Startseite Aktuelles Über uns Die Lahn Vereine Satzung Mitglied werden Kontakt Downloads


Herzlich willkommen bei PROLAHN!
Gleich auf der ersten Seite wichtiges zur Lahn:

Skippertreffen PROLAHN
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Sie lesen heute unter "Aktuelles":
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> Fische mehr als nur fette Beute

> Können Wehre Sünde sein?

> Lahn-Reisebegleiter 2019

>Lahn erhält Ufer-Informations-System

> Gewinner Fahrtenspaß 2018


> Fahrtenpass / Fahrtenspaß

> Infos für Bürgerinnen und Bürger

> Wasserkraft und Hochwasserschutz

> Anlegestege für die Lahn

> Wissen wo man anlegen kann

> Kulturlandschaft Lahn

> Freie Fahrt von Lahnstein bis Dehrn

> Fisch-Schleusenmanagement

> WSA zählt Boote


> Fische benutzen lieber die Schleusen

> Stege an der Lahn werden erneuert

> Gemeinden für eine lebendige Lahn

> Hafen Hollerich: Idylle auf der Insel

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> Meinungen / Leserbriefe ••• ••
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> Hinweise des WSA für die Schifffahrt
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Lahnkarten zum Downloaden: (2 MB)
zur schnellen Orientierung:

> Lahnstein bis Nassau
> Nassau bis Kalkofen
> Kalkofen bis Diez
> Diez bis Runkel-Dehrn

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> Pegel an der Lahn
> Pegel Koblenz

Der Pegel Diez wird ermittelt im Bauhafen
des WSA und hat für die durchgehende
Schifffahrt
keine Bedeutung!
In der Fahrrinne von Lahnstein bis
Runkel-Dehrn werden 1,60 m vorgehalten.
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Weiterführende Links:

> Wassertourismus in Deutschland

> BV Wassersportwirtschaft

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> Archiv 2018, 2017, 2016, 2015 ....
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Wasserwege erhalten, Regionen stärken.
Gemeinsam stark für eine
schiffbare Bundeswasserstraße Lahn:

PROLAHN

Netzwerk Deutsche Wasserwege

DMYV

HELMeV

Landesverband Rheinland-Pflaz

ADAC

Inland Waterway International

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PROLAHN auf Facebook

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Als neue Mitglieder begrüßen wir
bei PROLAHN:

- Richard B. von Juterzenka-Prochaska, ..Westernohe
- Dr. rer. nat Klaus Diemert, Bad Ems
- Carmen Linke, Villmar
- Kersten Linke, Villmar
- Erich Hecker, Koblenz
- Georg Petermann, Jüchen
- Richard Rausch, Amöneburg
- Jörg Ruppert, Gladenbach
- Bootsverleih Buch, Balduinstein
- Kurt Struckmeyer, Nassau

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lahntal tourismus

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Die Lahn

NEU: AKTUALISIERTE AUSGABE
"Die Lahn" 148 Seiten nützliche
Infos für Skipper. Preis € 19,95
zuzüglich 1,65 für Versand.

Zu bestellen beim Verlag Gert Gätke:
gert.gaetke@gmx.de

> Leseprobe

> Buch bestellen

Kontakt zur den Autoren:
Telefon 06084 5633
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Ihr Bäcker an der Lahn

Schäfer, Ihr Bäcker überall an der Lahn!
Der Bäcker für den Skipper.

www.schaefer-dein-baecker.de


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Kanucharter Hofmann, Kanus, Donats,
Hausboote - Ihr Partner in Nassau
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WetterOnline
Das Wetter für
Bad Ems

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Berater- und Sachverständigenbüro Hagenkötter

Schadensgutachter für Waren-, Ladungs- und Transportschäden.
Ihr Profi in Fragen für Wasserfahrzeuge jeglicher Art.
Havariekommissar:

Anton Hagenkötter
Ketteringstraße 22
56112 Lahnstein


Tel: 02621.6289467
Mobil: 0176.99753718

> Homepage

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Herzlich willkommen in Bad Ems!

Bad Ems - Marina Kutscher

Ihr Bootsservice Kutscher bietet Ihnen:


• Sommerliegeplätze im Yachthafen
...oder an der Promenade von Bad Ems
• Winterlager
• Boots- und Motorenservice
• Ständiger Kranservice für Boote bis 6 to.
• Charterboot
• Wohnmobilstellplätze
• Kurze Wege zu allen
...Versorgungsmöglichkeiten

Internet: boots-service-kutscher.de

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Kutschers Marina
Gut Essen und Trinken beim Winzer
Massengeil-Beck in der Borngasse von
Obernhof.
Weinstube und Wein-Verkauf.
Telefon: 02604 7563

Internet: www.lahnwein.de

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Münch-Werft

• Sommerliegeplätze
• Winterliegeplätze
• Reparaturliegeplätze
• Bootsservice
• Schweißarbeiten

Münch-Werft - Ahlerhof 20
56112 Lahnstein

Tel.: 02621/1881100
Mobil: 0151 23454504

> www.muench-werft.de

 

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Hausboot_Lahn

Einfach mieten:

Wohlfühleffekt pur - von der ersten Minute
an. Komfortabel wie ein kleines Ferienhaus,
dabei mobil wie ein Schiff und dazu
preiswert - Ihr "fahrendes Heim" auf der
Lahn. - Führerscheinfrei!

> www.hausboote-lahn.de

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Die Schifffahrt auf der Lahn geht bis ins
15. Jahrhundert zurück. Eine interessante
Dokumentation hat der Schiffferverein Lahnstein zusammengestellt, die zeigt, dass die Lahn schon immer eine Lebensader für die Menschen in der Region war.

> Schifffahrt auf der Lahn

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WetterOnline
Das Wetter für
Limburg


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Günter Deißner Yachtcharter
Holzheide 10
46348 Raesfeld-Erle

Charterbasis:
Emser Landstraße 20
56112 Lahnstein

Tel: 0800/3880001
Fax: 02865/95225

> Homepage

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Danner Diez

Wassersport Danner, jetzt
BOOTSVERLEIH BUCH, Diez

> Homepage

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Moto-Shop Woditsch

Verkauf & Reparatur von ...
* MOTORRÄDER, MoOTORROLLER
* BOOTSMOTOREN
* E-BIKES der Firma Kreidler

56379
Obernhof - Telefon: 0178-7117280

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Wassersportvereine außerhalb der
Lahn,
die sich für den Erhalt der Lahn
als schiffbare Wasserstraße besonders engagieren:


> Motor-Yacht-Club (M.Y.C.), Mondorf

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Flagge, Stander PROLAHN

Aufkleber PROLAHN



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EINLADUNG zur PROLAHN Mitgliederversammlung


Freitag, 5. April 2019, Beginn 19:00 Uhr auf dem Schiff "Wappen von Limburg". Liegeplatz hinter dem Limburger Dom, Eschhöfer Weg.

Laut Satzung ist es uns erlaubt die Einladung per E-Mail zu versenden. Dabei können wir nicht garantieren, dass jedes Mitglied diese Einladung ordnungsgemäß erhält, denn Änderungen bei der Mailadresse sind uns nicht immer mitgeteilt worden. Damit jedes Mitglied die Chance hat, die Einladung zu erhalten, steht diese auf der Seite www.prolahn.de (Aktuell und im Downloadbereich) zum Herunterladen bereit.

Wegen wichtigen Themen und der Wahl des Vorstandes, bitten wir um zahlreiches Erscheinen, denn Sie bestimmen, wer die Geschicke des Vereins leiten soll.

> Download EINLADUNG

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"IG Lahn:
Stauseen-Kette wieder Fluss werden lassen"

Der von der IG Lahn (Interessengemeinschaft der Sportangler) iniziierte Artikel in der Rhein-Zeitung vom letzten Samstag hat zu heftigen Diskussionen geführt, zumal die Personen- und Freizeitschifffahrt auf der Lahn darin heftig angegriffen wurde.

Wir von PROLAHN haben uns entschlossen, uns nicht auf das Niveau von Unwahrtheiten und Übertreibungen zu begeben.
Einige "milde" Reaktionen auf den Zeitungsartikel haben wir trotzdem unter Leserbriefe und Meinungen veröffentlicht.

> Link zum Artikel in der Rhein-Zeitung

> Meinungen / Leserbriefe

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Lahn Reisebegleiter

Der neue Lahn-Reisebegleiter 2019 ist da!

Die neue Ausgabe 3/2019 des Lahn-Reisebegleiter für Skipper und Freunde der Lahn ist noch druckfrisch. Jetzt mit 32 Seiten informiert die Broschüre über eines der schönsten Fahrten- und Urlaubsreviere mitten in Deutschland. Die Broschüre gibt es ab 25. März kostenlos bei allen Touristikbüros von Wetzlar bis Lahnstein, beim ADAC, DMYV, bei allen PROLAHN Mitgliedsunternehmen und direkt bei der Geschäftsstelle PROLAHN.

> Der aktuelle Lahn-Reisbegleiter 3/2019 (PDF) 9 MB
...hier zum Download in kleiner Auflösung

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Willkommen an Bord!
Für die Sommersaison(e) suchen wir eine freundliche Bedienung (Stewardess)

m/w/d

Sie lieben die Schifffahrt und den Umgang mit Menschen? Prima! Dann haben wir für Sie ein interessantes Angebot:

Werden Sie Stewardess auf dem Schiff "Stadt Bad Ems" und bewirten Sie die Fahrgäste bei Rundfahrten auf der Lahn oder den wöchentlichen Dreiflüssefahrten "Lahn, Mosel, Rhein". Sie werden sehen, in einer modernen Bordgastronomie zu arbeiten macht viel Spaß..

Wenn Sie frei und selbstständig Arbeiten möchten, gerne gutes Geld dazu verdienen wollen, bewerben Sie sich bitte beim Kapitän der "Stadt Bad Ems": Wolfgang Schmitt, Telefon 02603 4376.

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sportangeln

Fische - mehr als nur fette Beute

Fisch ist so begehrt wie nie zuvor. Trotz schwindender Bestände geht es immer um „den großen Fang“. Doch was Wissenschaftler nach und nach über sie herausfinden, zeigt Fische von einer ganz neuen Seite.

Leschs Kosmos zeigte in der ZDF Sendung am 22. Mai diesen sehenswerten Bericht, den auch die Sportangler an der Lahn interessieren dürfte.

> Link zum ZDF-Beitrag

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Können Wehre Sünde sein?
Einige Anmerkungen zu einem bekannten Streitthema

Ein Beitrag von Ralf Schneider (Dipl.-Ing. Landespflege);
PROLAHN, Ressort Ökolooogie und Landespflege

Wiederholt wurde in der Vergangenheit das Thema "Stauwehre der Lahn" vor allem seitens der Hobbyangler ins Gespräch gebracht und dies stets mit dem offenen oder versteckten Vorwurf verbunden, dass die Flusswehre hauptverantwortlich für die unzureichende Wasserqualität der Lahn und dass sie entbehrlich seien - aber nur in Betrieb gehalten würden, um ein paar wenigen Freizeitkapitänen die Ausübung ihres "teuren Hobbys" bzw. die Existenz (wörtlich:) "nutzloser" Wasserkraftwerke zu ermöglichen. Dadurch würde der Lahn jede Chance genommen, zu einem naturnahen Wildfluss (sprich Anglerparadies) "renaturiert" zu werden.
Hierbei wurden in einem Schreiben eines Angelverein-Funktionärs vom 13.11.16 gar die Wildflussabschnitte der französischen, aus dem Zentralmassiv kommenden Ardèche als Leitbild bemüht. (Eine kleine Anmerkung: Entlang der Ardeche leben rd. 40.000 Einwohner, entlang der Lahn über 400.000 Einwohner...) - Alle argumentativen Bemühungen nicht zuletzt seitens der Wasserwirtschaft, die Bedeutung der Lahnwehre für die Hochwasserregulierung zu verdeutlichen fruchteten nicht, - im Gegenteil: ein ausführlicher, mit dem WSA Koblenz abgestimmter Artikel in der "Rhein-Zeitung", in dem diese Hochwasser (HW)-Schutzfunktion mit einigen Grafiken in ein wenig "verspielter", also aufgelockerter Darstellung unterlegt worden waren, führten letzthin zu einem peinlich wirkenden polemischen Leserbrief eines Anglers, welcher zu etwa 70% aus Anwürfen, Unterstellungen und Beleidigungen gegenüber PROLAHN bestand. - Wir wollen an dieser Stelle auf die restlichen 30% des Textes eingehen, welche sich dann endlich mit dem Objekt "Lahn" beschäftigt haben:

Der Verfasser des Leserbriefes scheint noch nicht so recht vergegenwärtigt zu haben, dass Fließgewässerökologie und Hochwasserschutz zweierlei Stiefel sind. Der Beitrag in der RZ befasste sich vorrangig mit dem HW-Schutz - in einer städtebaulich überprägten, extrem engen Flusstal-Landschaft ohne jegliche Chance auf eine Anlage von HW-Ausweich-Flutmulden. Normalerweise als Fan von guten Gewässer-Renaturierungsmaßnahmen möchte ich behaupten, dass hier im speziellen Fall die Vorstellungen der Angler mehr als gewagt sind: Wer möchte schon nach einen umstrittenen Umbau für neuartige, also bisher noch nicht vorgekommene HW-Schäden die Verantwortung übernehmen, z. B. wenn bei unzureichender Beseitigung des Gehölzaufwuchses im Abflussquerschnitt der Fluss überraschend stark ausufert? Die Angelvereine? - Hier bedarf es wohl keiner längerer Ausführungen mehr: Wie mit den Stauregelungswehren zu verfahren sein wird, entscheiden weder die Angler noch die "Freizeitkapitäne"; ausschlaggebend wird die Entscheidung der für den Hochwasserschutz (und somit Schutz für Leib und Leben der dortigen Menschen) verantwortlichen Behörden sein. Meines Erachtens werden sich alle anderen Interessen dieser Entscheidung unterordnen müssen, welche natürlich auch in LIVING LAHN ihren Niederschlag finden wird. --

Diskussionswürdig ist jedoch nach wie vor die Wasserqualität vor allem der Unterlahn. Bei den Kläranlagen ist die Grenze des Machbaren im Wesentlichen erreicht. Die Klärtechnik ist heute bei einem außerordentlich hohen Qualitätsstand angelangt. Neben den klassischen mechanischen und biologischen Reinigungsstufen treten chemische Behandlungsformen zur Entfernung von Phosphaten und Nitraten - z. B. durch Ausfällungen - hinzu und auch die Elimination sehr problematischer Stoffe wie Medikamentenrückstände, Mikroplastik und Hormone macht ermutigende Fortschritte bzw. zeigt praktikable Ergebnisse. Doch ab einem bestimmten Punkt steht der technische und der Kostenaufwand in keinem Verhältnis mehr zum Ertrag; auf eine „Trinkwasserqualität" von Kläranlagenabflüssen wird man wohl vergeblich warten, denn fast überall ist die angestrebte Biol. Gewässergüte II nach dem Saprobienindex erreicht worden. Dennoch bleibt das Problem - nämlich überwiegend durch natürliche aber auch durch künstlich auf die Wirtschaftsflächen aufgebrachte Pflanzennährstoffe. Namentlich in den langsam fließenden natürlichen Flussabschnitten sowie in den Stauhaltungen kommt es zu tages- und jahreszeitlich sowie witterungsbedingt stark schwankenden chemischen Prozessen, welche vor allem bei Wärme, Dunkelheit und Windstille zu schädlichen Auswirkungen auf Flora und Fauna der Lahn führen können. Eine hohe Kontrolldichte belegt diese Abläufe, woraus die Notwendigkeit von Schutz- und Gegenmaßnahmen abgeleitet wird.

Die Merkmale des Einzugsgebietes und seiner Nutzungsstruktur sind der Hauptgrund, warum die (entscheidende) Nährstoffbelastung der Lahn zu groß ist, wobei die Kläranlagen nicht (mehr) das Hauptproblem sind. Dieses liegt mit Sicherheit nach wie vor weit verteilt und in breiter sowie dichter Streuung der ober- und unterirdischen Einleitungen vornehmlich aus den großen Acker-dominierten Nutzflächen im Lahn-Einzugsgebiet. Ähnlich wie die anderen landwirtschaftlichen Gunsträume können auch die großen Ackerstandorte im Lahn-Einzugsgebiet als "Rückgrat der Landwirtschaft in Hessen" angesehen werden. Vorrangig sind es jedoch weniger die großen Ackerflächen, welche die Hauptfacht der belastenden Schweb- und Sinkstoffe liefern, sondern eine bestimmte Bauart der Wirtschaftswege: Man muss nur mal bei einem länger anhaltenden stärkeren Landregen z. B. im Limburger Becken spazieren gehen: Dort sieht man, wie auf jedem Wirtschaftsweg mit Wassergebundener Decke in den beiden ausgefahrenen Wagenspuren je ein kleiner, schmuddeliger und hypertropher Bach entsteht, der wohin führt? - Erraten: in den nächsten Graben. Und die Gräben führen alle über ihre „Vorfluter“ in Richtung Lahn. Und dies bei tausenden von Kilometern solcher Wege im Lahn-Einzugsgebiet. Hinzu kommen noch Straßenabwässer sowie unterirdische Einleitungen aus zigtausenden Drainagerohren. Und deren Flurabstand zu den gedüngten Acker-Oberflächen beträgt gerade mal 90 - 100 cm. Wird die Düngung nicht gut auf den pflanzlichen Bedarf abgestimmt, ist die Gefahr groß, dass durch Oberflächenabflüsse sowie durch Schrumpfrisse und andere Hohlraumsysteme überdüngtes Feinbodenmaterial und gelöste Stoffe vor allem auf vertikalem Weg in die Drainsysteme und somit direkt ins Gewässersystem gelangen, wobei schützende "Uferrandstreifen" unabhängig von ihrer Breite durch die Rohre kurzerhand "unterlaufen" werden und damit wirkungslos bleiben. Die Folgen für die Lahn sind bekannt. -

Es ist vielleicht nachvollziehbar, dass eine spürbare Verbesserung dieses Zustandes kurzfristig so gut wie unmöglich ist, weil es sich im Gegensatz zu Kläranlagenabflüssen nicht um gebündelte Einleitungen sondern um flächendeckende, oft minimale Zuflüsse - eher „Zutröpfelungen“ - handelt; deren Anzahl „bringt’s“ aber! Eine wirksame Abänderung wäre mit einer Art „Agrarrevolution“ verbunden, welche gesellschaftlich und politisch zur Zeit weder vorstell- noch durchsetzbar ist - und darüberhinaus technisch ziemlich aufwändig wäre. Hier können nur systematische umfangreiche hydrologische Umgestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen in Verbindung mit administrativen Vorgaben und finanziellen - vor allem wirtschaftlich spürbaren - Unterstützungs- und Ausgleichszahlungen für die betroffenen Flurstückseigentümer seitens der EU Abhilfe schaffen!

Doch das Problem wird noch verschärft: Bei der Lahn steht einem großen Einzugsgebiet (rd. 6000 qkm) mit hohem Anteil an intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen eine infolge der Mittelgebirgs-Leelage vergleichsweise geringe Jahresniederschlagsmenge gegenüber; die „Verdünnung" durch unbelastetes Quellwasser ist nicht groß genug, - ein weiterer Grund für die unstrittig vorhandene Belastung gerade der Unterlahn! -

Und hier unterscheiden sich unsere, aus dicht besiedelten Einzugsgebieten stammenden oft staugeregelten Flüsse wie Lahn, Ruhr, Neckar, Mosel und Main grundlegend von den aus bevölkerungsärmeren und Grünland-dominierten Räumen stammenden, sehr langsam fließenden aber weniger belasteten Flüsse z. B. Norddeutschlands, welche ihrerseits oft durch natürliche Seen, große Teichgebiete und staugeregelte kanalisierte Abschnitte fließen, jedoch deutlich weniger nährstoffbedingte Wasserqualitäts-Probleme haben.

Wieweit unter diesen Bedingungen eine Niederlegung der Wehre Abhilfe verschaffen würde, ließe sich nur durch echte Fachleute der Hydrologie und Gewässerchemie vorhersagen. Es kann aber jetzt schon gesagt werden, dass die Lahn mit ihrem durchschnittlichen Gefälle ab Marburg von nur rd. 0,6 - 0,7 Promille und der vergleichsweise geringen Wasserführung kaum eine besonders "wilde", mit vielen „Rauschen“ und sonstigen belüftungsrelevanten Turbulenzen ausgestattete Strömung bekommen wird. Auch kräftigere Windwellen mit Sauerstoff-zuführender Wirkung werden sich infolge der verringerten Wasserspiegelbreite und der Zunahme an windbremsenden, bis über den Flussspiegel ragenden Ufergehölzen deutlich gegenüber dem Ist-Zustand verringern. Man kann sich anhand der frei fließenden Abschnitten zwischen Niederbiel und Biskirchen, zwischen Fürfurt und unterhalb Aumenau sowie zwischen Runkel und Steeden ein Bild davon machen, wie dies auf der Gesamtstrecke aussehen würde: kein rauschendes Wildwasser, sondern ein gemütlich dahinstrudelnder mitttelgroßer Fluss mit vielen langsam fließenden Abschnitten (s. Foto, unten!). - Interessant wäre es, die am unteren Ende dieser Fließstrecken gemessenen Werte mit den Laborwerten der Stauhaltungen zu vergleichen und der Öffentlichkeit in verständlicher Form zugänglich zu machen, um aufgestellte Behauptungen durch konkretere Aussagen abzulösen. - Hinzu kommt noch: Ob flach oder tief, - eine starke sommerliche Erwärmung ist auch bei einer natürlichen Wasserspiegelbreite der Lahn (rd. 25 bis 35 Meter) nicht zu vermeiden, weil der Großteil der Wasserfläche der vollen Besonnung ausgesetzt ist und bleiben wird. Eine kühlende Beschattung des Wassers durch Gehölze wirkt hier nicht mehr!

Schließlich noch ein Vergleich: Die bei den Sportfischern besonders beliebte etwa gleichgroße Sieg - quasi die „Schwester der Lahn“ - besitzt mit knapp 2900 qkm ein nur halb so großes Einzugsgebiet mit ganz überwiegender Wald- und Grünlandnutzung. Die von dort stammenden Zuflüsse weisen eine vergleichsweise geringe Belastung auf, weil die Erosionsgefahr auf Wald- und Grünlandflächen ganz erheblich geringer ist als auf den offenen Ackerböden. - Hochgradig wirksam sind hingegen die Kläranlagen im großstädtischen Ballungsraum des Siegerlandes: War die Sieg noch in den 70er Jahren unterhalb von Siegen ein schwarzer Abwasserkanal, so ist sie heute ein sauberes Flüsschen! - Darüber hinaus empfängt das Einzugsgebiet der Sieg im Durchschnitt mehr als doppelt so viel Niederschlag wie das der Lahn, woraus sich die mit der Lahn gleichgroße bzw. etwas größere Abflussmenge der unteren Sieg erklärt. Ihr Gefälle ab Siegen bis zur Mündung liegt bei rd. 1,2 Promille, - ist also doppelt so stark wie das der Lahn. Des Weiteren ist die Geschiebezusammensetzung der Sieg völlig anders als bei der Lahn: grobkiesreich, ein breites flaches Flussbett bildend und infolge heftiger Hochwässer starken Umlagerungen und damit (fischereirelevanten) Reinigungsprozessen (von starken Braunalgenüberzügen) unterworfen. Auf Schritt und Tritt, besonders bei den zahlreichen Eisenbahnbrücken befinden sich eindrucksvolle Rauschen und Schwallstrecken mit guter Luftsauerstoff-Zufuhr, - paradiesisch zum Beispiel für die Fische der „Barbenregion“! - Daher auch paradiesisch für die Sportfischer. Kann es da überraschen, dass die Lahn-Angler den Traum kultiviert haben, ebenfalls einen solchen Fluss mit Hilfe von „LivingLahn“ gereicht zu bekommen? Ich denke, dass dies unter den gegebenen Rahmenbedingungen auch bei drastischen Umbau- und Abrissmaßnahmen ein Traum bleiben bzw. manch' eine ernüchternde Desillusionisierung bescheren wird.

Es wäre m. E. am ehesten vorstell- und schnell umsetzbar, dass man sich an der Lahn zu einer Installation umfangreicherer und solider Belüftungsanlagen entscheiden sollte und wird, - wie es schon am ähnlich belasteten Neckar und wohl auch weiteren „Stauflüssen“ mit Erfolg praktiziert wird, um bei Erreichen kritischer Werte katastrophale Fischsterben zu vermeiden, - eine eigentlich lächerlich anmutende, aber wohl durchaus bewährte Maßnahme, mit der im Prinzip erst mal alle Wasserqualitäts-bedingten Interessen- und Nutzungskonflikte abgemildert werden können - Vor diesem Hintergrund wirkt es wie eine regelrechte Ironie der Technik, dass es ausgerechnet einige technisch etwas unzureichende Motorboot-Typen sind, welche mit konstruktiv ungünstig eingebauten Propellern stärkere Luft-/Wasser-Verquirlungen verursachen und damit in kritischen Zeiten punktuell/linear ein wenig Linderung verschaffen…

Insgesamt jedoch kann der große Wasserkörper der Lahn-Staus bei RICHTIGER Behandlung und Sanierung den Vorteil bieten, dass - ähnlich wie bei den großen Altwässern des Rheins - den Fischen mehr Wasservolumen und Fläche zur Verfügung steht. Zudem weist nicht umsonst z. B. der „Atlas der Fische Hessens“ für die großen Stauhaltungen einen großen Artenreichtum auf, den es zu erhalten gilt.
Lahn bei Marburg

Abb.: Die Lahn auf einem frei fließenden Abschnitt, hier bei Sichertshausen (zw. Marburg und Gießen): Die Flussspiegelbreite beträgt ca. 20 Meter. - Im Bild: ein langsam fließender, rd. 1 m tiefer Teilabschnitt. - Im Hintergrund eine schneller fließende Teilstrecke. Das Längenverhältnis von Langsam- zu Schnell-Fließen beträgt im Durchschnitt etwa 3 : 1. -
Bis zu ihrer Mündung verdreifacht sich die durchschnittliche Abflussmenge der Lahn. Infolge der hohen, steilen und standfesten Auelehmufer verbreitert sich die Lahn jedoch nicht im gleichen Verhältnis zur Abflussmenge: Es muss daher mit einer natürlichen End-Wasserspiegelbreite von nur 30-35 Metern gerechnet werden. - Als "Referenzfluss" kann die mit der Unterlahn gleichgroße, - ebenfalls "lehmreiche" - Leine unterhalb von Hannover verwendet werden.

Für alle, die den anfangs erwähnten Zeitungsbericht nicht gesehen und gelesen haben, hier der Link zum PDF:

> Zum Bericht in der Rhein-Zeitung vom 07.12.2018

> Meinungen / Leserbriefe

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Water Track

Lahn erhält 2019 Ufer-Informations-System -
Beispiel für andere Wasserstraßen

Darauf haben alle Fahrtenskipper gewartet: AIS-NAUTIC und WATERTRACK (für Vercharterer gibt es noch eine spezielle Version chartertrack.de), zwei Navigationssysteme für die Wasserstraßen in Europa mit touristischen Informationen links und rechts der Flüsse. Die Lahn erhält in Kürze als erste Wasserstraße in Europa das Ufer-Information-System (UIS) und ist damit wegweisend für andere Fahrtenreviere.

AIS-NAUTIC ermöglicht die Planung von Touren, Hausrouten und Törns auf den Wasserstraßen von Deutschland, Polen, Niederlande, Belgien, Frankreich und Spanien. In Gebieten mit Online-Verbindung können Skipper AIS-NAUTIC sehr gut zur Routenplanung und Navigation nutzen.

Unabhängig vom Internet arbeitet die App WATERTRACK aus dem Google Playstore, ein Offline-Navigationssystem für Android Tablet, Smartphone und iOS. Mit AIS-NAUTIC geplante Routen können in WATERTRACK übertragen und sofort zur Navigation genutzt werden. WATERTRACK ist die derzeit einzige App auf dem Markt, die offline navigieren kann und deshalb für Skipper, Radfahrer und Wanderer gleichermaßen interessant und hilfreich.

Die Daten der Bundeswasserstraße Lahn (Schleusen, Kilometrierung. Brückendurchfahrten, Wasserstände, nautische Informationen) wurden im Mai letzten Jahres mit Unterstützung von PROLAHN und der Wirtschaftsförderung Rhein-Lahn aufgenommen. In Kürze erfolgt die Datenerhebung der Sehenswürdigkeiten, Gastronomie, Unternehmen u. v. a. m. unter Mitwirkung der Touristikverbände, Städte und Gemeinden.

Alle Daten werden in Kürze in das Onlinesystem AIS-NAUTIC und in das netzunabhängige Offlinesystem WARTERTRACK einfließen und als Beispiel für andere Wasserstraßen dienen.

Der ADAC bietet seinen Mitgliedern den Routenplaner als kostenlose Onlineversion unter: > https://www.skipper.adac.de

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Gewinner der Aktion
Fahrtenspaß mit dem Fahrtenpass 2018

Aus allen abgegebenen Teilnehmerpässen des Fahrtenspaßes 2018 wurden drei Skipper gezogen, die als Gruß von der Lahn, zu dem begehrten Lahnskipper-Zertifikat, ein Weinpräsent vom Lahnweingut Massengeil-Beck erhalten.

Die Gewinner sind:

• Klaus Goettert, "St. Nikolaus", Mannheim
• Thomas Kraft, "Fox", Langenfeld
• Heidelore Blume, "Papillon", Wiedenbrück


Den Preis für die weiteste Anreise auf eigenem Kiel an die Lahn erhält:

• Reinhold Rosengarten, "MAOS", Oerlinghausen

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Den neuen Fahrtenpass für 2019 gibt es ab 1. April an der Schleuse Limburg und Lahnstein oder gleich hier zum Download:

> Fahrtenpass 2019

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Fahrtenpass

Fahren und gewinnen mit dem Fahrtenspaß
für Skipper.

Am Fahrtenspaß 2018 haben zahlreiche Skipper aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Türkei - und man höre und staune, eine Crew aus Australien (Charterboot) teilgenommen.

Vielen Dank, dass Sie für eine lebendige Lahn gesorgt haben!

Auch in diesem Jahr gilt wieder: jeder Skipper, der beim BCL-Hafenmeister im Sportboothafen Dehrn oder an der Schleuse Limburg bzw. an der Schleuse Lahnstein den vollständig ausgefüllten Fahrtenpass (12 Stempel) abgibt oder per Post an PROLAHN sendet, erhält ein Zertifikat, das ihn für ein Jahr als "Lahnskipper" ausweist. Zudem hat jede Crew die Chance ein Weinpräsent von der Lahn zu gewinnen. Die weiteste, auf eigenem Kiel angereiste Crew erhält zudem einen Sonderpreis.

Die Zertifikate aus 2018, ausgestellt auf Boot und Eigner, sollten bereits alle Teilnehmer per Post erhalten haben. Die Gewinner der Weinpräsente sind ermittelt. Die Pakete werden den Gewinnern in den nächsten Tagen mit DHL zugestellt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Auch 2019 können alle Skipper, die die Lahn bereisen, am Fahrtenspaß teilnehmen. Neue Fahrtennachweise gibt ab 1. April bei den Schleusen Lahnstein und Limburg oder hier zum downloaden:

> Fahrtenpass 2019

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PROLAHN informiert über die Lebensader Lahn
Infoabende für interessierte Bürgerinnen und Bürger

PROLAHN möchte mit Informationsveranstaltungen den Bürgerinnen und Bürgern den Wert der Lahn als wichtige Lebensader für die Region zwischen Taunus und Westerwald ins Bewusstsein bringen. Zahlen und Fakten dokumentieren den Werdegang und die Zukunft der Lahn in Form eines Vortrages mit anschließender Diskussion.

Die Infoabende sind keine Parallelveranstaltung zu dem EU-Projekt "Living Lahn", um Befürchtungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Uns geht es darum, sachlich und fair zu informieren, damit Bürgerinnen und Bürger ihre Einstellung zur Lahn überdenken.

Wenn Sie als Stadt oder Gemeinde Interesse an einem solchen Infoabend im Januar, Februar, März haben, melden Sie sich bitte bei der Geschäftsstelle von PROLAHN. Tel.: 02661 40028 oder per
E-Mail: info@prolahn.de

> Meinungen / Leserbriefe

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Wasserkraft und Hochwasserschutz

Der Bund gibt im Jahr ca. 5,6 Mio. Euro für den Erhalt der gesamten Lahn von Lahnstein bis Gießen (242 km) aus. Mit diesem Betrag werden 29 Wehranlagen, 23 Schleusen und 1 Schiffstunnel gewartet, Reparaturen getätigt, das Fahrwasser gebaggert, Gebäude und Fuhrpark unterhalten, Material beschafft, Neuanschaffungen getätigt, Löhne und Gehälter des gesamten Personals bezahlt.

Wenn man bedenkt, was unser Staat jeden Tag für die Präsenz der Bundeswehr in Afghanistan und Afrika ausgibt, sind die Ausgaben des Bundes für die Lahn verschwindend gering. Jedenfalls bleiben die Ausgaben für die Lahn in unserem eigenen Land bestens investiert.

Wer jetzt glaubt, die 5,6 Mio. Euro würden vor allem für die Freizeitschifffahrt auf der Lahn ausgegeben, der irrt gewaltig. Wehre und Schleusen sorgen dafür, dass die Wasserkraftwerke mit genügend Wasser versorgt werden. Bei Hochwasser wird der Wasserablauf mit den Wehren geregelt. Das Personal des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) sorgt Tag und Nacht dafür, dass die Bevölkerung im Lahntal nicht zu Schaden kommt und ruhig schlafen kann. In trockenen Sommern wird der Wasserstand auf einem gleichen Niveau gehalten, damit die Tier- und Pflanzenwelt in und an der Lahn mit ausreichend Wasser versorgt wird. Wofür dann die Schleusen? Die Schleusen benötigt der Wasserbau des WSA, damit schwimmendes Arbeitsgerät an die Wehre im Unter- und Oberwasser der Stauhaltung heranfahren kann, um die Wehre zu warten oder zu reparieren und um alle Gewässer- und Uferabschnitte zu unterhalten, die vom Land aus nicht erreichbar sind.

Die Freizeitschifffahrt ist nur ein willkommener Nutznießer von Wasserkraft und Hochwasserschutz. Wehre und Schleusen müssen in Betrieb gehalten werden, wenn sie störungsfrei und dauerhaft funktionieren sollen. Da kommen die Skipper ins Spiel, die durch die häufige Schleusennutzung die Technik in Bewegung und damit in Funktion halten.

Würde man Wehre und Schleusen rückbauen, wie es einige Köpfe vom berühmten „Grünen Tisch“ unter Berufung auf die Wasserrahmen-Richtlinie der EU (WRRL) fordern, hätte das schwerwiegende ökologische und wirtschaftliche Folgen: Die Lahn verkäme zu einem seichten und recht schmalen, ziemlich kleinen Fluss mit nur sehr eingeschränktem Wert für Freizeit und Erholung. Ein Rückbau der Wehre hätte nicht nur eine Absenkung des Lahn-Wasserspiegels, sondern auch das mit dem Lahnwasserspiegel kommunizierende Grundwasser in der Aue zur Folge. Eine Austrocknung der Lahnaue wäre für die Tier- und Pflanzenwelt fatal und die CO2-freie Stromerzeugung käme zum Erliegen. Fehlt der Wasser-Gegendruck der Lahn, kommt es zu Setzungsschäden an Gebäuden. Dies wiederum zieht hohe Entschädigungsansprüche der Eigner nach sich. Ökologische Schäden wären erste Anzeichen und die Spitze des Eisberges. Der hohe Freizeitwert der Lahn für Tourismus, sprich Campingplätze, Hotels, Pensionen, Wassersportvereine, Personenschifffahrt (Rundfahrten), Kanuverleiher, Angelsportvereine und die damit verbundenen Unternehmen würden gewaltige wirtschaftliche Einbußen erleiden und/oder sogar ihr Gewerbe einstellen müssen.

Grundsätzlich sind die bezifferten Ausgaben von 5,6 Mio. Euro Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger. Die Belastung reduziert sich jedoch durch die Einnahmen aus Verpachtungen, Wasserrechten und den Gebühren für das Schleusen, jährlich pauschal bezahlt vom Deutschen Motoryachtverband (DMYV). Alle Ein- und Ausgaben gehen über die Bundeskasse, von der auch das WSA bedient wird. Ein direkter Vorteil für das WSA entsteht nicht. Natürlich erhebt der Bund bei seiner Verpachtung keine Mehrwertsteuer. Wenn zum Beispiel die angepachtete Liegenschaft gewerblich als Bootsliegeplätze weiter verpachtet wird, sind die Einnahmen mehrwertsteuerpflichtig. Diese Gelder fließen ebenfalls in die Bundeskasse und entlasten den Bürger. Unter dem Strich betrachtet, kostet die Unterhaltung der Lahn weit weniger als 5,6 Mio. Euro. Bei einem Rückbau von Wehren und Schleusen gingen dem Bund beachtliche Einnahmen verloren.

Zurzeit füllen die Stauhaltungen den Hochwasserquerschnitt aus. Entfällt die Stauhaltung würden breite Uferbereiche frei und sich umgehend mit dichtem Weidengebüsch besiedeln. Das Flussbett der Lahn verengt sich dadurch extrem. Bei Hochwasser würde der Abfluss durch das Gehölz stark ausgebremst bzw. durch abgelagerten Unrat in den Gebüschen gestaut. Dadurch vergrößert sich die Hochwassergefahr mit verheerenden Überschwemmungen in den Ortslagen, zumal eine offene Aue als Ausweichraum fehlt. Die Menschen an der Lahn müssten bei Hochwasser um Leib und Leben fürchten.

Es gibt einen amtlichen Katastrophenplan, der die Ausmaße eines Jahrhunderthochwasser an der Lahn beziffert. Jeder Stadt und Gemeinde liegt dieser Plan vor. Die darin genannten Berechnungen sollten jedem Bürger zu denken geben, der einen Rückbau von Wehren und Schleusen an der Lahn befürwortet. Da die meisten beweglichen Wehre und Schleusen (erst seit kurzer Zeit) unter Denkmalschutz stehen, wäre ein Rückbau ohnehin nur schwer durchzusetzen.

Bis 2025 bleibt erst einmal alles an und auf der Lahn so wie es ist: Schifffahrt von Lahnstein bis Runkel-Dehrn, bei ausreichender Wasssetiefe von 160 cm in der Fahrrinne. Tief genug auch für größere Schiffe mit Tiefgang. Das WSA sorgt, trotz des kleinen Budget und zu wenigem, aber sachkundigem Personal, für ausreichende Verkehrssicherheit mit funktionierenden Wehren und Schleusen. Wie man die Lahn im Interesse aller Nutznießer für die Zukunft ökologisch aufwertet, wird in dem Projekt „LiLa Living Lahn“ (Ergebnis offen) mit allen Beteiligten bis 2025 erarbeitet. Seien wir also gespannt auf das Ergebnis!


Was bringt der Rückbau der Wehre für den Hochwasserschutz?

Anhand der nachfolgenden Grafik, versucht das WSA den Sinn einer geregelten Stauhaltung deutlich zu machen. Das Modell ist eine Badewanne mit gleichbleibendem Zufluss aus dem Wasserhahn und Abfluss durch den ganz oder zeitweise geöffneten Stöpsel. Ein bestimmter Wasserstand stellt sich ein. Wird der Zufluss deutlich erhöht, läuft die Wanne irgendwann über. Dies geschieht auch, wenn sie zuvor völlig entleert wurde.

Normalwasserstand: Zufluss und Abfluss sind gleich. Der Wasserstand bleibt auf gleichem Niveau. Die Stauhaltung halten durch die Wehrstellung ihr Stauziel.

Stauhaltung entleeren:
Der Zufluss aus dem Wasserhahn ist geringer als der Abfluss, der Wasserstand fällt. Der Wasserstand in der Stauhaltung könnte durch Legen der Wehre um ca. zwei Meter gesenkt werden. Bei mittlerem Wasserzufluss würde dies ca. dreieinhalb Stunden für eine Stauhaltung dauern.

Stauhaltung füllt sich:
Der Zufluss aus dem Wasserhahn ist deutlich größer als der Abfluss. Die Wanne füllt sich bis zum Ausgangsniveau. Die Wehre sind vollständig gelegt. Bei steigendem Zufluss wäre die Stauhaltung schon nach wenigen Stunden wieder gefüllt - noch bevor die Hochwasserspitze eintrifft.

Der Zufluss aus dem Wasserhahn bleibt deutlich größer als der Abfluss. Das Wasser steigt weiter und läuft bald über den Wannenrand. Die zusätzlichen Wassermengen überfluten die Lahnufer.

Ein zu frühes Absenken der Wehre würde keine Verbesserung der Hochwassersituation mit Reduzierung der Hochwasserstände erreichen.

Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen in der Politik die Gefahren einer Renaturierung der Lahn begreifen und ihre Wasserrahmen-Richtline (WRRL) auf ihre Machbarkeit hin überprüfen.

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Bootsanlagestege

Neue Anlegestege, entwickelt für die Lahn.

Nach den Vorgaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes bietet das Unternehmen Schneider Stahlkonstruktionen GmbH in Hardt im Westerwald speziell für die Lahn solide, wartungsfreie Feststege aus verzinkten Stahlelementen. Der Konstrukteur, Frank Stiller, entwickelte das raffinierte Baukastensystem für Anlegestege, um den individuellen Anforderungen an den Ufern der Lahn gerecht zu werden.

Obernhof möchte gleich sieben dieser Stege für Gäste anbingen lassen und Nassau ist an fünf weiteren interessiert. Auch einige Vereine finden die Stege von Frank Stiller eine sinnvolle, dauerhafte und bezahlbare Lösung, um die Infrastruktur an der Lahn endlich zu verbessern.

Viele Anlegestege an der Lahn sind in die Jahre gekommen und deshalb dringend sanierungsbedürftig. In einigen Orten fehlen geeignete Anlegemöglichkeiten für Gäste, wie Fahrtenskipper, die in diesem Jahr die Lahn befahren haben, bei PROLAHN reklamierten.

Bei Interesse an Stegen, wenden Sie sich bitte an:
Schneider Stahlkonstruktionen GmbH, Telefon 02661 8618

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Lahn ist schiffbar von Lahnstein, Lahn-km 137
bis zum Hafen Dehrn, Lahn-km 70.

Der Pegel Diez hat keine Bedeutung für Skipper.

Noch immer verunsichert der Pegel Diez die Schifffahrt. Revierunkundige Skipper müssen, bei angesagten 70 bis 100 cm, annehmen, dass vor Diez Schluss ist und man bestenfalls nur bis Balduinstein fahren könne.

Das ist natürlich Unsinn!

Der "irreführende" Pegel liegt im Stromarm der Lahn, und bestimmt den Wasserstand im Bauhafen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Diez. Für die vorbeifahrende Schifffahrt hat der Pegel keine Bedeutung!

Die bezeichneten Fehltiefen in der immer wieder neu veröffentlichen Fehltiefenliste, liegen meist links und rechts neben dem Hauptfahrwasser und behindern die Schifffahrt beim Normalwasserstand (1,80 m Kalkofen) nicht.

Die für Skipper einzig wichtigen Pegel sind Kalkofen und Leun. Beim Normalpegel Kalkofen von 1,80 m (aktuell 1,75 m 04.08.2018), wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt eine Mindestwassertiefe von 1,60 cm in der Fahrrinne von Lahnstein (km 137) bis Runkel Dehrn (km 70) vorgehalten.

Bei dieser Wassertiefe können auch größere Schiffe die Lahn von Lahnstein bis Dehrn sicher befahren und die schöne Lahn genießen.

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WICHTIG: Wissen wo man anlegen darf.
Orientierungshilfe für Gäste mit Boot.

Das schon immer größte und sehr schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde (und einheimische!) Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 90 % der Hinweis auf einen freien Anlegeplatz

Betrachten Sie einmal das Szenario aus Ihrer Sicht. Sie sind auf der Lahn mit dem Boot unterwegs. Sie sehen viele freie Stege. Woran erkennen Sie, wo Sie mit ihrem Boot anlegen dürfen und wo nicht? Im Zweifelsfalle fahren Sie lieber gleich weiter. Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Lahn-Besucher festmachen. Dabei ist es so einfach und kostengünstig, eine kleine Tafel FREI/BELEGT anzubringen!

Zeigen Sie Willkommenskultur!


PROLAHN hat einen Hersteller gefunden, der solide, langlebige Schilder fertigt: Die Vorderansicht zeigt "FREI" und auf der Rückseite "BELEGT". Diese Wendetafel kann mit Hackenösen befestigt werden. Die Bohrung in der Mitte ist für eine Sicherungsleine vorgesehen. So kann schnell und ohne Mühe das Schild auf die gewünschte Aussage gewendet werden.

Vorderseite:

FREI

Rückseite:

Belegt

Kurzbeschreibung:
Liegeplatzschild C4 aus Aluminium, Format 240 x 110mm als Wendetafel.
Stückpreis bei Sammelbestellung: € 5.90 je Stück plus MwSt. und Versand.

PROLAHN fügt Ihre Bestellung zu einer Sammelbestellung zusammen, um den günstigen Mengenpreis zu erhalten und kümmert sich um den Versand zu Ihnen.

Bitte bestellen Sie gleich Ihren Bedarf per E-Mail: info@prolahn.de, damit Sie in der laufenden Saison von mehr Gästen profitieren.

Die Wassersportfreunde Laurenburg und der Bootsclub Limburg haben ihre Stege bereits mit den neuen Schildern FREI/BELEGT ausgestattet:

Willkommen beim BCL

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Kulturlandschaft Lahn

Das Programm „Kuladig" (Kulturlandschaft digital) hat seinen Anfang in Nordrhein-Westpfahlen gemacht und kommt neuerdings auch in Rheinland-Pfalz und Hessen zum Einsatz. Hierbei werden systematisch charakteristische und identitätsstiftende „Objekte“ - historische Kulturlandschaftsausschnitte - aber auch bestimmte Baulichkeiten - unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange aufgenommen, nach einem plusminus einheitlichen System katalogisiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zahlreiche Querverweise führen als Links zu weiterführender Literatur.

In NRW besteht bereits eine große Sammlung an aufgenommenen Kuladig-Objekten, deren Spektrum von der Beschreibung von Bergbau- oder auch Klosterlandschaften über alte Wasserschlösser bis hin zu bestimmten charakteristischen Vorort-Arbeiter-Stammkneipen in Köln reicht. Die Kuladig-Beiträge erfreuen sich zunehmender Popularität und Beliebtheit.

Der vorliegende Beitrag über die Lahn wurde von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter der Uni Koblenz erarbeitet. Der Beitrag er ist u. E. sorgsam redigiert worden und rundweg gelungen. Man kann wohl sicher sein, dass er zu einem höheren Bekanntheitsgrad der Lahn führt.

> Zum Beitrag: HIER

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Fischschleusungsmanagement Lahnstein:
Auch Fische möchten geschleust werden.

Auf dem Weg zu ihren Laichgründen und der Suche nach Nahrung oder geeigneten Lebensräumen sind viele heimische Fischarten auf ausgeprägte Wanderungen innerhalb der Gewässernetze angewiesen. Hierbei kommt der Staustufe Lahnstein als erstes Querbauwerk vom Rhein in die Lahn eine Schlüsselfunktion zu. Auf ihren Wanderungen möchten sich nicht nur Sportboote, sondern auch Fische in der Lahn uneingeschränkt bewegen. Mangels funktionsfähiger Fischaufstiegsanlage können sie die Staustufe zurzeit aber kaum überwinden.

Fischereibiologische Untersuchungen aus dem Jahre 1996 haben gezeigt, dass etwa 50 % aller Fische die Schleuse Lahnstein genutzt haben, um in das Oberwasser zu gelangen. Zur Schaffung eines zusätzlichen Wanderkorridors über den Schleusenkanal hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Koblenz mit Beginn des integrierten EU-LIFE-Projektes „LiLa - Living Lahn“ im Jahre 2016 ein sogenanntes Fischschleusungsmanagement entwickelt und am 20. Dezember 2016 an der Schleuse Lahnstein eingeführt.

Um die Beeinträchtigungen für die Schifffahrt möglichst gering zu halten, wird das Fischschleusungsmanagement erst nach Ende des regulären Schleusenbetriebes um 18:30 Uhr eingeleitet und über Nacht durchgeführt. Hierzu werden die Untertore am Abend vollständig geöffnet und eine Leitströmung erzeugt, die aufstiegswillige Fische in die Schleuse leiten soll. Am Morgen werden die Untertore und Schütze geschlossen und die eingeschwommenen Fische lahnaufwärts geschleust. Hierdurch kann es innerhalb der Saison zwischen 10:00 Uhr und 10:30 Uhr zu Verzögerungen für die Schifffahrt an der Schleuse Lahnstein kommen. Das WSA Koblenz bittet um Ihr Verständnis und bedankt sich für Ihre Geduld.

Weitere Informationen zum Fischschleusungsmanagement und dem EU-LIFE-Projekt erhalten Sie unter www.lila-livinglahn.de.

> Meinungen / Leserbriefe

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Flagge PROLAHNPROLAHN Fahnen

Wir wurden wiederholt gefragt: gibt es von PROLAHN große Fahnen, die man an einen Mast hängen kann. JA, die gibt es seit heute.

Wer eine Fahne möchte, kann zwei Ausführungen per E-Mail bei der Geschäftsstelle bestellen:

1. Hißfahne im Querformat, 200 x 120 cm - Preis: 25,- €
2. Hißfahne im Hochformat, 120 x 300 cm - Preis: 23,- €

Material SFS Spunpolyeseter 160 g/qm (Schiffsflaggentuch)
mit weißem Besatzband eingefasst. Befestigung: 4 Karabiner bei Hochformat bzw, eingewebtem Seil bei Querformat. Die Fahnen sind licht-, wasser-, sonnen-, und farbecht sowie Schmutz abweisend ausgerüstet.

Bei Versand mit DHL als Päckchen € 4,50,

Bestellen können sie gleich hier: info@prolahn.de
Lieferung erfolgt auf Rechnung.

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Wasser- und Schifffahrtsamt
zählt Boote von Klein bis Groß

Im Rahmen des LiLa-Projektes des Hessischen Umweltministeriums führt das Wasser- und Schifffahrtsamt in diesem und im nächsten Jahr eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durch. Dabei werden alle Schiffe und Boote haargenau registriert: die Art, Größe, Anzahl der Crew, das Ca.-Alter des Skippers, Uhrzeit der Schleusung(en) und die Häufigkeit der benutzten Schleusen.

Geprüft werden soll, was sich wirtschaftlich gesehen, in Zukunft an der Lahn verbessern lässt. Und da zählt jedes Boot. Vor allem die, die als „Fremde“ die Lahn von Lahnstein bis Dehrn bereisen.

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Fische benutzen lieber die
Schleusen an der Lahn.

Für viel, sehr viel Geld, wurden in den letzten Jahren Fischtreppen an der Lahn gebaut (zuletzt in Nassau für 1,7 Mio.) und sollen auch noch weiter, entsprechend der "EU-Wasserrahmenrichtlinie", gebaut werden.

Dabei hat sich bei einer langjährigen Studie über das Wanderverhalten der Fische herausgestellt, dass wanderfreudige Fische nur selten die Fischtreppen benutzen. Die Mehrzahl der Fische bevorzugen die Schifffahrtsschleusen, um bequem an ihr Ziel zu gelangen.

Überlegt wird jetzt, in den Schleusen eine Lockströmung einzurichten, um noch mehr Wanderfische zur Schleusennutzung einzuladen.

Schleusen bieten somit kostengünstige Aufstiegsmöglichkeiten für Fische und sind eine dauerhafte Ergänzung für die von der EU geforderten "Ökologische Durchgängigkeit" der Lahn.

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Städte und Gemeinden sind für
eine lebendige Lahn. Mehr Komfort für Gäste.

Das schon immer größte und schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 80 % der Hinweis auf einen freien Steg.

Betrachten Sie mal das Szenario mit den Augen eines Revierunkundigen. Woran soll ein Skipper erkennen, wo er anlegen darf und willkommen ist? Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Gäste festmachen. Dabei wäre es so einfach und kostengünstig, ein kleines, grünes Schild, 20 x 15 cm, mit dem international verständlichen Wort "FREI" an jedem freien Steg anzubringen!

Ein dickes Problem sind jedoch die maroden Stege entlang der Lahn. Von manchen Stegen steht nur noch das Gerippe. Andere drohen beim Betreten abzukrachen. Christoph Zech, Schleusenwärter in Cramberg, machte den Vorschlag, PROLAHN möge einen einheitlichen Standardsteg zusammen mit dem WSA entwickeln mit Bauplan, Materialbeschreibung und Statik, die man den Kommunen, Vereinen, und Privatleuten dann kostenlos zur Verfügung stellt. Alle Stege entsprächen dann den sicherheitstechnischen Anforderungen und lange Genehmigungsverfahren für bestehende und neue Anlagen würden so deutlich abgekürzt. Einen ähnlich guten Gedanken hatte auch Bürgermeister Karl Friedrich Merz aus Obernhof.

Christoph Kaiser (Stahlbau Kaiser), Münch-Werft in Friedrichsegen wird die Stege in Serie bauen und vor Ort montieren.

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> Wasserstand Lahn: > Pegel Kalkofen - Normal:180 cm

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Hafen Hollerich: Idylle auf der Schleuseninsel

Hafen Hollerich an der Lahn

Der Hafen Hollerich liegt mitten auf einer Schleuseninsel bei Lahn-km 113, direkt nach der Schleuse Hollerich, hat sich zu einem vorbildlichen Sportboothafen in der Lahn entwickelt. Überall neue, solide Stege - auch für größere Schiffe geeignet-, Wasser und Strom an allen Stegen und ein sehr schön angelegtes Gelände mit Tischen und Bänken zum Picknicken und die Natur genießen.

Man sieht sofort, dass hier Profis am Werk waren: Silvia und Mike Bonn, Vater Josef, Landschaftsbauer aus Raubach, die zusammen mit dem Hafenbesitzer Dirk Massenkeil, den Hollericher Skippern, meist im Winterhalbjahr den Hafen vollkommen saniert haben. Silvia sagt: "Hier gefällt es mir am besten. Ich kann mir keinen schöneren Platz vorstellen! Hier möchte ich alt werden" und schielt zu Ihrem Mann MIke. Der nickt kräftig: "Hollerich und die Lahn ist unser Zuhause!"

In der neu aufgestellten Infobox steht alles Wissenswerte für Gäste, wenn der freundliche Hafenmeister gerade mal nicht zur Stelle ist. Für den Fall kann man seine Übernachtung(en) in einen Block eintragen und das Übernachtungsgeld, 1 Euro pro Meter Boot, und ggf. pauschal 1 Euro für Wasser und 1 Euro für Müllentsorgung in eine Box werfen. Für die blitzsaubere Toilette und Dusche gibt es beim Hafenmeister einen Schlüssel.

Wer für sein Boot einen Sommer- oder Winterplatz an der Lahn sucht, hat in Hollerich einen vor Hochwasser sicheren Hafen. Kontakt: Dirk Massenkeil: Tel.: 0170 6424480.

Mehr Infos: > Hafen Hollerich

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Zeigen Sie Flagge!

Zeigen Sie, dass Ihnen die Lahn wichtig ist.
Flagge und Aufkleber für Ihr Boot, Fahrrad, Auto können Sie direkt bei PROLAHN zum Selbstkostenpreis bestellen.

Preis der Flagge in hochwertiger Skipper-Qualität, Format 30 x 25 cm
€ 4,90 / Stück

Aufkeber, wetterbeständig, 9,5 cm Durchmesser
€ 0,50 / Stück

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