an und gibt als Hauptziel die Renaturierung der Fließgewässer vor. Gleichzeitig erlässt sie ein Verschlechterungsverbot. So weit - so Ok.

Aber zu einer Voll-Renaturierung zwingen kann die WRRL die Kommunen als Eigentümerinnen der meisten Flüsse (sowie denen des Bundes) und aller Bäche nicht wirklich. Daher sind die Veranlasser der WRRL so realistisch, dass sie primär die DURCHGÄNGIGKEIT als vorrangige Maßnahme angeben. Und damit können vor dem Hintergrund der unermesslich schweren rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Folgen (einer ganzheitlichen Renaturierung) gerade bei den größeren Flüssen in erster Linie gerade mal Umgehungsgerinne und sonstige Fisch-Aufstiegsanlagen gemeint sein.

Im Wesentlichen geht es darum: Welche Projekte sind seitens der EU förderungswürdig und welche nicht. Denn falls sich mal eine Gewässer-Eigentümerin dazu entschließt eine umfassendere Renaturierung vorzunehmen, signalisiert die WRRL, dass dieses Vorhaben auf jeden Fall als förderungswürdig anerkannt werden wird.

Das Land Hessen fördert die Umsetzung der WRRL mit 5-10 Mio € pro Jahr. Das sind auf die 23.600 lfd. Gewässer-Kilometer gerade mal (hoch angesetzt) um die 400 € pro Km. Wie weit kommt man damit?? - Und die Kommunen mit ihren Haushalten?? Wir konnten bisher nur erleben, dass mal hier und dort ein kleiner Bach renaturiert wird, natürlich mit Zuschüssen aller Art… - - Ein „Großprojekt“ war unter anderem die Renaturierung von 1 - 1,5 km der oberen Eder bei Hatzfeld. Auch hier werden Land und EU den Löwenanteil gestemmt haben. Viel mehr ging erst mal nicht. Ähnlich sieht es bei der mittleren Fulda aus. Immerhin ergibt das schöne und beachtliche Naturschutz-„Trittsteine“. Die Eder ist 176 Kilometer lang - ähnlich auch die Fulda. Was würde eine Komplett-Umsetzung der WRRL im Sinne der Sportangler alleine bei diesen Flüssen kosten?

Aufgrund ihrer Besonderheiten (vor allem ihrer Nutzungsdichte und landschaftlichen Rahmenbedingungen) lässt sich jetzt schon erkennen, dass die Lahn um ein Mehrfaches teurer ausfallen wird. - Dass der NABU Hessen in seinem Konzept für die Lahn Drohnenaufnahmen von dem o. g. renaturierten (und völlig anders gearteten) Eder-Abschnitt eingebaut hat um sein Ziel zu erreichen ist genau so unseriös und dreist wie das Animierfoto in der „Blaues-Band“-Broschüre des Bundes, die anstatt einer Bundeswasserstraße ein Foto ganz offenbar von der flott dahin strömenden Mittelsieg verwendet hat…

Das Blaue Band Deutschland bezieht sich bekanntlich ausschließlich auf die Nebenwasserstraßen des Bundes. Selbstverständlich folgt es im Wesentlichen den gleichen Zielen wie die WRRL. Wie sollte es auch anders gehen! Allerdings berücksichtigt es die bestehenden Nutzungen dieser Nebenwasserstraßen und fokussiert sich fachplanerisch auf die Erholungsnutzung. Daher sieht das Blaue Band nur dort Voll-Renaturierungen vor, wo praktisch jedes Nutzungsinteresse erloschen ist. - PROLAHN fällt da nur die untere Leine ein (die allerdings nach wie vor von Kanuten befahren wird). - PROLAHN kennt keinen Fluss, bei dem bestehende (Wassersport-)Nutzungen inklusive ihrer Infrastrukturen vom Gewässer verbannt worden sind oder die Motorboote willkürlich verboten wurden oder werden sollen.

Bei den Wasserstraßen geht es erst mal um die ökologische Aufwertung der begleitenden Gewässer- und Landstrukturen. Dies ist an vielen Stellen gut machbar und wird zu einem deutlichen Gewinn der landschaftsbezogenen Erholungsfunktion führen, - auch zugunsten der Skipper. Die o. g. Broschüre des Bundes zeigt dazu ein schönes Beispiel wohl von der Saale und ihrem Buhnensystem.

Ein „Blaues Band Europa“ existiert
laut Internet-Recherche nicht.

LIVING LAHN ist im Prinzip unabhängig von dem „Blauen Band“. Das Projekt beinhaltet natürlich ebenfalls in Naturschutzfragen die fachlichen Ziele der o. g. Konzepte. Alles andere wäre unsinnig und widersprüchlich. Bei LILA (als Pilotprojekt) will man eben vorrangig erfahren wie sich die hehren Ziele „unter Freilandbedingungen“ gestalten. Damit sind zahlreiche neue Erfahrungen verbunden, aus denen man in Bezug auf künftige ähnliche Projekte lernen wird. Für ein Muster-Pilotprojekt verkörpert die Lahn mit ihren bekannten Eigenschaften und Nutzungen geradezu die „Königsklasse“ unter den Flusssystemen. Bei einem solchen Musterprojekt ausgerechnet die Motorisierte Schifffahrt zu verbannen käme aus Sicht von PROLAHN. einer Selbstverstümmelung dieses Pilotprojektes gleich und würde eine der wichtigsten Erfahrungen ausschließen.

Ralf Schneider (Dipl.-Ing. Landespflege)
Ressort: Ökologie und Landespflege

> Meinungen / Leserbriefe

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Aktuelle Broschüre gleich hier herunterladen:

> Lahn-Reisbegleiter 2/2020

Lahn als Reiseziel immer beliebter

So viele Freizeitkapitäne mit Kajütbooten, meist besetzt mit der Familie, wie bis jetzt in diesem Jahr, waren schon lange nicht mehr auf der unteren Lahn unterwegs. Die Lahn ist und bleibt eines der beliebtesten Urlaubsziele für Wasserwanderer und Bootstouristen mitten in Deutschland.

Viele Skipper, die nur mal kurz vom Rhein in die Lahn abbiegen wollten, sind von der herrlichen, naturnahen Landschaft, der Ruhe und der Leichtigkeit des Navigierens so angetan, dass sie gleich für den Rest ihres Urlaubes an der Lahn geblieben sind.

Vor allem Bootsfahrer aus den Niederlanden zieht es immer wieder an den romantischen Fluss zwischen Westerwald und Taunus. Ihr Ziel ist die Oranierstadt Diez, die mit dem niederländischen Königshaus eine enge Beziehung pflegt. Die Stadt Diez hat sich in den letzten Jahren zu einer schmucken Stadt entwickelt. Der neue große Stadtsteg von Diez lädt zum Festmachen und Besuch der Stadt ein.

Auch die anderen Orte, wie Lahnstein, Bad Ems, Nassau, Obernhof, Laurenburg, Balduinstein, Dietkirchen und Dehrn lohnt es zu besuchen. Der durch seinen Wein bekannte Ort Obernhof (Obernhofer Goetheberg) hat extra zwei zusätzliche Gemeindestege angebracht, die den Bootstouristen kostenlos zur Verfügung stehen. Sieben neue Stege sind in Vorbereitung.
Die Wassersportvereine von Lahnstein bis Dehrn halten zusätzliche Anlegestege für Gäste bereit. Die freundlichen Schleusenmeister freuen sich über das Mehr an Schleusungen an der Lahn.

Grund genug, die Lahn als Bundeswasserstraße mit seinen historischen Schleusen (die älteste Schleuse ist Baujahr 1842) und Wehren für die Berufs- und Freizeitschifffahrt zu erhalten. In Zusammenarbeit mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, den Verbänden, Städten und Gemeinden, setzt sich PROLAHN e. V. für die Verkehrssicherheit der Schifffahrt, Hochwasser- und Umweltschutz auf der Lahn ein, damit auch im nächsten Jahr viele Skipper die Lahn genießen können.

Broschüre gleich hier herunterladen:

> Lahn-Reisbegleiter 2/2020

Die gedruckte Ausgabe 2020 ist ab März bei allen Touristikbüros, bei Charterunternehmen, Restaurants und Hotels entlang der Lahn, im Kreishaus Bad Ems, und bei der Geschäftstelle von PROLAHN erhältlich..

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Vergleich Schleusenstatistik
2018 zu 2019: Der Weg ist das Ziel.

Die Zahlen der Schleusenstatistik 2018 stehen im Kontrast zu unserem Artikel "Lahn als Reiseziel immer beliebter". Gefühlt waren weit mehr Boote auf der Lahn unterwegs als in den Jahren zuvor.
(Der BOOTSCLUB LIMBURG im Hafen Dehrn verzeichnete einen Besucherrekord an Gästen mit Boot). Die Statistik des WSA sagt etwas anderes. Da kommt einem schnell der bekannte Spruch in den Sinn. "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst manipuliert hast!"

Manipulation wollen wir hier niemand unterstellen. Deshalb versucht unser Mann für Ökologie und Landespflege, Ralf Schneider, eine Erklärung:

Das offenkundige, auch für den Laien sofort erkennbare Missverhältnis zwischen der Zahl der Schleusungen und derjenigen der zahlreichen Boote, die sich tatsächlich auf der Lahn befinden deutet meines Erachtens eher ein Charaktermerkmal der Unterlahn an als etwa einen Hinweis auf nachlassende Attraktivität. Ich glaube, dass hier ein Vergleich mit dem Straßenwesen und der Zweckbestimmung seiner Straßen zulässig ist:

Ein Großteil der Straßen besteht aus Verbindungsstraßen aller Größenordnung: Autobahnen (zwischen Regionen), Bundesstraßen zwischen Stadträumen, Landesstraßen und Kreisstraßen zwischen Städten und Gemeinden. - Auf unterer Ebene finden wir noch Ortsverbindungen bis hin zu einspurigen Gemeindewegen, die an irgendeinem Weiler enden oder diese untereinander verbinden.

Allen diesen Straßenkategorien ist gemein, dass die Verbindungsfunktion zwischen Orten und anderen Zielen im Vordergrund steht. - Bei den Wasserstraßen der unterschiedlichen Kategorien ist es nicht anders: Stets wird - unter Benutzung dieser Wasserwege - ein bestimmtes Ziel für den eigentlichen (Urlaubs-) Aufenthalt angestrebt: über Havel und Elde das tolle Mecklenburgisch/Brandenburgische Revier, über Main, RMD und Donau die schöne Stadt Passau, über die Saar wieder der Heimatort zum Urlaubsende u.s.w. Bei schönen Wasserstraßen (z. B. der Saar, der Oberweser u. a.) hat an nicht selten das zusätzliche Glück, dass oft auch „der Weg das Ziel“ ist. - Eintönige Strecken wie den Mittellandkanal befährt man trotzdem, weil er zum Ziel - z. B. Magdeburg oder Hannover etc. - führt. Nicht selten sind diese Ziele bevölkerungsreiche Städte oder gar Ballungsräume. Entsprechend groß ist dann die Zahl der Schleusungen. Damit ist der Mittellandkanal noch lange nicht ein tolles Urlaubsrevier.

Und wie sieht es bei der Lahn aus? Die Unterlahn ist, so gesehen, eine „Sackgasse“ von 67 Kilometer Länge. Den Besucher erwartet nicht einmal eine große Stadt oder ein Ballungsraum an ihrem Ende; sie endet „im Nichts“. Erst die Oberlahn führt weiter zu einem Ballungsraum, der einer kleineren Großstadt entspricht. Aber die Oberlahn ist halt nur eine Art „Radweg“ zu diesem Ballungsraum, unbrauchbar für motorisierten Verkehr. Somit kann also die Unterlahn allenfalls nur teilweise eine Verbindungsfunktion (z. B. zwischen Limburg / Diez und dem Rhein) wahrnehmen, wobei sich diese Orte nicht mit einem größeren Ballungsraum vergleichen lassen. Dies spiegelt sich m. E. dann auch in der Schleusenbilanz wider. Mit ihren 67 Kilometern Fahrbarkeit ist die Lahn aber auch zu kurz für groß angelegte „Sightseeing-Reisen“ - die etwa auf Mosel und Maas möglich sind. Was soll man auch auf der Lahn dauernd auf und ab kutschieren??

Aber damit ist noch immer nicht das Wesen der Lahn voll erfasst. Unter Hinblick auf die o. g. Straßenkategorien ist meines Erachtens die Lahn eher wie eine schöne, ruhige „Anliegerstraße“, zwischen Villen und Parkanlagen, mit Promenadenabschnitten, Restaurants und Kulturangeboten. Sie ist eben das Ziel und nicht der Weg dorthin. Kein Mensch käme auf die Idee, z. B. auf einer Promenadenstraße im Kurort dauernd auf und ab zu fahren. Man sieht zu, dass man einen Parkplatz bekommt, genießt die Promenadensituation und ist dort um zu bleiben. Das Ziel wäre nun, diese „Promenadenstraße“ weiter zu pflegen und zu verschönern sowie sich um weitere Parkmöglichkeiten zu kümmern.

In diesem Sinne erscheint mir die bloße Schleusenstatistik - dies ohne Kenntnis der genaueren Strukturmerkmale der Lahn - als ziemlich unbrauchbares Werkzeug um die Fremdenverkehrsattraktivität der Lahn zu beurteilen.

> Meinungen / Leserbriefe

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Bootsanlagestege

Neue Anlegestege, entwickelt für die Lahn.

Nach den Vorgaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes bietet das Unternehmen Schneider Stahlkonstruktionen GmbH in Hardt im Westerwald speziell für die Lahn solide, wartungsfreie Feststege aus verzinkten Stahlelementen. Der Konstrukteur, Frank Stiller, entwickelte das raffinierte Baukastensystem für Anlegestege, um den individuellen Anforderungen an den Ufern der Lahn gerecht zu werden.

Obernhof möchte gleich sieben dieser Stege für Gäste anbingen lassen und Nassau ist an fünf weiteren interessiert. Auch einige Vereine finden die Stege von Frank Stiller eine sinnvolle, dauerhafte und bezahlbare Lösung, um die Infrastruktur an der Lahn endlich zu verbessern.

Viele Anlegestege an der Lahn sind in die Jahre gekommen und deshalb dringend sanierungsbedürftig. In einigen Orten fehlen geeignete Anlegemöglichkeiten für Gäste, wie Fahrtenskipper, die in diesem Jahr die Lahn befahren haben, bei PROLAHN reklamierten.

Bei Interesse an Stegen, wenden Sie sich bitte an:
Schneider Stahlkonstruktionen GmbH, Telefon 02661 8618

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ADAC Informationen zu allen Sportboothäfen in Europa erhalten Sie beim ADAC im Portal www.skipper.adac.de

Wenn Sie oben links in der Karte auf "Routenplaner" klicken, erhalten Sie den Link zu AIS-NAUTIC mit detailreicher Hafenkarte und der Möglichkeit am PC (rechte Maustaste) Ihren nächsten Törn zu planen.
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Fahrtenpass

Fahren und gewinnen mit dem Fahrtenspaß!
Zertifikate sind per Post unterwegs.

Vielen Dank, dass Sie Lahn besucht haben und fleißig Stempel an den Schleusen gesammelt haben. Die belegen, dass Sie die Lahn von Lahnstein bis Dehrn mit dem Boot befahren haben.

Jeder Skipper, der bis 30. November seinen Fahrtenpass bei der Geschäftstelle oder an einer der Annahmestellen abgegeben hat, erhält ein Zertifikat, das ihn als echten Lahnskipper ausweist. Die Zertifikate sind bereits per Post an alle Teilnehmer unterwegs.

Jeder Teilnehmer hatte zusätzlich die Chance eine Kiste köstlichen Lahnwein zu gewinnen. Unsere Glücksfee hat ausgelost. Hier die Namen der Gewinner, soweit uns das der Datenschutz zulässt:

1. Henk de Vries, Mydrecht (NL)

BItte melden Sie sich: Ihr Weinpräsent konnte nicht zugestellt werden!

2. Klaus Klein, Wuppertal

3. Hans Petrikat, Kettig

Herzlichen Glückwunsch!

Datenschutzhinweis: Alle Ihre Angaben im Fahrtenpass sind freiwillig und werden nur zum Erstellen des Skipperzertifikates und zur Gewinnerermittlung am Jahresende verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht!

Den neuen Fahrtenpass 2020 gibt es ab 1. April an den Schleusen Lahnstein und Limburg.

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Reparaturarbeiten für eine schöne,
unbeschwerte Saison 2020.

In der Zeit vom 4. November 2019 bis 31. März 2020 werden vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Reparaturarbeiten an den Schleusen Lahnstein, Nievern, Kalkofen und Diez durchgeführt.

Während dieser Winterzeit bleiben die geannnten Schleusen gesperrt und werden fit gemacht für die neue Saison ab 1. April 2020.

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Amtlich: Schleusenhaken sind erlaubt!

Nach einigen hitzigen Diskussionen mit Skippern zu einem vom Schleusenmeister ausgesprochenen Verbot von Schleusenhaken, haben wir beim WSA nachgefragt. Grundsätzlich gilt: Jeder Skipper ist für sein Boot in der Schleuse selbst verantwortlich und muss geeignete Maßnahmen ergreifen, die ein sicheres Schleusen gewährleisten und niemand anderes gefährden.

Zum Festmachen in den Schleusen dürfen spezielle, dafür angefertigte Schleusenhaken (keine Bootshaken!) benutzt werden. Sie haben sich bestens an den Haltestangen bewährt und sind in ihrer Handhabung weit sicherer als Leinen. Leinen können sich leicht an den in der Mitte angeordneten Halterungen der Haltestangen verheddern.

Wichtig ist, dass an den Schleusenhaken eine Leine befestigt wird, die wiederum an einer Klampe oder einem Poller an Bord belegt sein muss. Alleine mit der Hand das Boot in der Strömung zu halten ist einfach zu gefährlich, wenn zum Beispiel den Halter des Schleusenhakens die Kräfte verlassen?

In jedem Fall sind die Anweisungen des Schleusenpersonals zu befolgen.

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schiff stadt bad ems

Nachfolger für Schifffahrt Lahnstolz gesucht.

Kapitän Wolfgang Schmitt möchte seine gut gehende Personenschifffahrt auf der Lahn mit dem schönen Schiff "Stadt Bad Ems" aus altersgründen an einen Nachfolger übergeben. Am besten, so seine Aussage, wäre die Nachfolge für eine Schifferfamilie, wo Mann, Frau und Kinder an Bord mitarbeiten, denn die Familie hat mit dem Schiff, dank der großen Nachfrage, ein gutes Auskommen.

Schiff und Steiger in Bad Ems sind in einem vorbildlichen Zustand. Ein Nachfolger im Besitz eines Schifferpatentes könnte sofort die Touren übernehmen. Natürlich würde Kapitän Wolfgang Schmitt in der ersten Saison gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Also allerbeste Voraussetzungen das über 200 Jahre alte Traditionsunternehmen "Lahnstolz" weiter zu führen und die Lahn mit der Personenschifffahrt in Bad Ems zu bereichern.

Bei Interesse, bitte bei Kapitän Schmitt melden:
Telefon: 02603-4376
Von Oktober bis Ostern privat erreichbar:
Telefon: 06432-82135

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WICHTIG: Wissen wo man anlegen darf.
Orientierungshilfe für Gäste mit Boot.

Das schon immer größte und sehr schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde (und einheimische!) Skipper wissen nicht wo sie mit ihrem Boot anlegen dürfen. Es fehlt zu 90 % der Hinweis auf einen freien Anlegeplatz.

Betrachten Sie einmal das Szenario aus Ihrer Sicht. Sie sind auf der Lahn mit dem Boot unterwegs. Sie sehen viele freie Stege. Woran erkennen Sie, wo Sie mit ihrem Boot anlegen dürfen und wo nicht? Im Zweifelsfalle fahren Sie lieber gleich weiter. Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Lahn-Besucher festmachen. Dabei ist es so einfach und kostengünstig, eine kleine Tafel FREI/BELEGT anzubringen!

Zeigen Sie Willkommenskultur!


PROLAHN hat einen Hersteller gefunden, der solide, langlebige Schilder fertigt: Die Vorderansicht zeigt "FREI" und auf der Rückseite "BELEGT". Diese Wendetafel kann mit Hackenösen befestigt werden. Die Bohrung in der Mitte ist für eine Sicherungsleine vorgesehen. So kann schnell und ohne Mühe das Schild auf die gewünschte Aussage gewendet werden.

Vorderseite:

FREI

Rückseite:

Belegt

Kurzbeschreibung:
Liegeplatzschild C4 aus Aluminium, Format 240 x 110mm als Wendetafel. Stückpreis bei Sammelbestellung: € 5.90 je Stück plus MwSt. und Versand.

PROLAHN fügt Ihre Bestellung zu einer Sammelbestellung zusammen, um den günstigen Mengenpreis zu erhalten und kümmert sich um den Versand zu Ihnen.

Bitte bestellen Sie gleich Ihren Bedarf per E-Mail: info@prolahn.de, damit Sie in der laufenden Saison von mehr Gästen profitieren.

Willkommen beim BCL

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Dausenau

Willkommen in Dausenau!

Vier neue Stege hat die Gemeinde Dausenau für Gäste mit Boot eingerichtet. Mit Beginn der Saison 2020 werden die Stege mit Strom und Wasseranschluss ausgesattet sein. Strom und Wasser gibt es ab April kommenden Jahres gegen eine kleine Gebühr. Die Nutzung der Anlegestege ist für die Besucher von Dausenau kostenlos.

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Gastfreundliche Lahn.

Das WSA hält an den Schleusen Toiletten für Gäste bereit. Wer fragt, kann die Toiletten benutzen. In Kalkofen hat das WSA seit letztem Jahr einen Sanitärcontainer (siehe Foto) mit einem Schild "Gästetoilette" aufgestellt..

Das WSA ist bemüht mittelfristig die Sanitären Einrichtungen (Personal und Gäste) an den Schleusen der unteren Lahn auf Vordermann zu bringen. Ein weiterer schöner Beitrag für eine saubere und immer gastfreundliche Bundeswasserstraße Lahn.

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Umbenannt: Nach der Einrichtung des neuen Wasserstraßen-und Schifffahrtsamtes am 13. Juni 2019 in Wittlich, nennt sich das Amt nun:

Wasserstraßen-und Schifffahrtsamt für
Mosel, Saar, Lahn.

Bei der Namensgebung habe man besonders darauf geachtet, dass auch die Lahn nicht vergessen wird, so ein Sprecher des WSA.

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Lahn-Infrastruktur wird immer besser.

Durch einen Sturm krachte kürzlich bei Diez ein schwerer Baum in die Lahn und versperrte die Durchfahrt für die Schifffahrt. Die Männer vom Wasserbau waren schnell zur Stelle und beseitigten das Hindernis mit schwerem Gerät. Bereits im Winter und Frühjahr hat das WSA an einigen Uferbereichen entlang der Lahn die weit überhängen Bäume beschnitten und damit das Fahrwasser breiter und sicherer gemacht.Hindernis beseitigt

An der Schleuse Kalkofen wurden alle maroden Holzbeläge am Warteleitwerk durch Gummiplanken ersetzt, damit sich niemand mehr beim Anlegen sein Boot verkratzt.

Gummipuffer

Die Schleuse Cramberg erhielt eine neue Schilderanlage, die nun von Weitem gut sichtbar mitten auf der Wehrbücke montiert wurde und nun die Einfahrt in die Schleuse regelt.


An der Schleuse Diez wurde die alte, sanierungsbedürftige Spundwand erneuert.

baustelle

Vier deutliche Signale, dass die Lahn weiter allen Nutzern als Bundeswasserstraße erhalten bleibt.

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ich war da

nassau lahn

Zum diesjährigen Skippertreffen über Pfingsten (7. bis 10. Juni) in Nassau hatten sich 55 Boote schriftlich angemeldet. Gekommen waren fast 70 Boote, darunter auch zwei Boote vom Bodensee. Die "Festlieger" in Nassau nicht mitgerechnet. Die Stadt Nassau hatte wieder für Strom gesorgt, Reifen als Abstandshalter und Bohlen als Gangway bereitgestellt. Jedes teilnehmende Boot erhielt eine Stofftasche (gesponsert von der Touristik Bad Ems-Nassau) mit interessanten Informationen über den Rhein-Lahnkreis, zwei Fläschchen Nassauer Kräutertropfen und je zwei Gutscheine für die Galavorstellung des Circus Ronelli am Sonntag.

PROLAHN hatte sich mehr aktive Beteiligung aller 178 Mitglieder (Vereine, Städte und Gemeinden) gewünscht, denn es geht um den Erhalt der Lahn. PROLAHN setzt mit dem jährlichen Skippertreffen ein sichtbares Signal an die Politik, die Lahn weiter schiffbar zu erhalten.

Am gut besuchten Skipperabend am Freitag im wetterunabhängigen, schön dekorierten Zirkuszelt von "Circus Ronelli", begrüßte der 1. Vorsitzende Anton Hagenkötter die Gäste und Ehrengäste: Verbandsvize des Deutschen Motoryachtverbandes Gisbert König, den Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bad Ems Birk Utermark in Vertretung des neuen Bürgermeisters Bruchhäuser, den Vorsitzenden der FDP Bad Ems / Nassau Markus Wieseler und die stellvertretende FDP-Vorsitzende Julia Schwarzkopf. Beide Politiker bekundeten, dass die Lahn eine wichtige Lebensader für die Region ist, die es gilt für die Menschen so zu erhalten, so wie sie sich heute mit Wehren und Schleusen zeigt. Stadtbürgermeister Armin Wenzel, der in den vergangenen Jahren das Skippertreffen eröffnete, war wegen eines Trauerfalls in der Familie verhindert.

Gisbert König berichtete über die Arbeit im Lila-Projekt und lobte die gute Arbeit des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA), allen voran den Leiter des Projektes Jens Maltzan. Der habe mit Ruhe und Sachverstand alle wichtigen Fakten aus den Arbeitskreisen und Workshops der 12 Interessengruppen zusammengetragen. Jens Maltzan informierte in seinem Vortrag über das Projekt, den Sachstand und was die nächsten Schritte und Aufgaben der weiteren Konflikt-Workshops sind. Darauf aufbauend soll bis 2025 ein Ergebniskatalog erstellt werden, der dann ab 2026 an der Lahn umgesetzt wird.

Der zweite Vortrag des Abends befasste sich mit vorbeugenden Maßnahmen zur Verhinderung von Sinkschäden am Liegeplatz und deren Folgen für die Skipper. Hauptkommissar Bernd Wiebach von der Wasserschutzpolizei Koblenz zeigte anhand eindrucksvoller Bilder, wie schnell es zu Sinkschäden kommen kann und wie wichtig es ist, für solche Fälle gut versichert zu sein.

Der vorgesehene Vortrag mit dem Dipl.-Ing. Landespflege Ralf Schneider zum Thema "Müssen Wehre Sünde sein?" musste leider ausfallen, weil Schneider erkrankt ist. Dafür sprang der für Natur- und Umweltschutz in PROLAHN zuständige Wilfried Viertel ein. Der berichtete von dem guten Zustand der Lahn, einem Paradies für Tiere und Pflanzen, das sich über die Jahrhunderte entwickelt habe und die heutige Form einzigartig in Deutschland ist und unbedingt schützenswert sei. Moderiert von Heinz Scheyer, beantwortete Viertel die vielen Fragen aus dem hochinteressierten Publikum.

Für den Samstagabend hatte Bürgermeister Wenzel alle Skipper in den Schlosshof und auf den Rathausplatz eingeladen, begleitet vom "Sin(n)phonieorchester", um die Gäste aus der französischen Partnerstadt Pont-Château zu begrüßen und mit den französischen Freunden zu feiern. Die Band "Rambling Rover" begeisterte die Gäste auf dem Rathausplatz mit fetziger irischer und englischer Folklore.

Der Sonntag gehörte wieder den Skippern auf dem Gelände von Kanucharter Hofmann an der Kettenbrücke. Beim "Klönsnak" am Nachmittag spielte Alleinunterhalter "Fireman Heinz" für die Besucher des Biergartens und lieferte die passende Musik für einen zünftigen Junggesellenabschied.

Der Sonntagabend gehörte den Freunden des Zirkus. "Circus Ronelli" präsentierte sein buntes Gala-Showprogramm im Zirkuszelt an der Kettenbrücke, extra für die Teilnehmer des Skippertreffens und natürlich für alle Bürgerinnen und Bürger in und um Nassau. Fernando Ronelli und sein Team zeigten ein abwechslungsreiches Programm, das alle Besucher begeisterte. Das bunte Showprogramm eröffnete Landrat Frank Puchtler als "Zirkusdirektor des Rhein-Lahnkreises" mit seinen immer netten und wohlwollenden Worten.

Herzlichen Dank an den Familien-Circus Ronelli, der extra für das Skippertreffen sein schönes Zelt in Nassau aufgebaut hatte, damit am Skipperabend, bei Sturm und Regen die Gäste geschützt im Trockenen saßen.

Resümee: Vier Tage, an denen es sich lohnte dabei gewesen zu sein. Ich war da!

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obernhof

Bürokratie und kleinkariertes Denken blockieren
die Sanierung der Anlegestege in Obernhof.

Seit Jahren wartet die Gemeinde Obernhof auf die Genehmigung von sieben "neuen" Anlegestegen zum einfachen Austausch der bestehenden, sanierungsbedürftigen Stege.

Immerwieder fordern die Beamten der beteiligten Genehmigungsbehörden, Planungsunterlagen, Nachweise, wasserrechtliche Genehmigungen, Statiken und Gutachten von der Gemeinde. Neueste Forderung: ein Gutachten über die Haltbarkeit der Festmacherringe im Ufer. Dabei handelt es sich um bestehende, starke, fest einbetonierte Ringe aus Stahl, die schon seit vielen Jahrzehnten von der Schifffahrt genutzt werden. Zu Zeiten der Güterschifffahrt haben hier schwere Lastschiffe und Personenschiffe festgemacht.

Warum die Ringe jetzt ein Statik/Gutachten brauchen, darüber schüttelt Bürgermeister Karl-Friedrich Merz den Kopf. Statt immer neue bürokratische Hürden aufzubauen, sollten die Beamten überlegen, wie sie ihren Mitbürgern im Leben schneller und besser weiterhelfen können, bevor die Menschen die Lust an jeglischem Engagement in diesem Staate verlieren.

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Living-Lahn-Projekt zeigt einen guten Weg in Richtung Zukunft.

Die Lahn für alle Nutzer akzeptabel und ökologisch sinnvoll zu gestalten, daran arbeitet mit viel Herzblut das LiLa-Beratergremium, das im Rahmen des integrierten EU-LIFE-Projektes „LiLa - Living Lahn“ vom Wasserstraßen- und Schifffahrtamt Koblenz mit Unterstützung eines externen Moderators geleitet wird. Das Beratergremium besteht aus 14 Verbandsvertretern unterschiedlicher Interessengruppen, acht Kommunalvertretern und zwei Bürgerbotschaftern.

Dr. Heiko Leuchs vertritt im Beratergremium die Interessen der motorisierten Schifffahrt. Er hatte die Vertreter der Landesverbände des DMYV, der Berufsschifffahrt und PROLAHN am 21. April zu einem Erfahrungsaustausch nach Koblenz eingeladen. Dr. Leuchs berichtete von der bisher guten Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Interessengruppen, auch dann, wenn es zu Interessenskonflikten kam. Wichtig sei es, so Dr. Leuchs, dass sich alle Akteure im Rahmen der Erarbeitung des Lahnkonzeptes bis 2025 auf eine gemeinsame Zukunftsperspektive verständigen, welche der Verwaltung und der Politik auch als Pilot für weitere Nebenwasserstraßen dienen soll. Alle Vorteile und Risiken, die mit einer ökologischen Aufwertung der Lahn einhergehen, würden fachlich geprüft, bevor sie mit in die Überlegungen des Beratergremiums einfließen.

Die bisher vorliegenden, vom WSA Koblenz in Zusammenarbeit mit den weiteren Projektpartnern erstellten Unterlagen und die bisher gesammelten Daten seien aus seiner Sicht als Diplom-Biologe vorbildlich. Auch die Betrachtung der einzelnen Staustufen in Hinblick auf Rückbaumöglichkeiten seien fundiert und allgemein verständlich dargestellt. Somit sieht Dr. Leuchs für die Lahn eine gute Zukunft, die allen nutzt.

Nicht zielführend sei es, wenn sich alle Beteiligten endlos streiten und kein gemeinsames Konzept zustande käme. "Dann wird uns die Politik ihre Entscheidungen überstülpen und das würde uns allen nicht recht sein", so Dr. Leuchs.

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Boot am Steg festgerostet?

Das könnte man ohne weiteres annehmen, wenn man sieht, wie wenig die Boote übers Jahr von ihren Stegen wegbewegt werden. Viele Skipper nutzen ihre Boote nur als Aufenthaltsort für den Nachmittagskaffee am Sonntag. Dabei begünstigt das starre Liegen am Steg den Rostfraß im Unterwasserschiff, so Wilfried Viertel, Bootsbauer, Motorenspezialist und selbst Skipper aus Wirges.

Die auftretenden elektrischen Ströme zwischen Land und Boot "bohren" in den Rumpf Löcher, die nicht selten Boote unbemerkt zum Sinken bringen. Wenn Boote wenig gefahren werden, leidet zudem der Motor, so Wilfried Viertel. Motoren gehen kaputt, wenn sie nicht gefahren werden. Dann kann es echt teuer werden.

Sein Rat: Wer Schaden und Ärger von seinem Boot fern halten will, sollte das Boot jede Woche, mindestens jeden Monat einmal auf längere Strecke fahren.

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Lahn ist schiffbar von Lahnstein, Lahn-km 137
bis zum Hafen Dehrn, Lahn-km 71.

Der Pegel Diez hat keine Bedeutung für Skipper. Noch immer verunsichert der Pegel Diez die Schifffahrt. Revierunkundige Skipper müssen, bei angesagten 70 bis 100 cm, annehmen, dass vor Diez Schluss ist und man bestenfalls nur bis Balduinstein fahren könne.

Das ist natürlich Unsinn!

Der "irreführende" Pegel liegt im Stromarm der Lahn, und bestimmt den Wasserstand im Bauhafen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Diez. Für die vorbeifahrende Schifffahrt hat der Pegel keine Bedeutung!

Die von "elwis" herausgegebene Fehltiefenliste bezieht sich auf den niedrigstmöglichen Wasserstand (NNW) der Lahn. Die in der Liste bezeichneten Fehltiefen liegen meist links und rechts neben dem Hauptfahrwasser und behindern die Schifffahrt beim Normalwasserstand (1,80 m Kalkofen) nicht.

Die für Skipper einzig wichtigen Pegel sind Kalkofen und Leun. Beim Normalpegel Kalkofen von 1,80 m wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt eine Mindestwassertiefe von 1,60 cm in der Fahrrinne von Lahnstein (km 137) bis Runkel Dehrn (km 70) vorgehalten.

Bei dieser Wassertiefe können auch größere Schiffe die Lahn von Lahnstein bis Dehrn sicher befahren und die schöne Lahn genießen.

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Flagge PROLAHNPROLAHN Fahnen

Wir wurden wiederholt gefragt: gibt es von PROLAHN große Fahnen, die man an einen Mast hängen kann. JA, die gibt es seit heute.

Wer eine Fahne möchte, kann zwei Ausführungen per E-Mail bei der Geschäftsstelle bestellen:

1. Hißfahne im Querformat, 200 x 120 cm - Preis: 25,- €
2. Hißfahne im Hochformat, 120 x 300 cm - Preis: 23,- €

Material SFS Spunpolyeseter 160 g/qm (Schiffsflaggentuch)
mit weißem Besatzband eingefasst. Befestigung: 4 Karabiner bei Hochformat bzw, eingewebtem Seil bei Querformat. Die Fahnen sind licht-, wasser-, sonnen-, und farbecht sowie Schmutz abweisend ausgerüstet.

Bei Versand mit DHL als Päckchen € 4,50,

Bestellen können sie gleich hier: info@prolahn.de
Lieferung erfolgt auf Rechnung.

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Wasser- und Schifffahrtsamt
zählt Boote von Klein bis Groß

Im Rahmen des LiLa-Projektes des Hessischen Umweltministeriums führt das Wasser- und Schifffahrtsamt in diesem und im nächsten Jahr eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durch. Dabei werden alle Schiffe und Boote haargenau registriert: die Art, Größe, Anzahl der Crew, das Ca.-Alter des Skippers, Uhrzeit der Schleusung(en) und die Häufigkeit der benutzten Schleusen.

Geprüft werden soll, was sich wirtschaftlich gesehen, in Zukunft an der Lahn verbessern lässt. Und da zählt jedes Boot. Vor allem die, die als „Fremde“ die Lahn von Lahnstein bis Dehrn bereisen.

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> Wasserstand Lahn: > Pegel Kalkofen - Normal:180 cm

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Zeigen Sie Flagge!

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Preis der Flagge in hochwertiger Skipper-Qualität, Format 30 x 25 cm
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Aufkeber, wetterbeständig, 9,5 cm Durchmesser
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