Startseite Aktuelles Über uns Die Lahn Vereine Satzung Mitglied werden Kontakt Downloads


Herzlich willkommen bei PROLAHN!
Jetzt noch schneller alles Wichtige von der Lahn:


Sie lesen heute unter "Aktuelles":

> Skippertreffen 2017

> Lahn durchgängig befahrbar


>
Wirtschaftsfaktor Lahn

> Verkehrsminster ist für die Lahn

> Wahlprüfsteine 2017

> Gemeinesame Position

> Unsinniges und Unwahres

> Neues Buch "Die Lahn"

> Lahn-Reisebegleiter 2017

> Navigieren auf dem Wasser

> Fahrtenspaß mit Fahrtenpass

> Wissen wo man anlegen darf

> Lahn schiffbar bis Gießen?

> GREIF schafft freie Fahrt

> WSA zählt Boote

> Gemeinden für eine lebendige Lahn

> Stege an der Lahn werden erneuert

> Hafen Hollerich, eine Idylle in der Lahn

> Fische benutzen lieber die Schleusen

> Archiv
_____________________________________

> Hinweise des WSA für die Schifffahrt
_____________________________________

> Meinungen / Leserbriefe _____________________________________

Lahnkarten zum Downloaden: (2 MB)
zur schnellen Orientierung:

> Lahnstein bis Nassau
> Nassau bis Kalkofen
> Kalkofen bis Diez
> Diez bis Runkel-Dehrn

---------------------------------------------------------
> Frühere Beiträge
im Archiv
---------------------------------------------------------
> Meldungen für die Schifffahrt
---------------------------------------------------------

Weiterführende Links:

> Wassertourismus in Deutschland

> BV Wassersportwirtschaft

---------------------------------------------------------

Gemeinsam stark für eine
schiffbare Bundeswasserstraße Lahn:

PROLAHN

Netzwerk Deutsche Wasserwege

DMYV

HELMeV

Landesverband Rheinland-Pflaz

ADAC

Inland Waterway International

---------------------------------------------------------

PROLAHN auf Facebook

---------------------------------------------------------

Als neue Mitglieder begrüßen wir
bei PROLAHN:

- Magdalena Diefenbach, Lahnstein
- MIchael Fischer, Aull
- Klaus Gottwald, Taunusstein
- Lothar Stender, Hundsangen
- Nico Kievernagel, Urbar
- Klaus Gottwald, Taunusstein
- Alfons Falkenbach, Bad Camberg
- Urs Rychener, CH-Kaisaeraugst
- Thomas Beyer, Helferskirchen
- Stefan Frank, Fachbach

---------------------------------------------------------

Die Lahn

NEU: "Die Lahn" 148 Seiten nützliche
Infos für Skipper. Preis € 19,95
Zu bestellen beim Verlag Gert Gätke:
gert.gaetke@gmx.de

> Leseprobe

> Buch bestellen

Kontakt zur den Autoren:
Telefon 06084 5633
---------------------------------------------------------

Ihr Bäcker an der Lahn

Schäfer, Ihr Bäcker überall an der Lahn!
Der Bäcker für den Skipper.

www.schaefer-dein-baecker.de


----------------------------------------------------------

kanucharter_hofmann

Kanucharter Hofmann, Kanus, Donats,
Hausboote - Ihr Partner in Nassau
!

----------------------------------------------------------

WetterOnline
Das Wetter für
Bad Ems

-------------------------------------------------------

Berater- und Sachverständigenbüro Hagenkötter

Schadensgutachter für Waren-, Ladungs- und Transportschäden.
Ihr Profi in Fragen für Wasserfahrzeuge jeglicher Art.
Havariekommissar:

Anton Hagenkötter
Ketteringstraße 22
56112 Lahnstein


Tel: 02621.6289467
Mobil: 0176.99753718

> Homepage

-------------------------------------------------------

Herzlich willkommen in Bad Ems!

Bad Ems - Marina Kutscher

Ihr Bootsservice Kutscher bietet Ihnen:


• Sommerliegeplätze im Yachthafen
...oder an der Promenade von Bad Ems
• Winterlager
• Boots- und Motorenservice
• Ständiger Kranservice für Boote bis 6 to.
• Charterboot
• Wohnmobilstellplätze
• Kurze Wege zu allen
...Versorgungsmöglichkeiten

Internet: boots-service-kutscher.de

---------------------------------------------------------

Kutschers Marina
Gut Essen und Trinken beim Winzer
Massengeil-Beck in der Borngasse von
Obernhof.
Weinstube und Wein-Verkauf.
Telefon: 02604 7563

Internet: www.lahnwein.de

---------------------------------------------------------

Münch-Werft

• Sommerliegeplätze
• Winterliegeplätze
• Reparaturliegeplätze
• Bootsservice
• Schweißarbeiten

Münch-Werft - Ahlerhof 20
56112 Lahnstein

Tel.: 02621/1881100
Mobil: 0151 23454504

> www.muench-werft.de


----------------------------------------------------------


Lahnweingut Uwe & Sabine Haxel
Arnsteiner Weg 1 in Obernhof an
der schönen Lahn.
Weinstube und Wein-Verkauf.
Telefon: 02604 4124

Internet: www.lahnweingut-haxel.de

---------------------------------------------------------

Hausboot_Lahn

Einfach mieten:

Wohlfühleffekt pur - von der ersten Minute
an. Komfortabel wie ein kleines Ferienhaus,
dabei mobil wie ein Schiff und dazu
preiswert - Ihr "fahrendes Heim" auf der
Lahn. - Führerscheinfrei!

> www.hausboote-lahn.de

----------------------------------------------------------

Die Schifffahrt auf der Lahn geht bis ins
15. Jahrhundert zurück. Eine interessante
Dokumentation hat der Schiffferverein Lahnstein zusammengestellt, die zeigt, dass die Lahn schon immer eine Lebensader für die Menschen in der Region war.

> Schifffahrt auf der Lahn

------------------------------------------------------------
WetterOnline
Das Wetter für
Limburg


----------------------------------------------------------

Günter Deißner Yachtcharter
Holzheide 10
46348 Raesfeld-Erle

Charterbasis:
Emser Landstraße 2056112 Lahnstein

Tel: 0800/3880001
Fax: 02865/95225

> Homepage

---------------------------------------------------------

Danner Diez

Wassersport Danner, jetzt
BOOTSVERLEIH BUCH, Diez

> Homepage

--------------------------------------------------------

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flagge, Stander PROLAHN

Aufkleber PROLAHN



Bericht Skippertreffen 2017:







82 Boote beim Skippertreffen


Lahn gehört allen und nicht irgendwelchen Behörden!

82 Boote haben in diesem Jahr Kurs auf Nassau an der Lahn genommen, um der Poltik zu demonstrieren, dass die Lahn als Bundeswasserstraße und unverzichtbarer Wirtschafsfaktor erhalten werden muss. Zum offiziellen Infoabend am Freitagabend bei Kanucharter Hofmann waren zudem einige Bürgermeister aus den Lahngemeinden, Beigeordnete der Verbandsgemeinden und Städte, der Landrat des Rhein-Lahnkreises und der Leiter der Touristik im Nassauer Land gekommen.

manfred kutscher

"Die Lahn gehört allen und nicht nur irgendwelchen Behörden!" Mit diesen klaren Worten begrüßte der Ehrenvorsitzende und Gründer von PROLAHN Manfred Kutscher die Besucher und Ehrengäste des 9. Lahn-Skippertreffens vom 15. bis 18. Juni in Nassau. Er vertrat den ersten Vorsitzenden Anton Hagenötter, der als Haveriekommisar leider beruflich verhindert war.

Heinz Scheyer - PROLAHN

Schriftführer Heinz Scheyer, zuständig bei PROLAHN für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, bedankte sich bei den Skippern für Ihr zahlreiches Kommen, denn jedes noch so kleine Boot, das nach Nassau komme und die Schleusen nutze, binge die Region von einer "Nebenwasserstraße mit mittlerer Bedeutung" näher an eine Wasserstraße Lahn von "hoher Bedeutung", die dann wieder Investitonen des Bundes ermögliche. Die Chance, in diesem Jahr die Hürde von 10.000 Booten zu übersteigen, sei mehr als gut!

ürgermeister Armin Wenzel, Nassau

Stadtbürgermeister Armin Wenzel begrüßte die Gäste im Namen der Stadt Nassau und betonte wie wichtig die Lahn für die Stadt Nassau sei. Er bot PROLAHN seine Unterstützung auch beim nächsten Skippertreffen 2018 an.

In Vorträgen und Diskussionen machten sich die Skipper ihre Gedanken über die Zukunft der Lahn.

LAndrat Frank Puchtler

Der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler (SPD), der sich mit vollem Herzblut für die Lahn und seine Bürgerinnen und Bürger in der Region einsetzt, bekräftigte nochmals die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Lahn. Die Lahn sei für die Menschen an der Lahn eine unverzichtbare Lebensader. Es gehe um unsere Lahn und die Menschen, die auf ihr, an ihr und von der Lahn leben. Er rief PROLAHN auf nicht nachzulassen, denn nur gemeinsam sei man stark.

matthias lammert cdu hürgen joras adac

Matthias Lammert, MdL (CDU) (linkes Bild) und Jürgen Joras (rechtes Bild), Vorstand Touristik im ADAC Mitteilrhein, gingen auf die schon viele Jahre andauernde Diskussionen mit Behörden des Bundes und der Länder ein. Beide wollen sich im Sinne von PROLAHN weiter für den Erhalt der Lahn als schiffbare Bundeswasserstraße und wichtige Lebensader für die Region einsetzen.

Vizepräsident Gisbert König DMYV

Gisbert König, erster Vizepräsident des Deutschen Motoryachtverbandes, Präsident des Landesverbandes Motorbootsport Rheinland-Pfalz und Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Blaues Band Lahn" stellte in seinem Vortrag heraus, dass Motorboote und Naturschutz durchaus im Einklang stehen, wie neueste Erkenntnisse belegen. Als Verband setze sich der DMYV mit anderen Organisationen ein, im Verbund mit "Blaues Band", die Nebenwasserstraßen mit insgesamt 2.800 Kilometern Länge zu erhalten.

Jens Maltzan Projekleiter beim WSA

Gespannt waren die Zuhörer auf den Vortrag von Jens Maltzan, Leiter des Projektes "Living Lahn" beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Koblenz.

Für viele Skipper ranken sich um das Projekt "Living Lahn" Unkenntnis und Unverständnis bis Ablehnung. Jens Maltzan konnte die Skipper überzeugen, dass das Projekt nicht das Aus für die Lahn bedeutet.

Was den Zustand der technischen Infrastruktur angehe, habe man die Lahn in den letzten Jahren sehr vernachlässigt. Die Zukunft der Lahn soll nun in dem vom Bunde, den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz geförderten Projekt "Living Lahn" in drei Schritten bis 2025 gesichert werden.

Viel Diskussion gab es um die Hauptziele des Projektes, wie ökologischer Zustand, Durchgängigkeit für Wanderfische und die Erstellung eines Konzeptes zur Entwicklung der Lahn. Kritisiert wurde von den Skippern das umstrittene und zeitraubende Fischschleusenmanagement an der Schleuse Lahnstein, das die ohnehin kurzen Schleusenzeiten weiter einschränke.
Maltzan warb um Verständnis für die Beeinträchtigung, die eine natürliche Besiedelung der Lahn durch weitere Fischarten unterstützen soll.

Kriitsiert wurde auch die viel zu lange Planungs- und Umsetzungszeit des "Lila-Projektes" bis 2025 und "Blaues Band" bis 2047 und glaubt deshalb an wenig Erfolgsaussicht. Auch hier bat Maltzan um Geduld, weil die Projekte aufgrund der vielen verschiedenen Interessen, durch gesetzliche Vorgaben und geregelte Planungsphasen einfach Zeit brauche.

Jens Maltzan bot an, jederzeit für Fakten, Fragen und Anregungen gesprächsbereit zu sein, damit die vielen Gerüchte um die laufenden Projekte ein Ende haben. Er lud ein zu drei Workshops im September in Bad Ems, Limburg und Gießen, bei denen wirklich jeder Gelegenheit habe, seine Vorstellungen und Ideen für eine lebendige Lahn vorzutragen.

Ole Pietschke, Pantainius

Olaf Pietsche von der Pantaenius-Yachtversicherung informierte die Skipper über Mängel und Lücken in Kasko- und Haftpflichtverträgen. Er zeigte an den acht häufigsten Schadensfällen an was man alles denken muss. Der interessante Vortrag hat so manchen Skipper zum Nachdenken angeregt.

Geehrt mit einer Urkunde, einem kleinen finanziellen Präsent und dem PROLAHN-Stander wurden anschließend drei Teinehmer des Lahn-Skippetreffens, vom Moderator des Abends, Heinz Scheyer, ermittelt und ausgezeichnet:

1. weiteste Anreise auf eigenem Kiel:
... Boot "Calamare", Hitdorf
2. jüngster Teilnehmer ,Boot "Tigerente",
....Niko Kievernagel, Koblenz (19 Jahre)
3. ältester Teilnehmer, Boot "Mahe",
... Helmut Berrad, Wesseling (87 Jahe)

Lahntalmöven Bad Ems

Das Rahmenprogramm gestalteten die Lahntalmöven, Shantychor der Marinekameradschaft Bad Ems mit schiffigen Liedern, die zum Mitsingen und Mitklatschen begeisterten.

Magdalena Diefenbach, Fotografin, Lahnstein

Fotoausstellung Magdalena Diefenbach

Die Fotografin Magdalene Diefenbach aus Lahnstein zeigte seltene Fotos von aufsehenserregenden Schiffen vor der Lahnsteiner
Schifffahrftsschleuse. Immer im Hintergrund die Burg Lahneck. DIefenbach stellte schon oft Fotos zum Verkauf aus, um den Erlös einem sozialen Zweck in Lahnstein zu spenden. PROLAHN wird in Kürze ihre schönsten Fotos in einer Galerie vorstellen.

Zum Rahmenprogramm gehörte am Samstag eine Stadtführung durch Nassau, die Stadtbürgermeitser Armin Wenzel höchstpersönlich begleitete und dabei viel Neues über Nassau und die Lahn den 40 begeisterten Teilnehmern berichtete.

Das nächste Lahn-Skippertreffen wird wieder an Fronleichnam stattfinden. Vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 wird Nassau wieder Gastgeber sein. Um das Treffen noch attraktiver zu gestalten, wird es bereits ab Freitagnachmittag ein Programm geben, Samstags früh die Stadtführung und nachmittags und abends ein buntes Programm unter dem Titel "Skipper-Variete". Sonntags kommen die Frühstücksbrötchen, dann ausreichend und pünktlich, direkt ans Schiff - rechtzeitig vor Beginn des Nassauer Johannismarkts.

Schreiben Sie an PROLAHN was wir anders und besser machen können, damit auch Sie im nächsten Jahr wieder dabei sind!

Schöner Nebeneffekt: PROLAHN hat vor, während und nach dem Skippertreffen, fast im Stundentakt, neue Beitrittserklärungen erhalten, die wir wegen der Vielzahl, erst in den nächsten Tagen bestätigen können.
Bitte um etwas Geduld! DANKE!!!

Danke an Karin und Michael Hofmann und sein tolles Team für die Gastfreundschaft auf eurem Gelände und das leckere Angebot mit Speisen und Getränken!

Alle Fotos stammen von Axel Boesen, Koblenz,
Ressort Recht und Raumordnung bei PROLAHN.

--------------------------------------------------------------------------------------------

"Huckleberry Inn" -
das Hausboot als Urlaubsdomizil auf der Lahn

In der Regel verbringt man in seiner Urlaubsunterkunft – ob Hotelzimmer oder Apartment – eher wenig Zeit. Doch was, wenn man seinen Urlaub auf einem Hausboot verbringt – und DAS dann auch noch fährt und man es nach Lust und Laune über die Lahn schippern kann? Ein klarer Fall für "Huckleberry Inn", jetzt in einer neuen Folge von "Entdecke Rhein-Lahn".
.



> Mehr Info HIER

--------------------------------------------------------------------------------------------

Lahn ist schiffbar von Lahnstein bis Dehrn.
Pegelansage Diez ist irreführend!

Schon wieder verunsichert der Pegel Diez die Schifffahrt. Revierunkundige Skipper müssen glauben, dass die Bundeswasserstraße Lahn nur bis Höhe Balduinstein befahrbar ist. Das ist natürlich Unsinn!

Schuld daran sind die Ämter, die immer noch vehement den Pegel Diez bei den Wasserstandsmeldungen nennen. Bei der hier angesagten Normal-Wassertiefe von manchmal nur 60 bis 70 cm wird sich kaum ein Bootsfahrer trauen, über Balduinstein hinaus, weiter nach Diez, Limburg und Dehrn zu fahren.

Der besagte Pegel liegt im Stromarm der Lahn, in der Nähe des neuen Bauhafens des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Diez und liefert täglich irreführende Wasserstände für die Lahnschifffahrt. Wichtig ist der Pegel Diez nur bei extremem Hochwasser für die Bewohner der Stadt Diez und sollte deshalb nur bei Bedarf veröffentlicht werden.

Die einzig wichtigen Pegelangaben für Skipper sind Kalkofen und Leun. Normalpegel Kalkofen: 1,80 m. Bei diesem Pegelstand wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt eine Mindestwassertiefe von 1,60 cm in der Fahrrinne von Lahnstein (km 135,4) bis Runkel Dehrn (km 70) vorgehalten.

Bei dieser Wassertiefe können auch größere Schiffe die Lahn von Lahnstein bis Dehrn sicher befahren und die schöne Lahn genießen.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Iris Gleike

Iris Gleicke, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Tourismusbeauftragte der Bundesregierung legt aktuelle Untersuchung vor:

Nebenwasserstraßen sind ein
unverzichtbares wirtschaftliches Potenzial

Tourismus in Deutschland: Das ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits zum siebten Mal in Folge waren auch im Jahr 2016 Zuwächse aus dem In- und Ausland zu verzeichnen. In einigen Regionen Deutschlands ziehen besonders die Wasserlandschaften zahlreiche Touristen in ihren Bann.

Ziel der vorliegenden Untersuchung ist, die wirtschaftliche Bedeutung des Wassertourismus und dessen Potenziale auf Bundeswasserstraßen (Binnen) in Deutschland zu erfassen und zu bewerten. Zu diesem Zweck wurde die Ist-Situation von relevanten Wassertourismussegmenten auf Bundeswasser-straßen revierbezogen analysiert und deren Nachfragepotenziale bewertet. Daneben wurde der Wassertourismus als Wirtschaftsfaktor quantifiziert.

Mit rund 4,215 Mrd. Euro Bruttoumsätzen, die durch den Wassertourismus generiert werden, besitzt der Wassertourismus in Deutschland sowohl direkt als auch über volkswirtschaftliche Effekte eine erhebliche ökonomische Bedeutung. Die Bedeutung des Wassertourismus auf Bundeswasserstraßen kann als ein wichtiges und ökonomisch wachsendes Marktsegment deutlich herausgestellt werden.

Es gilt, diese Potenziale des Wassertourismus möglichst weitgehend auszuschöpfen, damit die Investitionen Früchte tragen und die Gastronomie floriert. Die Bundeswasserstraßen müssen durchgängig schiffbar sein, wenn sie touristisch attraktiv sein sollen. Grundvoraussetzung hierfür ist der dauerhafte Erhalt eines gut ausgebauten Netzes touristisch bedeutsamer Bundeswasserstraßen, wie zum Beispiel die Lahn. Auf diesen Zusammenhang muss bei allen Entscheidungen im Rahmen der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und der Bundesinitiative „Blaues Band Deutschland“ geachtet werden.

Deutschland hat sich international als bedeutende Wassertourismus- destination etabliert. Voraussetzung ist vor allem das weitverzweigte Wasserstraßennetz für die Sportboot- und Freizeitschifffahrt. Die Bundeswasserstraßen dienen dabei in zunehmendem Maße der Erholung an und auf dem Wasser: Mit dem Bund als Eigentümer gehören zu den Bundeswasserstraßen rund 7.300 km Binnenwasserstraßen – davon rund 4.500 Haupt- und rund 2.800 Nebenwasserstraßen – und 23.000 km² Seewasserstraßen. Besonders verzweigt zeigt sich das Netz an Bundeswasserstraßen im Norden / Nordosten Deutschlands. Die sogenannten Nebenwasserstraßen, welche für die Berufsschifffahrt nur eine geringe Rolle spielen, stellen für den Wassertourismus eine existenzielle Infrastruktur dar. Aus der touristischen Nachfrage werden rund 4,215 Mrd. Euro Bruttoumsatz generiert. Die daraus induzierten Einkommenseffekte im Rahmen der 1. und 2. Umsatzstufe belaufen sich auf rund 1,844 Mrd. Euro. Daraus ergibt sich ein Einkommensäquivalent von 66.519 Personen, die ihren Lebensunterhalt durch den Wassertourismus an Bundeswasser-straßen bestreiten können.

Was die Abkopplung nicht rentabler Wasserstraßen vor dem Hintergrund der aktuellen Reformbestrebungen der Bundesregierung betrifft, so konnte anhand der ermittelten Daten gezeigt werden, dass die erhobenen Zahlen deutlich für die gezielte weiterführende Unterhaltung aller Bundeswasser- straßen sprechen. Der oft zitierte Finanzbedarf für notwendige Investitionen für den Erhalt und den Ausbau der Wasserstraßen von etwa 1,3 Mrd. Euro jährlich steht den durch den Wassertourismus generierten Umsätzen gegenüber. Damit ist der Güterverkehr nicht mehr nur als alleinige Wertschöpfungsquelle für die Unterhaltung der Bundeswasserstraßen zu nennen.

Andererseits musste festgestellt werden, dass die wassertouristische Bedeutung bundesweit nicht gleichmäßig verteilt ist. Vor allem in bestimmten ländlichen Regionen bietet der Wassertourismus wirtschaftliche Chancen und ist ein wichtiger Bestandteil der Regionalentwicklung geworden. Er bietet eine breite Palette an Beschäftigungsmöglichkeiten und es werden direkt und indirekt Einnahmen von Bürgern und Kommunen realisiert. In ganz Deutschland entstehen durch den Tourismus Infrastrukturen in strukturschwachen ländlichen Regionen, die wiederum den Einwohnern zugutekommen. Dadurch werden die Attraktivität dieser Landesteile gesteigert und Perspektiven gesichert. Gerade in den gewässerreichen Bundesländern im Norden und Osten erfüllt der Wassertourismus eine wichtige Funktion für den Erhalt und die weitere Schaffung von Arbeitsplätzen.

Abschließend kann festgestellt werden, dass durch die Untersuchung trotz schwieriger Datenlage eine nachvollziehbare Einschätzung der Bedeutung des Wassertourismus auf Bundeswasserstraßen gegeben werden konnte. Die dargestellten Kennzahlen zeigen deutlich den großen ökonomischen Wert des Wassertourismus auf Bundeswasserstraßen. Da die Untersuchung einen unabhängigen und konservativen Anspruch bezüglich der Datenanalyse verfolgt, sind die angegebenen Werte zur Bedeutung sogar als unterschätzt anzunehmen.

In Zukunft sind der Erhalt und der naturverträgliche Ausbau der Bundeswasserstraßen für einen erfolgreichen Wassertourismus ebenso Grundvoraussetzung wie eine attraktive naturnahe Landschaft.

> Komplette Untersuchung hier zum Download

--------------------------------------------------------------------------------------------

Dr. Volker Wissing - Verkehrsminister Rheinland-Pfalz

Verkehrsminister Wissing ist für den Fortbestand
einer befahrbaren Lahn!

In einem Schreiben an den Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler sprach sich Minister Dr. Volker Wissing im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau für den Fortbestand der Lahn als befahrbare Wasserstraße aus.

Das Thema Wassertourismus sei ein potenzieller Wachstumsmarkt und für Rheinland-Pfalz von hohem Interesse. Im "Wassertourismuskonzept des Bundes" und dem "Blauen Band Deutschland" vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seien die möglichen Auswirkungen nicht hinreichend dargestellt worden, so Minister Dr. Wissing. Das "Blaue Band" sei in vielen Punkten unklar und lasse Raum für Interpretationen über die Zukunftsperspektiven der Schifffahrt bei den als Nebennetz eingestuften Bundeswasserstraßen.

Die beim Schifffahrtsgewerbe und Wassersportverbänden bestehenden Befürchtungen, die Nutzung der Lahn durch die Fahrgastschiffe und Sportboote müsse in absehbarer Zeit eingestellt werden, ist insoweit nachvollziehbar. Diese Sorge nehme die Landesregierung weiterhin ernst.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung habe sich gegenüber dem BMVI deshalb in den letzten Jahren bereits mehrfach nachdrücklich für die Beibehaltung der Lahn als schiffbare Wasserstraße in der Verantwortung des Bundes eingesetzt und habe dabei die Bedeutung der Lahn für die Region dargelegt. Die Landesregierung werde sich auch weiterhin für den Fortbestand der Lahn als befahrbare Bundeswasserstraße einsetzen.

--------------------------------------------------------------------------------------------

parteien

Im September sind Bundestagswahlen.
Welche Partei sollte man wählen, wenn es um
die Zukunft der Lahn geht?

Berufsschifffahrt, Freizeitkapitäne, Wassersportler, Gastronomie, Unternehmen und alle, die an der Lahn zuhause sind und denen die Lahn etwas bedeutet, sind aufgrund der vorliegenden
„Wasserrahmenrichtlinie“ (WRRL), „Blaues Band“ der EU und dem „LiLa-Projekt" verunsichert und befürchten die Schließung der Bundeswasserstraße Lahn durch das BMVI.

Das Vertrauen in die Politik ist stark beschädigt. Viele in unserem Land fordern deshalb dringend einen rigorosen Politikwechsel. PROLAHN möchte seinen Mitgliedern Wahrheit und Klarheit entlang der Lahn vermitteln.
Vielleicht schaffen wir es mithilfe der Antworten ein Stück Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen.

PROLAHN hat alle politischen Parteien angeschrieben und diese zwei konkreten Fragen gestellt:

1. Wird sich Ihre Partei für den Erhalt der Lahn als schiffbare Bundeswasserstraße einsetzen, sodass
auch weiterhin Personenschifffahrt und motorisierte Freizeitschifffahrt möglich bleibt?

2. Ist Ihre Partei bereit, die geplanten Maßnahmen („Wasserrahmenrichtlinie" (WRRL), „BlauesBand" der EU, und das Umweltprojekt „Projekt Living-Lahn") zu stoppen, wenn erkennbar wird, dass dies das Aus für die Personen- und motorisierte Freizeitschifffahrt bzw. den Wassersport auf der Lahn bedeutet?


>
Original Brief an die Parteien PDF1 - und PDF 2

> Lesen Sie hier die Antworten der Parteien

> Link zu den offiziellen Internetseiten des LiLa-Projektes

--------------------------------------------------------------------------------------------

Bürger und Interessenvertreter sind gefragt!

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Koblenz (WSA) als Projektpartner des integrierten EU-LIFE-Projektes „LiLa - Living Lahn“ erstellt bis 2025 ein Entwicklungskonzept für die Lahn.

Wie soll die Zukunft der Lahn aussehen? Das Lahnkonzept wird im Dialog mit Interessengruppen, Verwaltungen, Bürgern und weiteren Vertretern der
Region erarbeitet. Interessengruppen sind z. B. die Schifffahrt, Wasserkraft, Naturschutz, Wasserwirtschaft, Fischerei, Tourismus, Freizeitnutzung u. v. a. m. Dieser Prozess startet im September 2017 mit einer Veranstaltungsreihe in Bad Ems, Limburg und Gießen. Zur Anmeldung wird in Kürze gesondert aufgefordert.

Am Ende des zehnjährigen Arbeitsprozesses wird im Jahre 2025 eine „Lahndeklaration“ als politische Willenserklärung des Bundes und der Länder stehen, in welcher die Eckpfeiler für die zukünftige Entwicklung festgehalten werden.

Werden Sie Teil des gemeinsamen, konstruktiven Dialogprozesses.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer des Projektes.

> Flyer Vorabinformationen "Lahnkonzept"

------------------------------------------------------------------------------------------------

Datenerhebungen auf der Lahn April / Mai 2017

Mitteilung Nr. 9/2017 vom 07. April 2017

Seit dem 10. April 2017 werden auf der Lahn verschiedene Datenerhebungen durchgeführt. Diese Daten sind wichtig, um vielfältige Planungs- und Arbeitsprozesse durchführen zu können.

Neben der Erfassung der Gewässersohle (Peilung) im Hauptstrom und in den Schleusenkanälen werden Wasserspiegelfixierungen mit zugehörigen Abflussmessungen sowie eine vollflächige Bilddokumentation der gesamten Uferbereiche vorgenommen. Mit der Datengewinnung kann der Istzustand der Lahn genau abgebildet werden und als zukünftige Grundlage für weitere Entwicklungsvergleiche dienen. Die erhobenen Daten werden intern genutzt und nicht öffentlich gemacht.

Peilung, Wasserspiegelfixierung und Bilddokumentation sind vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Koblenz an externe Auftraggeber vergeben und werden von verschiedenen Firmen ausgeführt. Zur Erhebung der Daten sind in den nächsten Wochen mehrere Messboote im Einsatz. Dabei sind häufig Fahrten in der Flussmitte erforderlich. Die Nutzer der Wasserstraße werden um entsprechende Vorsicht und Unterstützung gebeten.

Die Datenerfassung findet zwischen der Staustufe Runkel (Lahn-km 65,290) und der Mündung der Lahn in den Rhein (Lahn-km 137,3) statt.

------------------------------------------------------------------------------------------------

Saisonstart bei der Münch-Werft in Lahnstein

Im Frühling kribbelt´s den vielen Freizeitkapitänen in den Fingern. Dann muss die Yacht aus dem Winterlager heraus aufs Wasser. In der Münch-Werft in Lahnstein ist entsprechend viel los in diesen Tagen. 25 wunderschöne Yachten sind an einem Tag zu Wasser zu bringen. Die Werftbesatzung meistert diese Aufgabe mit Konzentration, Sachverstand und einer Jahrzehnte langen Erfahrung.

 

------------------------------------------------------------------------------------------------

IHK PROLAHN WFG

Gemeinsame Position der Region zur
Bundeswasserstraße Lahn.


Der Wassertourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und spielt bei der Entwicklung der ländlichen Räume in verschiedenen Bundesländern eine bedeutende Rolle.

Die Lahn als Bundeswasserstraße ist von wesentlicher, in einzelnen Bereichen von existenzieller Bedeutung für die Region, bzw. die Landkreise, welche die Lahn bis zur Mündung in den Rhein durchfließt.
Sie besitzt das Alleinstellungsmerkmal, das sie der einzige längere Fluss im gesamten mittleren und südlichen Westdeutschland ist, auf dem eine gefahrlose Nutzung des Wassersports aller Art, ohne Begegnung mit der gewerblichen Güterschifffahrt gewährleistet wird.

Das Lahntal bietet ideale Wassersportbedingungen und dient als Erholungsgebiet. Die Lahn ist als Bundeswasserstraße zwischen Gießen und Lahnstein ein wertvoller Teil der regionalen Kulturlandschaft. Schleusen, Wasserwanderrastplätze und Sportboothäfen bilden ein attraktives Netz für Touristen, Wassersportler und Anwohner mit einem hohen Potenzial für die Lebensqualität der Menschen. Der Anteil des Wassertourismus an der Tourismuswirtschaft kann in den Regionen entlang der Lahn mit zum Teil mehr als zehn Prozent angenommen werden.
Durch Hessen und Rheinland-Pfalz wurde in den letzten 20 Jahren die Infrastruktur mit Investitionen an den Bundeswasserstraßen in Milliardenhöhe gefördert. Inzwischen ist ein wettbewerbsfähiges Angebot mit einer guten Qualität der wassertouristischen Anlagen und Infrastruktur vorhanden, welches in den letzten Jahren zielgruppengerecht beworben und angenommen wurde. Der anhaltende Erfolg beruht auf klaren Verantwortungen, des Bundes, sowie auf Investitionen an den richtigen Standorten. Das betrifft sowohl die Investitionen in touristische Einrichtungen im Sinne des Wassertourismus (Schleusen, Wehre, Anlegestellen oder Sportboothäfen), als auch Investitionen in die landseitige touristische Infrastruktur (u. a. Radweg, Lahnanlagen und Bahnhöfe entlang der Lahn).

Sowohl die Tourismus- und Wassersportverbände als auch die Industrie- und Handelskammern fordern daher klare Aussagen vom Bund, welche Verände-rungen durch die aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene im Bereich der Bundes- und Nebenwasserstraßen infolge der Reform der Wasser- und Schiff-fahrtsverwaltung sowie durch das neue Wassertourismuskonzept und Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ erfolgen sollen.

Durch die anstehende Neukategorisierung der Wasserstraßen und die damit verbundenen Einstufungen der Bundeswasserstraßen mit überwiegenden touristischen Verkehren als „Nebenwasserstraßen“ entsteht der Eindruck, dass sich der Bund immer weiter aus der Verantwortung für den Erhalt und die Unterhaltung der Bundeswasserstraßen ziehen will. Das führt zu verringerten Investitionen und zu unklaren Perspektiven für die Lahn.
Daher setzt sich die Region gemeinsam und länderübergreifend für die Interessen des Wassersports, des Wassertourismus und der Freizeit- und Traditionsschifffahrt ein. Dementsprechend müssen Pläne wie das Wassertourismuskonzept oder das Bundesprogramm „Blaues Band“ mit breiter Beteiligung aller Betroffenen entwickelt werden. Hier bietet das europäische Programm „LiLa – Living Lahn“ eine einmalige Chance für die Region und deren zukünftige Entwicklung. Alle Beteiligten sollten diese Chance gemeinsam nutzen und damit eine Perspektive für die Region entwickeln.

Die Unterzeichner erwarten vom Bund klare Zusagen sowie Unterstützung. Die Aspekte Tourismus und Naturschutz dürfen nicht zu Gegenpolen aufgebaut werden.

Viele Möglichkeiten im Rahmen des Programms „LiLa - Living Lahn“ können tatsäch-lich die Erholungsqualität der Lahn positiv beeinflussen. Zurzeit sind im Zusammenhang mit dem Programm noch keine grundsätzlichen und unmittelbaren Gefährdun-gen der Schifffahrtsbelange erkennbar.

Forderungen:

1. Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes als Handlungsrahmens für die Bun-deswasserstraße Lahn in Abstimmung mit den betroffenen Bundesländern, den Landkreisen und Kommunen sowie den betroffenen Verbänden, Vereinen und Kammern.

2. Grundsätzliche Einbeziehung der betroffenen Bundesländer, der Landkreise und Kommunen sowie der betroffenen Wirtschaft, Verbände und Vereine in den Prozess der Überarbeitung der Wassertourismuskonzeption und des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ für die in der jeweiligen Region liegenden Gewässer.
Bisher wurden die Landkreise, die Tourismus- und Wassersportverbände, betroffe-nen Vereine sowie das für Tourismus verantwortliche Bundeswirtschaftsministerium bei der Erarbeitung des Wassertourismuskonzeptes und des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ nicht bzw. nicht hinreichend einbezogen. Wichtig sind nicht nur die Verkehrs- und Umweltbereiche – auch der Tourismus- und Wasser-sportbereich muss auf Landkreis- und Verbandsebene einbezogen werden, damit deren Belange wahr- und aufgenommen werden können.

3. Wassertourismus ist in seiner Bedeutsamkeit für die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländlichen Räumen zu berücksichtigen.
Der Ländliche Raum als wichtige Kategorie in den Zielformulierungen der Bundesre-gierung muss vom Bund definiert werden. Das trifft im besonderen Maße für die Erarbeitung und Überarbeitung der Wassertourismuskonzeption und des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ zu. Durch das wassertouristische Angebot und die Wasserstraßen als Lebensadern entstehen starke regionalwirtschaftliche Effekte, die auf den Tourismus allgemein, die Lebensqualität, die Unternehmensansiedlungen oder auch die Immobilienbranche der oft wirtschaftlich vergleichsweise schwachen Regionen ausstrahlen. Davon profitiert der ländliche Raum maßgeblich.

4. Valide Daten der Wirtschaftlichkeit schaffen. Die bisherigen Konzepte für die Lahn fußen auf unzureichenden Daten z. B. zur touristischen Bedeutung dieser Bundeswasserstraße. Um valide und den Entwicklungen gerecht werdende Daten zu ermitteln, muss das Wechselverhältnis von wasser- und landseitigen Angeboten berücksichtigt werden. Gewerbliche Bereiche wie Beherber-gung, Gastronomie, Bootsverleih, Ausflugsziele, Kultur, Einzelhandel, Bootsbau, Häfen inkl. Anlegeeinrichtungen für die Schifffahrt sowie die Wohlfahrtsentwicklung in der Region müssen in solche Betrachtungen einbezogen werden.

5. Schleusen und Wehre in ihrer Substanz durch den Bund erhalten – Investitionsprogramm Lahn erforderlich. An der Lahn stehen z. B. in Rheinland-Pfalz Instandhaltungsarbeiten an mindestens zwei Wehren an. Viele Schleusen werden auf Verschleiß gefahren. Nötig erscheint hier eine mit einem klaren Zeitplan versehene Zusage des Bundes-verkehrsministeriums bzw. der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, idealerweise auskömmlich finanziert.

6. Erhalt und langfristige Sicherung der durchgängigen Befahrbarkeit der Bun-deswasserstraße Lahn. Der Bund als Eigentümer der Bundeswasserstraße Lahn ist weiterhin verpflichtet, die maßgebliche Verkehrs- und Nutzungsfunktion im Sinne der durchgängigen Befahr-barkeit aufrechtzuerhalten. Eine Einbeziehung der Nutzer muss unter Vorgaben der Verhältnismäßigkeit und wirtschaftlichen Zumutbarkeit erfolgen.

Unterzeichnet von
IHK Koblenz, IHK Limburg, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn und PROLAHN.


> Zum Original-Positionspapier

--------------------------------------------------------------------------------------------

Fischschleusungsmanagement Lahnstein:
Auch Fische möchten geschleust werden.

Auf dem Weg zu ihren Laichgründen und der Suche nach Nahrung oder geeigneten Lebensräumen sind viele heimische Fischarten auf ausgeprägte Wanderungen innerhalb der Gewässernetze angewiesen. Hierbei kommt der Staustufe Lahnstein als erstes Querbauwerk vom Rhein in die Lahn eine Schlüsselfunktion zu. Auf ihren Wanderungen möchten sich nicht nur Sportboote, sondern auch Fische in der Lahn uneingeschränkt bewegen. Mangels funktionsfähiger Fischaufstiegsanlage können sie die Staustufe zurzeit aber kaum überwinden.

Fischereibiologische Untersuchungen aus dem Jahre 1996 haben gezeigt, dass etwa 50 % aller Fische die Schleuse Lahnstein genutzt haben, um in das Oberwasser zu gelangen. Zur Schaffung eines zusätzlichen Wanderkorridors über den Schleusenkanal hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Koblenz mit Beginn des integrierten EU-LIFE-Projektes „LiLa - Living Lahn“ im Jahre 2016 ein sogenanntes Fischschleusungsmanagement entwickelt und am 20. Dezember 2016 an der Schleuse Lahnstein eingeführt.

Um die Beeinträchtigungen für die Schifffahrt möglichst gering zu halten, wird das Fischschleusungsmanagement erst nach Ende des regulären Schleusenbetriebes um 18:30 Uhr eingeleitet und über Nacht durchgeführt. Hierzu werden die Untertore am Abend vollständig geöffnet und eine Leitströmung erzeugt, die aufstiegswillige Fische in die Schleuse leiten soll. Am Morgen werden die Untertore und Schütze geschlossen und die eingeschwommenen Fische lahnaufwärts geschleust. Hierdurch kann es innerhalb der Saison zwischen 10:00 Uhr und 10:30 Uhr zu Verzögerungen für die Schifffahrt an der Schleuse Lahnstein kommen. Das WSA Koblenz bittet um Ihr Verständnis und bedankt sich für Ihre Geduld.

Weitere Informationen zum Fischschleusungsmanagement und dem EU-LIFE-Projekt erhalten Sie unter www.lila-livinglahn.de.

> Meinungen / Leserbriefe

--------------------------------------------------------------------------------------------

Unsinniges und Unwahres

Es wird viel Unsinniges, Unwahres über die Lahn in der Öffentlichkeit
verbreitet. Die Leserbriefe von den Herren Winfried Klein und Achim Waldherr vom 2. März in der Nassauischen Neuen Presse gehören dazu.

> Leserbrief Winfried Klein,
Vors.der Interessengemeinschaft der Angler (IG LAHN)


> Leserbrief Achim Waldherr,
CDU-Stadtverordneter Limburg Staffel, Teil 1


>Teil 2

Die Nassausiche Neue Presse hat den Kommentar von Ralf Schneider (Ressort Ökologie und Landespflege) zu diesen Leserbriefen nicht abgedruckt, weil dieser angeblich zu spät eingetroffen sei.

PROLAHN möchte Ihnen den Kommentar von Ralf Schneider nicht vorenthalten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

anlässlich der o. Leserbriefe soll hier weder über bestehende Nutzungsrechte an öffentlichen Gewässern, respektive Bundes- und Landeswasserstraßen, noch über Ethikfragen bezüglich einer weit verbreiteten "Sport"ausübung anhand lebender Wirbeltiere diskutiert werden. Während Ersteres ein Ergebnis der demokratisch zustande gekommenen Gesetzgebung ist, fällt Letzteres u. E. eher in den Kompetenzbereich nicht zuletzt der Tierschutzverbände... -

Markant erscheint hier indessen die Behauptung, dass die (untere) Lahn in einem noch genau so schlechten Gewässerzustand sei wie zu Zeiten der höchsten Umweltbelastungen (Anfang der 1970er Jahre?). Ja, sie sei "absolut lebensfeindlich"! - Ein Vergleich der Karten zur Biologischen Gewässergüte aus jener Zeit mit denjenigen der Jetztzeit entlarven diese Aussage als blanken Unsinn. Jeder Interessent kann sich zudem hinsichtlich der Reinigungsleistung der Kläranlagen beim zuständigen Abwasserverband oder bei den Wasserbehörden informieren.
Hohe Nährstoffeinträge werden heute nur noch zu vergleichsweise geringen Anteilen durch kommunale Abwässer verursacht. Problematisch sind und bleiben weiterhin Einträge durch Direkteinschwemmung nährstoffreichen Bodenmaterials (z. B. bei Starkregen) sowie diffuse Nährstoffeinträge über Entwässerungsgräben und Flächendränsysteme aus den überdurchschnittlich großen landwirtschaftlichen Vorrangflächen im Einzugsgebiet der Lahn. Solange es nicht gelingt, die Belastung an den Emissionsquellen zu senken, wird auch eine Renaturierung nicht viel an der Faulschlammproblematik ändern. Dann lagert sich der Faulschlamm eben in allen "renaturierten" Still- und "Totwasserzonen" (Altarmen, Kolken, Buchten etc.) ab und wird durch das nächste Hochwasser mobilisiert und auf dem Fischlaich abgelagert... -
Eine "Renaturierung", wie sie Vielen anhand der Erfolge an Sieg, Ahr, Nahe und Wupper vorschwebt, lässt sich aufgrund zahlreicher Geofaktoren, vor allem aber der unterschiedlichen Auengenese, sowie der Siedlungs- und Verkehrswegestruktur entlang der Lahn mit Sicherheit in dieser Form nicht realisieren. Eine Niederlegung der Stauhaltungen würde zudem zu irreversiblen Grundwasserabsenkungen mit unabsehbaren Folgen für den Baumbestand der Aue aber auch für die Bausubstanz der Orte in Tallage führen, um nur ein Beispiel zu nennen...

Vorstellbar wäre aber ein "Runder Werktisch", an dem alle an der Lahn Interessierten Platz nehmen und gemeinsam Lösungen erarbeiten, wo und welche Verbesserungsmaßnahmen an der Lahn angebracht sind, so wie sie infolge der zahllosen Sachzwänge und der verschiedenen Nutzungsinteressen letztlich verbleiben wird, - z. B. wo "Langsamfahrstellen" zum Schutz der Fischbrut - Schwerpunkte geboten sind, wo man Schutzzonen für bedrohte Unterwasserlebewesen, Feuchtgebietsvögel und Schwimmblattpflanzengesellschaften sichern oder gar neu einrichten kann (z. B. Seitenpolder, "Buhnenteiche" mit Zugang zum Hauptfluss; in breiteren Auenwiesen auch flache Nebensysteme (z. B. durch Bachmündungs-Verschleppung), wo z. B. der Hecht ablaichen kann und auch die Wiesenvögel neue und sichere Nahrungsgrundlagen bekommen können und vieles mehr).

Man wird überrascht sein, einerseits über die Vielfalt der Möglichkeiten und andererseits über die Zahl der gemeinsamen Übereinstimmungspunkte seitens der Angler, der "Bootsleute" und der Naturschutzverbände. Wenn es gelingt, ein gemeinsam und selbständig erarbeitetes "Maßnahmenpaket" der Projektleitung von LivingLahn auf den Tisch zu legen, bei dem alle vorhandenen Lahn-Nutzer weiter existieren können, werden die zuständigen Politiker und Behörden ein hohes Verantwortungsbewusstsein der Beteiligten für "ihren" Fluss bescheinigen und eher berücksichtigen wollen als bei einem "zerstrittenen und polemischen Haufen".

Ralf Schneider, Ressort Ögologie und Landespflege, PROLAHN

> Meinungen / Leserbriefe

--------------------------------------------------------------------------------------------

PROLAHN Mitgliederversammlung 2017:
Bundeswasserstraße Lahn liegt allen am Herzen.

06.03.2017. Manfred Kutscher (79), 1. Vorsitzender und Mitbegründer von PROLAHN, konnte zur Mitgliederversammlung am 3. März in Weinähr die zahlreich erschienen Teilnehmer freudig begrüßen.

Danach übernahm der 2. Vorsitzende Anton Hagenkötterr den weiteren Ablauf entsprechend der Tagesordnung. Hagenkötter berichtete in seinem "Bericht des Vorstandes" von den zahlreichen Aktivitäten von PROLAHN, besonders dem Skippertreffen mit dem N:DW-Symposium in Nassau, die Gespräche mit dem WSA im Rahmen des LiLa-Projektes, Teilnahme am Symposium in Berlin, Ortsbesichtigungen u. v. a. m. Deutlich wurde, dass sich PROLAHN zu einer festen und nicht mehr zu übersehenden Institution entwickelt hat. Das belegen auch die stetig steigenden Mitgliederzahlen. Allein im letzten Jahr sind über 50 neue Mitglieder hinzugekommen. Das sind Ortsgemeinden, Unternehmen, Vereine und Einzelpersonen, denen die Lahn lieb und wert ist.

Kassenprüfer Ewald Wewer und Carmen Linke bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung und stellten den Antrag zur Entlastung der Kasse und des Vorstandes. Es wurde eine Satzungsänderung beschlossen, die es erlaubt, dass statt der bisher 3 Beisitzer, in Zukunft bis 7 Beisitzer bzw. Berater im Vorstand mitarbeiten dürfen.

Mitglied Frank Puchtler, Landrat des Rhein-Lahnkreises leitete souverän die in diesem Jahr anstehenden Wahlen. Die Mitglieder haben sich für die vom PROLAHN-Vorstand vorgeschlagenen Positionen einstimmig entschieden:

Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Toni Hagenkötter
2. Vorsitzender: Winfried Münch
Schriftführer: Heinz Scheyer, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Kassenwart: Inge Scheyer

Erweiterter Vorstand:
Axel Boesen, Recht und Raumordnung
Jürgen Fuchs, Koordination und Organisation
Josef Vomfell, Berufsschifffahrt
Ralf Schneider, Ökologie und Landespflege

Manfred Kutscher, der aus Günden des Alters nicht mehr als 1. Vorsitzender kandidierte, wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Kutscher bedankte sich für das große Vertrauen und versprach sich weiter an der Vorstandsarbeit zum Fortbestand der Lahn einzusetzen.

Der neue Vorstand wurde um einen Besitzer und einen Berater verstärkt: Josef Vomfell (Berufsschiffer) übernimmt das neue Ressort Berufsschifffahrt und Ralf Schneider (Dipl. Ing. Landespflege) wird PROLAHN als Ökologe und Landespfleger beraten.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr Schiffsverkehr auf der Lahn.

Die Zählung der geschleusten Fahrzeuge durch das WSA in 2016 zeigt wieder deutlich mehr Schiffsverkehr auf der Lahn. Gegenüber 2015 gibt es eine Steigerung der Schleusenvorgänge von 15,8 %. Bei den Schleusungen zu Berg gab ein Plus von 20,3 %, zu Tal ein Plus von 15,3 % und die Leerschleusungen nahmen um 12,8 % zu. Auch die Gastronomie, vor allem die neuen Hotels und Restaurants konnten einen Zuwachs an Gästen von von 10 % verzeichnen.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Entdecken Sie das Lahntal. Heute: PROLAHN im TV.

Sehen Sie selbst, was Ihnen die Lahn Schönes zu bieten hat. Auf dieser Seite werden wir mit wechselnden Filmbeiträgen die Lahn vorstellen.
Die Filme stammen von WW-TV, dem regionalen Fernsehsender für Rhein-Lahn, unterstützt von der Wirtschaftsförderung Rhein-Lahn..

--------------------------------------------------------------------------------------------

Lahn bleibt Bundeswasserstraße!

Die Lahn bleibt auch in Zukunft Bundeswasserstraße. Dies teilte jetzt der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger (SPD) dem Vorsitzenden der SPD Rhein-Lahn, Mike Weiland mit. Pilger hatte Ende vergangenen Jahres in Bezug auf das Wassertourismuskonzept Lahn an das Verkehrsministerium in Berlin gewandt, um sich Gewissheit über die Zukunft des Flusses zu verschaffen. Ergebnis: Von Seite des Bundes sei eine Umwidmung der Lahn nicht geplant und bleibt damit auch in Zukunft Bundeswasserstraße.

Wie aus einem Schreiben des Parlamentarischen Staatsekretärs im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, an den Bundestagsabgeordneten, der im Rhein-Lahn-Kreis auch für den Bereich der Verbandsgemeinden Bad Ems, Loreley und der Stadt Lahnstein zuständig ist, hervorgeht, entbehrten alle entgegenstehenden Meinungsäußerungen jeglicher Grundlage und seien schlichtweg falsch. Das sei noch einmal eine Bestätigung für die Gemeinden, Übernachtungsbetriebe und Unternehmen vor Ort, erklärt SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland.

In Verbindung mit der Frage, in welcher Kategorie die Wasserstraße Lahn eingestuft sei, stünden auch immer Bestimmungen, wer beispielsweise für die Unterhaltung des Gewässers aufkomme oder etwa, ob auch zukünftig die Schiffbarkeit gewährleistet bleibe, betont Mike Weiland. "Davon wiederum hängen Entwicklungen des Tourismus in der Region bis hin zu Arbeitsplätzen in Unternehmen und Übernachtungsbetrieben ab", ergänzt SPD-Kreisvorsitzender Carsten Göller, der ebenfalls zufrieden mit Pilgers Nachricht zur Lahn ist.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Die Lahn

Neu: "Die Lahn" als Buch

Die PROLAHN-Mitglieder Christel Loos und Gert Gätke haben ein sehr informatives Buch über die Lahn geschrieben, das allen ortsunkundigen Skippern gute Informationen in nautischer und touristischer Hinsicht gibt.
Für einen Törn über die Lahn eine gute Basis. Zudem ein persönliches Geschenk für befreundete Skipper, die wir auf die schöne Lahn einladen wollen. 148 Seiten mit vielen Fotos, Format DIN A5, Spiralbindung für die besser Nutzung an Bortd während der Fahrt. Buchpreis: Euro 19,95 inkl. Versand. Bestellungen bitte an Gert Gätke. E-Mail: gaetke@gmx.de oder
an info@prolahn.de.

> Leseprobe

> Buch bestellen

> Kontakt zu den Autoren: Telefon 06084 5633

--------------------------------------------------------------------------------------------

An der Lahn

Die Lahn von Lahnstein bis Dehrn
mit dem Boot genießen.

Die Lahn ist eine der schönsten und leicht zu befahrenden Bundeswasserstraßen in Deutschland. Deshalb solltem Sie sich die Lahn nicht entgehen lassen und diesen wildromantischen, naturnahen Fluss vom Anfang bis Ende genießen.

Die Lahn ist und bleibt für die Schifffahrt durchgängig befahrbar, von der Mündung in den Rhein bei Lahnstein, km 136,5, bis nach Runkel-Dehrn, Lahn-km 71,5. Die meist 25 m breite Hauptfahrrinne hat mind. 160 cm Wasser und ist deshalb auch für größere Schiffe geeignet. Von Lahnstein bis Runkel-Dehrn (letzter ansteuerbarer Sportboothafen) gibt es 12 Schifffahrtsschleusen, die vom 1. April bis 31. Oktober von freundlichem und hilfsbereiten Personal bedient werden.

Informationen zum Fahrtenrevier Lahn finden Sie im Lahn-Reisebegleiter.
Der bei Skippern beliebte Lahn-Reisebegleiter wurde auf den neuesten Stand gebracht. Die Version 1/2017 steht auch online zur Vefügung.

Die gedruckte Ausführung erhalten Sie kostenlos an der Schiffahrtsschleuse Lahnstein, bei allen Touristikbüros entlang der Lahn, beim ADAC, DMYV, beim Hessischen und Rheinland-pfälzischen Motoborbootverband oder gegen Erstattung der Versandkosten von € 2,50 bei PROLAHN. Einfach per E-Mail anfordern: info@prolahn.de

Wer nicht so lange warten möchte, kann den immer aktuellen Lahn-Reisebegleiter und die vier Karten-Flussabschnitte auf den Seiten www.prolahn.de downloaden:

> Ihr Lahn-Reisebegleiter hier zum Download: 5 MB
(Niedrige Auflösung)

Sollten Sie Fehler entdecken oder Verbesserungsvorschläge haben, sind wir um jeden Hinweis dankbar. Alle Korrekturen werden sofort online aktualisiert und im nächsten Prospekt verücksichtigt.

--------------------------------------------------------------------------------------------



Kartenplotter Water Track

Navigieren auf dem Wasser, so einfach
wie mit dem Auto auf der Straße.

Watertrack ist ein komfortables, leicht zu bedienendes Programm zur Navigation auf den Binnenwasserstraßen und Küstengewässern von Deutschland (inklusive Lahn!), Holland, Frankreich, Belgien.
Es ist eine, vielleicht sogar die einzige, in Deutschland produzierte App als Kartenplotter für die Freizeitschifffahrt.

Watertrack kann auf allen mobilen Android-Geräten, wie Tablet oder iPhone mit GPS verwendet werden. Es ist so einfach in der Handhabung wie das Navigationsgerät im Auto. (Start, Ziel, Route, Fahrzeit) zeigt den Weg durch die Betonnung, umschifft Untiefen und liefert auf dem Weg zum Zielhafen alle wichtigen nautischen Informationen für die Sportschifffahrt, abgestimmt auf die Daten (Länge, Breite, Tiefgang und Höhe über dem Wasser) des eigenen Bootes. Unter anderem:

• Durchfahrtshöhen an Brücken (Der Skipper erhält eine Warnmeldung, wenn sein Boot nicht unter die Brücke passt).
• Eingeblendet werden aktuelle Nachricht für die Binnenschifffahrt von elwis zum derzeitigen Fahrrevier.
• Schleusen – Bei Annäherung erhält der Skipper alle Infos zur Schleuse (Abmessungen, Schleusenzeiten, Telefon).
• Häfen – Bei Annäherung an einen Hafen oder eine Marina werden Name und Telefon eingeblendet.
• Speed Limit – Abgleich mit der erlaubten Geschwindigkeit.
• Gewässerinformationen, Flusskilometer, Name des Gewässers, Strecken, Position.
• Die Karte richtet sich automatisch in Fahrtrichtung aus (abschaltbar).

Watertrack nutzt aktuelle Karten und Overlays unter anderem von OpenStreetMap und OpenSeaMap für die Darstellung des Reviers, auf dem Sie unterwegs sind. Da Watertrack ohne Verbindung zum Internet oder einem Funknetzanbieter klar kommt, arbeitet Watertrack vollkommen unabhängig. Die Karten und Overlays werden vom Hersteller ständig aktualisiert und und können bei Watertrack kostenlos heruntergeladen werden.

Das Preis-Leistungsverhältnis von Watertrack inklusive Autotrack (Automatische Routenplanung) ist mit 49,90 Euro (inkl. MwSt.) für einen Kartenplotter dieser Ausstattung mehr als günstig. Wer das Navigationssystem kennen lernen möchte, kann sich die 10 Tage Testversion von Watertzrack kostenlos bei www.watertrack.de herunterladen und 30 Tage mit allen Funktionen uneingeschränkt benutzen. Mehr Informationen können Sie per E-Mail angefordern: www.watertrack.de

Das kann Watertrack (siehe auch die neuen Videos auf Youtube!):

Testen Sie WATERTZRACK 10 Tage kostenfrei und ohne Einschränkungen die Vollversion Mehr Infos und Videos finden Sie auf den Seiten von
> www.watertrack.de

Anmerkung der Redaktion:

Wir haben bisher noch kein solch umfassendes Navigationssystem gesehen, das so detailreich alle Wasserstraßen in Deutschland, einschl. Küstennähe zeigt, so leicht zu bedienen ist und dabei über jedes nautische Detail beim Heranfahren informiert. Gegenüber einigen Mitbewerbern ist In Watertrack auch die Lahn vollständig enthalten!

--------------------------------------------------------------------------------------------

Urkunden
Fahren und gewinnen, der Fahrtenspaß für Skipper:
Machen Sie mit für eine lebendige Lahn!

Fahrtenskipper und Wasserwanderer können ein Zertifikat erwerben, das belegt, dass Sie als Skipper mit dem Boot die schiffbare Lahn von Lahnstein bis Dehrn bzw. von Limburg bis Lahnstein befahren haben.

Als Nachweis dient ein Fahrtenpass. Den Fahrtenpass erhalten Sie an der 1. Schleuse vom Rhein kommend in Lahnstein. Ruderer, Paddler, Kanuten, alle Talfahrer bekommen den Fahrtenpass an der Schleuse Limburg.

Sportboote, die von Lahnstein bis Dehrn oder von Dehrn bis Lahnstein fahren, erhalten an jeder der 12 Schleusen vom Schleusenmeister einen Stempelabdruck in den Pass. Ein Stempelabdruck entspricht 1 Punkt.

Jeder beim BCL-Hafenmeister im Sportboothafen Dehrn oder an der Schleuse Limburg bzw. an der Schleuse Lahnstein abgegebene oder per Post bei der Geschäftsstelle eingegangene und vollständig ausgefüllte Fahrtenpass (12 Stempel) nimmt am Jahresende an einer Verlosung von PROLAHN teil, bei der es schöne Präsente und nützliches Zubehör für das Boot zu gewinnen gibt. Das Zertifikat, ausgestellt auf Boot und Eigner bekommt jeder per Post.

Das am weitesten, auf eigenem Kiel angereiste Boote erhält zudem einen Sonderpreis. Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, auf den Seiten www.prolahn.de und in den Wassersportzeitschriften veröffentlicht.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fahrtenpass zum Download:
> Fahrtenpass 2017




Die Fahrtenpässe wurden PROLAHN vom FOTOSHOP,
dem Online Fotoservice für digitale Fotos, Fotobücher, Poster, Fotogeschenke gesponsert: > www.fotoshop.de

--------------------------------------------------------------------------------------------

WICHTIG: Wissen wo man anlegen darf.
Orientierungshilfe für Gäste mit Boot.

Das schon immer größte und sehr schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde (und einheimische!) Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 90 % der Hinweis auf einen freien Anlegeplatz

Betrachten Sie einmal das Szenario aus Ihrer Sicht. Sie sind auf der Lahn mit dem Boot unterwegs. Sie sehen viele freie Stege. Woran erkennen Sie, wo Sie mit ihrem Boot anlegen dürfen und wo nicht? Im Zweifelsfalle fahren Sie lieber gleich weiter. Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Lahn-Besucher festmachen. Dabei ist es so einfach und kostengünstig, eine kleine Tafel FREI/BELEGT anzubringen!

Zeigen Sie Willkommenskultur!


PROLAHN hat einen Hersteller gefunden, der solide, langlebige Schilder fertigt: Die Vorderansicht zeigt "FREI" und auf der Rückseite "BELEGT". Diese Wendetafel kann mit Hackenösen befestigt werden. Die Bohrung in der Mitte ist für eine Sicherungsleine vorgesehen. So kann schnell und ohne Mühe das Schild auf die gewünschte Aussage gewendet werden.

Vorderseite:

FREI

Rückseite:

Belegt

Kurzbeschreibung:
Liegeplatzschild C4 aus Aluminium, Format 240 x 110mm als Wendetafel.
Stückpreis bei Sammelbestellung: € 5.90 je Stück plus MwSt. und Versand.

PROLAHN fügt Ihre Bestellung zu einer Sammelbestellung zusammen, um den günstigen Mengenpreis zu erhalten und kümmert sich um den Versand zu Ihnen.

Bitte bestellen Sie gleich Ihren Bedarf per E-Mail: info@prolahn.de, damit Sie in der laufenden Saison von mehr Gästen profitieren.

Die Wassersportfreunde Laurenburg und der Bootsclub Limburg haben ihre Stege bereits mit den neuen Schildern FREI/BELEGT ausgestattet:

Willkommen beim BCL

--------------------------------------------------------------------------------------------

Flussromantik: Hausboote locken viele Gäste an die Lahn.

Gäste, die "nur mal kurz die Lahn besuchen" wollten, sind von der herrlichen Landschaft zwischen Taunus und Westerwald, der Ruhe und der Leichtigkeit auf dem Fluss so angetan, dass sie immer wieder gerne an die Lahn kommen, um hier in Rheinland-Pfalz und Hessen ihren Urlaub zu verbringnen.

> www.hausboote-lahn.de

--------------------------------------------------------------------------------------------

baggerschiff greif

Baggerschiff GREIF schafft
weiter freie Fahrt auf der Lahn.

Täglich und unermüdlich ist das Team des WSA, Außenbezirk Diez unterwegs, um die Fehltiefen in der Lahn zu beseitigen. Schon viel wurde in diesem Jahr mit dem neuen leistungsfähigeren Bagger erreicht.

Die Fehltiefenliste vom 26.9.2016 weist von 110 Stellen im März nur noch 79 Stellen aus, die nach und nach beseitigt werden. Diese Noch-Fehltiefen sind für die Schifffahrt auf der Lahn kein HIndernis. Freie Fahrt von Lahnstein bis Runkel-Dehrn auch für größere Schiffe mit Tiefgang bis 150 cm.

Vielen Dank an die Mitarbeiter des WSA!

--------------------------------------------------------------------------------------------

Lahn, schiffbare Wasserstraße bis Gießen?

Diskutiert wird zurzeit der Ausbau der Lahn als schiffbare Wasserstraße von Lahnstein bis nach Gießen. Ein kurzes Stück Lahn bei Runkel-Steeden verhindert bisher die Durchgängigkeit. Hier fehlt die ausreichende Wassertiefe (bei Lahn-km 70 ist Stop) für größere Boote mit Tiefgang.

Schon im 18. Jahrhundert war der Ausbau der Lahn geplant, um eine Wasserstraße vom Rhein bis zur Weser zu haben. Doch das Projekt ging nur schleppend voran, weil die damaligen Herrscher von Nassau und Preußen sich hier nicht einig wurden. 1928 war geplant bei Steeden ein weiteres Wehr mit einer Schleuse zu bauen, um die erforderliche Wassertiefe zu erreichen. Die Originalpläne dazu liegen vor.

Ein Ausbau der Lahn macht Sinn, weil oberhalb der Flachstelle Steeden Wehre und Schleusen bis Gießen bereits vorhanden und in einem sehr guten Zustand sind. Wasserbauer sagen, dass man die Flachstelle bei Steeden mit modernem Gerät leicht ausbaggern könne. Die durchgängige Befahrbarkeit würde der gesamten Region Lahn erheblichen wirtschaftlichen Auftrieb geben. Runkel, Villmar, Aumenau, Weilburg, Leun, Wetzlar, Gießen wären über den Wasserweg erreichbar. Der berühmte Schifffahrtstunnel in Weilburg wird zu einer erneuten touristischen Attraktion.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Flagge PROLAHNPROLAHN Fahnen

Wir wurden wiederholt gefragt: gibt es von PROLAHN große Fahnen, die man an einen Mast hängen kann. JA, die gibt es seit heute.

Wer eine Fahne möchte, kann zwei Ausführungen per E-Mail bei der Geschäftsstelle bestellen:

1. Hißfahne im Querformat, 200 x 120 cm - Preis: Auf Anfrage
2. Hißfahne im Hochformat, 120 x 300 cm - Preis: Auf Anfrage

Material SFS Spunpolyeseter 160 g/qm (Schiffsflaggentuch)
mit weißem Besatzband eingefasst. Befestigung: 4 Karabiner bei Hochformat bzw, eingewebtem Seil bei Querformat. Die Fahnen sind lciht-, wasser-, sonnen-, und farbecht sowie Schmutz abweisend ausgerüstet.

Bei Versand mit DHL als Päckchen € 4,50,

Bestellen können sie gleich hier: info@prolahn.de
Lieferung erfolgt auf Rechnung.

13.09.2016

--------------------------------------------------------------------------------------------

Wasser- und Schifffahrtsamt
zählt Boote von Klein bis Groß

Im Rahmen des LiLa-Projektes des Hessischen Umweltministeriums führt das Wasser- und Schifffahrtsamt in diesem und im nächsten Jahr eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durch. Dabei werden alle Schiffe und Boote haargenau registriert: die Art, Größe, das Ca.-Alter des Skippers, Uhrzeit der Schleusung und die Häufigkeit der benutzten Schleusen.

Anhand der Zahlen will man die Schiffsbewegungen innerhalb der Lahn und die Gäste, die vom Rhein her kommen, um zum Beispiel Ihren Bootsurlaub an der Lahn zu verbringen, ermitteln. Geprüft werden soll, was sich wirtschaftlich gesehen in Zukunft an der Lahn verbessern lässt.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Fische benutzen lieber die
Schleusen an der Lahn.

Für viel, sehr viel Geld, wurden in den letzten Jahren Fischtreppen an der Lahn gebaut (zuletzt in Nassau für 1,7 Mio.) und sollen auch noch weiter, entsprechend der "EU-Wasserrahmenrichtlinie", gebaut werden.

Dabei hat sich bei einer langjährigen Studie über das Wanderverhalten der Fische herausgestellt, dass wanderfreudige Fische nur selten die Fischtreppen benutzen. Die Mehrzahl der Fische bevorzugen die Schifffahrtsschleusen, um bequem an ihr Ziel zu gelangen.

Überlegt wird jetzt, in den Schleusen eine Lockströmung einzurichten, um noch mehr Wanderfische zur Schleusennutzung einzuladen.

Schleusen bieten somit kostengünstige Aufstiegsmöglichkeiten für Fische und sind eine dauerhafte Ergänzung für die von der EU geforderten "Ökologische Durchgängigkeit" der Lahn.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Neue Bootsstege an der Lahn

Stege werden erneuert.
PROLAHN bietet Gemeinden und Vereinen Hilfe an.

Die idyllisch gelegene Lahn ist ein reizvolles Urlaubsziel für Boots-
touristen. In der letzten Saison hat sich deutlich gezeigt, dass Skipper an den Städten und Gemeinden nicht anlegen, wenn es keine geeigneten Anlegemöglichkeiten für deren Boote gibt.
Wichtige Einnahmequellen gehen dadurch der Region verloren.

Um die Lahn für die Gäste attraktiver zu machen, hat PROLAHN für letzten Mittwoch zu einem Runden Tisch ins „Hotel am Goetheberg“ nach Obernhof eingeladen. Ziel war es, die Anlegemöglichkeiten entlang der Lahn für Gäste sicherer und attraktiver zu gestalten.

Zu der Gesprächsrunde kamen die Bürgermeister von Nassau und Obernhof sowie Vertreter der Orts- und Verbandsgemeinde, des Wasser- und Schifffahrtsamtes Koblenz, der Außenstelle Diez, der Hessische und Rheinlandpfälzische Landesverband für Motorbootsport im DMYV, der Touristikvorstand des ADAC Mittelrhein, Münch-Werft, Kaiser Metallbau und der Vorstand PROLAHN.

Erörtert wurden der bisherige Istzustand der Stege, die Erfordernisse der Genehmigungsverfahren für feste Bootsstege und die Optimierung der vorliegenden Planungsunterlagen mit Statik und Bauteileauflistung. PROLAHN Mitglied Ewald Wewer, Ingenieur und selbst Skipper, hat die Aufgabe übernommen, die Bauunterlagen auf den neuesten Stand zu bringen.
Sobald die Pläne von den zuständigen Behörden genehmigt sind, können die Kommunen, Vereine und Privatleute kostenlos die Bauunterlagen bei PROLAHN anfordern, um gegebenenfalls alte Stege im Rahmen des Bestandsschutzes zu ersetzen oder neue zu errichten.

Durch diese konzertierte Aktion können lange Genehmigungs-verfahren deutlich verkürzt werden und durch baugleiche Stegmodule erhebliche Kosten gespart werden. Sofern Städte und Gemeinden eigene Stege für durchreisende Gäste
unentgeltlich bereitstellen, fallen gegenüber dem Wasser- und Schifffahrtsamt keine Pachtgebühren an. Ein Grund mehr für die Kommunen ihren Bestand an Anlegestegen zu prüfen und weniger geeignete Stege zu ersetzen. Die neuen Bootsstege können in Eigeninitiative gebaut oder bauen lassen. PROLAHN ist bei der Suche nach einer kompetenten Stegebaufirma in der Region Rhein-Lahn gerne behilflich.

Attraktive Anlegemöglichkeiten sprechen sich unter Skippern sehr schnell herum. Altbekannte Gäste aus Holland, Frankreich, Belgien, Schweiz, England, Dänemark und natürlich aus Deutschland werden wieder für eine lebendige Lahn sorgen.

--------------------------------------------------------------------------------------------

Städte und Gemeinden sind für
eine lebendige Lahn. Mehr Komfort für Gäste.

Das schon immer größte und schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 80 % der Hinweis auf einen freien Steg.

Betrachten Sie mal das Szenario mit den Augen eines Revierunkundigen. Woran soll ein Skipper erkennen, wo er anlegen darf und willkommen ist? Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Gäste festmachen. Dabei wäre es so einfach und kostengünstig, ein kleines, grünes Schild, 20 x 15 cm, mit dem international verständlichen Wort "FREI" an jedem freien Steg anzubringen!

Ein dickes Problem sind jedoch die maroden Stege entlang der Lahn. Von manchen Stegen steht nur noch das Gerippe. Andere drohen beim Betreten abzukrachen. Christoph Zech, Schleusenwärter in Cramberg, machte den Vorschlag, PROLAHN möge einen einheitlichen Standardsteg zusammen mit dem WSA entwickeln mit Bauplan, Materialbeschreibung und Statik, die man den Kommunen, Vereinen, und Privatleuten dann kostenlos zur Verfügung stellt. Alle Stege entsprächen dann den sicherheitstechnischen Anforderungen und lange Genehmigungsverfahren für bestehende und neue Anlagen würden so deutlich abgekürzt. Einen ähnlich guten Gedanken hatte auch Bürgermeister Karl Friedrich Merz aus Obernhof.

Christoph Kaiser (Stahlbau Kaiser), Münch-Werft in Friedrichsegen wird die Stege in Serie bauen und vor Ort montieren.

--------------------------------------------------------------------------------------------

> Wasserstand Lahn: > Pegel Kalkofen - Normal:180 cm

--------------------------------------------------------------------------------------------

Hollerich, ein vorbildlicher Hafen
mitten in der Idylle.

Hafen Hollerich an der Lahn

Der Hafen Hollerich liegt mitten auf einer Schleuseninsel bei Lahn-km 113, direkt nach der Schleuse Hollerich, hat sich zu einem vorbildlichen Sportboothafen in der Lahn entwickelt. Überall neue, solide Stege - auch für größere Schiffe geeignet-, Wasser und Strom an allen Stegen und ein sehr schön angelegtes Gelände mit Tischen und Bänken zum Picknicken und die Natur genießen.

Man sieht sofort, dass hier Profis am Werk waren: Silvia und Mike Bonn, Vater Josef, Landschaftsbauer aus Raubach, die zusammen mit dem Hafenbesitzer Dirk Massenkeil, den Hollericher Skippern, meist im Winterhalbjahr den Hafen vollkommen saniert haben. Silvia sagt: "Hier gefällt es mir am besten. Ich kann mir keinen schöneren Platz vorstellen! Hier möchte ich alt werden" und schielt zu Ihrem Mann MIke. Der nickt kräftig: "Hollerich und die Lahn ist unser Zuhause!"

In der neu aufgestellten Infobox steht alles Wissenswerte für Gäste, wenn der freundliche Hafenmeister gerade mal nicht zur Stelle ist. Für den Fall kann man seine Übernachtung(en) in einen Block eintragen und das Übernachtungsgeld, 1 Euro pro Meter Boot, und ggf. pauschal 1 Euro für Wasser und 1 Euro für Müllentsorgung in eine Box werfen. Für die blitzsaubere Toilette und Dusche gibt es beim Hafenmeister einen Schlüssel.

Wer für sein Boot einen Sommer- oder Winterplatz an der Lahn sucht, hat in Hollerich einen vor Hochwasser sicheren Hafen. Kontakt: Dirk Massenkeil: Tel.: 0170 6424480.

Mehr Infos: > Hafen Hollerich

--------------------------------------------------------------------------------------------

TIPP

Der ADAC hat eine sehr schöne Internetseite, die sich sehr gut zum planen eines Urlaubstörn eignet.

http://www.marinafuehrer.adac.de/

--------------------------------------------------------------------------------------------


Zeigen Sie Flagge!

Zeigen Sie, dass Ihnen die Lahn wichtig ist.
Flagge und Aufkleber für Ihr Boot, Fahrrad, Auto können Sie direkt bei PROLAHN zum Selbstkostenpreis bestellen.

Preis der Flagge in hochwertiger Skipper-Qualität, Format 30 x 25 cm
€ 4,90 / Stück

Aufkeber, wetterbeständig, 9,5 cm Durchmesser
€ 0,50 / Stück

Plus Versandkosten € 1,45 per Post/Brief
Alle Preise inkl. 19% MwSt.

> Download Bestellformular