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Herzlich willkommen bei PROLAHN!
Jetzt noch schneller alles Wichtige von der Lahn:


Sie lesen heute unter "Aktuelles":

> Was führt der Bund im Schilde?

> Bericht vom.Lahn Skippertreffen 2016
...N:DW Symposium "Lebensader Lahn"

> SWR4 Radiobericht

> Nassauer Kommuniqué Downlaod

> Neues Wassertourismuskonzept

> Kanuverband entäuscht über WTK

> WSA zählt Boote

> Gemeinden für eine lebendige Lahn

> Entwarnung aus dem Ministerium

> Fahrtenspaß mit Fahrtenpass

> Wissen wo man anlegen darf

> Neuer Lahn-Reisebegleiter 2016

> Stege an der Lahn werden erneuert

> Hafen Hollerich, eine Idylle in der Lahn

> Fische benutzen lieber die Schleusen

> Hinweise für die Schifffahrt

> NEU: Meinungen/Leserbriefe

> Archiv
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Lahnkarten zum Downloaden: (2 MB)
zur schnellen Orientierung:

> Lahnstein bis Nassau
> Nassau bis Kalkofen
> Kalkofen bis Diez
> Diez bis Runkel-Dehrn

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> Frühere Beiträge
im Archiv
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> Hinweise und Meldungen für die Schiffahrt
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Weiterführende Links:

> HInweise für Unternehmen und Vereine

> Wassertourismus in Deutschland

> Bundesverband Wassersportwirtschaft

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HELMeV

Landesverband Rheinland-Pflaz

Netzwerk Deutsche Wasserwege

ADAC

Gemeinsam stark für eine
schiffbare
Bundeswasserstraße.

PROLAHN auf Facebook

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Als neue Mitglieder begrüßen wir
bei PROLAHN:

- Mechthild Dennert-Krajewski, Rossdorf
- Maik Trost, Urbrechen
- Marvin Trost, Oberbrechen
- Udo Engelskirchen, Limburg
- Dr. A. Franz / M. Grund-Walpurgius, Bad Ems
- Ortsgemeinde Nievern
- Ralf Schneider, Amöneburg
- Yacht-Club Mainz e. V.
- Andreas Eckert, Oberneisen
- Hans-Eugen Maus, Nastätten

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Ihr Bäcker an der Lahn

Schäfer, Ihr Bäcker überall an der Lahn!
Der Bäcker für den Skipper.

www.schaefer-dein-baecker.de


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kanucharter_hofmann

Kanucharter Hofmann, Kanus, Donats,
Hausboote - Ihr Partner in Nassau
!

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WetterOnline
Das Wetter für
Bad Ems

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Berater- und Sachverständigenbüro Hagenkötter

Schadensgutachter für Waren-, Ladungs- und Transportschäden.
Ihr Profi in Fragen für Wasserfahrzeuge jeglicher Art.
Havariekommissar:

Anton Hagenkötter
Ketteringstraße 22
56112 Lahnstein


Tel: 02621.6289467
Mobil: 0176.99753718

> Homepage

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Herzlich willkommen in Bad Ems!

Bad Ems - Marina Kutscher

Ihr Bootsservice Kutscher bietet Ihnen:


• Sommerliegeplätze im Yachthafen
...oder an der Promenade von Bad Ems
• Winterlager
• Boots- und Motorenservice
• Ständiger Kranservice für Boote bis 6 to.
• Charterboot
• Wohnmobilstellplätze
• Kurze Wege zu allen
...Versorgungsmöglichkeiten

Internet: boots-service-kutscher.de

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Kutschers Marina
Gut Essen und Trinken beim Winzer
Massengeil-Beck in der Borngasse von
Obernhof.
Weinstube und Wein-Verkauf.
Telefon: 02604 7563

Internet: www.lahnwein.de

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Münch-Werft

• Sommerliegeplätze
• Winterliegeplätze
• Reparaturliegeplätze
• Bootsservice
• Schweißarbeiten

Münch-Werft - Ahlerhof 20
56112 Lahnstein

Tel.: 02621/1881100
Mobil: 0151 23454504

> www.muench-werft.de


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Lahnweingut Uwe & Sabine Haxel
Arnsteiner Weg 1 in Obernhof an
der schönen Lahn.
Weinstube und Wein-Verkauf.
Telefon: 02604 4124

Internet: www.lahnweingut-haxel.de

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Hausboot_Lahn

Einfach mieten:

Wohlfühleffekt pur - von der ersten Minute
an. Komfortabel wie ein kleines Ferienhaus,
dabei mobil wie ein Schiff und dazu
preiswert - Ihr "fahrendes Heim" auf der
Lahn. - Führerscheinfrei!

> www.hausboote-lahn.de

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Die Schifffahrt auf der Lahn geht bis ins
15. Jahrhundert zurück. Eine interessante
Dokumentation hat der Schiffferverein Lahnstein zusammengestellt, die zeigt, dass die Lahn schon immer eine Lebensader für die Menschen in der Region war.

> Schifffahrt auf der Lahn

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WetterOnline
Das Wetter für
Limburg


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Günter Deißner Yachtcharter
Holzheide 10
46348 Raesfeld-Erle

Charterbasis:
Emser Landstraße 2056112 Lahnstein

Tel: 0800/3880001
Fax: 02865/95225

> Homepage

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Danner Diez

Wassersport Danner, jetzt
BOOTSVERLEIH BUCH, Diez

> Homepage

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Flagge, Stander PROLAHN

Aufkleber PROLAHN



 

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Geschäftsstelle und Redaktion von PROLAHN machen vom 15. bis 31. August Urlaub - natürlich auf und an der Lahn. Wir sind ab 1. September wieder für Sie da!
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Die Lahn ist durchgängig befahrbar
von Lahnstein bis Runkel-Dehrn.

Das letzte Wochenende hat es wieder einmal gezeigt: Vor allem fremde Fahrtenskipper wissen nicht, dass die Schleuse Diez (seit 25. März 2016) wieder in Betrieb ist und drehen deshalb bereits in Balduinstein oder meist schon früher in Laurenburg und Nassau um. Einige Skipper glauben noch immer irrwitzigen Gerüchten, dass die Lahn geschlossen sei und fahren erst gar nicht zur Lahn.

Noch einmal für alle:


Die Lahn ist durchgängig, von der Mündung in den Rhein bei Lahnstein, km 136,5, bis nach Runkel-Dehrn, Lahn-km 71,5, befahrbar. Die 25 m breite Hauptfahrrinne hat mind. 160 cm Wasser und ist deshalb auch für größere Schiffe geeignet. Von Lahnstein bis Runkel-Dehrn (letzter ansteuerbarer Sportboothafen) gibt es 12 Schifffahrtsschleusen, die von freundlichem und hilfsbereiten Personal bedient werden.

Die Lahn ist eine der schönsten und leicht zu befahrenden Bundeswasserstraßen in Deutschland. Deshalb sollte sich niemand die Lahn entgehen lassen und diesen wildromantischen, naturnahen Fluss vom Anfang bis Ende genießen.

07.08.2016

Informationen zum Fahrtenrevier Lahn finden Sie im Lahn-Reisebegleiter.

> Reisebegleiter hier zum Download: 5 MB

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Flussromantik: Hausboote locken viele Gäste an die Lahn.

Gäste, die "nur mal kurz die Lahn besuchen" wollten, sind von der herrlichen Landschaft zwischen Taunus und Westerwald, der Ruhe und der Leichtigkeit auf dem Fluss so angetan, dass sie immer wieder gerne an die Lahn kommen, um hier in Rheinland-Pfalz und Hessen ihren Urlaub zu verbringnen.

> www.hausboote-lahn.de

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MYC SChaumburg - Blaue Flagge

Blaue Flagge - Umweltsymbol für vorbildliche Sportboothäfen
MYC Schaumburg ausgezeichnet.


Zum 20. mal wurde in diesem Jahr der Motor-Yachtclub Schaumburg e. V. in Balduinstein mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet, dem Umwelt-Symbol für saubere, vorbildliche Sportboothäfen. Damit ist der MYC Schaumburg, der einzige Hafen an der Lahn, der diese Auszeichnung in 2016 erhalten hat.

Seit 1987 wird in Zusammenarbeit mit der F.E.E. die „Blaue Flagge“ vergeben. Die Auszeichnung wird verliehen, wenn bestimmte Anforde-rungen bezüglich des Umweltmanagements, der Umweltkommunikati-on erfüllt sind, ausreichende Entsorgungsbereiche für (Sonder-) Abfälle und Abwasser und die standardgemäßen Sicherheitsaspekte beachten werden. Die Blaue Flagge ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das für jeweils ein Jahr vergeben wird. Die Kampagne wird durchgeführt für Sportboothäfen, Strände und Badestellen an Binnenseen.

Im Rahmen einer kleinen Feier hissten Bürgermeisterin Marie-Theres Schmidt, 1. Vorsitzender Wolfgang Möbus und zahlreiche Vereinsmit-glieder am 30. Juli die Blaue Flagge am Vereinsmast in Balduinstein, weit sichtbar über dem Vereins- und Hafengelände am Langenscheider Ufer.

„Umweltschutz ist für uns schon immer eine Selbstverständlichkeit“, betonte Brigitte Möbus, Umweltbeauftragte des MYC Schaumburg:
„Unser Verein war der erste an der Lahn, der eine Fäkalienabsauganlage angeboten hat. Wir legen Wert auf Sauberkeit und Komfort im Hafen, damit sich die Gäste mit Boot bei uns in Balduinstein an der Lahn wohlfühlen.“

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An der Lahn wird es keine Befragung geben.

Die von DMVI bei PLANCO in Auftrag gegebene Befragung aller Boosteigner an der Lahn wird es nicht geben. Das Verkehrsministerium hat die Fragebogenaktion gestoppt.

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NEU: Meinungen / Leserbriefe

Die Redaktion erreichen täglich eine Vielzahl von E-Mails zur Lahn, die den Missmut der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes deutlich machen. Wir möchten Ihnen diese Meinungen nicht vorenthalten.

> Link zu Meinungen / Leserbriefe

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Nebenwasserstraße Lahn:
Was führt der Bund im Schilde?
Eine Einschätzung von Prof. Ginnow-Merkert (N:DW)

Wenn man sich so die Situation an den uns bisher etwas vertrauteren Wasserrevieren ansieht, geht es dem Bund bzw. der WSV hauptsächlich um Einsparungen beim Erhalt und Betrieb der Schleusen. Wie wir eben an der Lahn gesehen haben, existieren dort NOCH ziemlich paradiesische Verhältnisse. Nicht nur gibt es an der (von mir besuchten) Nassauer Schleuse ein Schleusenwärterhaus mit Schleusenwärterfamilie, sondern daneben noch ein kleineres Zweit-Schleusenwärterhaus mit Zweit-Schleusenwärter und seiner Gefährtin. Und das mal 22 (oder 23?) Schleusen!

Das Bild wird mir allmählich klarer… Es gab da ja mal eine ziemlich zynische Stellungnahme vom Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann, der mit großer Bestimmtheit bestätigte, dass sich der Bund keinesfalls seiner Verantwortung für die Wasserwege entziehen werde. Das macht Sinn, denn die Verantwortung des Bundes erstreckt sich auf den geregelten Wasserabfluss und den Güterverkehr, keinesfalls auf den Schleusenbetrieb für Sportboote!

So wird man mit Sicherheit nicht die Wehre an der Lahn abschaffen, und auch nicht die Schleusen zuschütten. Das große Einsparpotenzial liegt darin, die Schleusenwärter abzuschaffen und die Immobilien an der Schleuse auszugliedern und zu verkaufen. Für den Betrieb der Wehre reicht ein mobiler Wehrwächter, oder man betreibt sie per Fernsteuerung (wenn das noch nicht der Fall sein sollte). Für den Hochwasserschutz ist damit gesorgt. Die Schleusen hält man mit geringem Aufwand für die eigenen Boote instand, spart sich aber die Gesamtheit der Schleusenwärter, da man die Schleusen für Sportboote nicht mehr betreibt. Hier liegt, so sehe ich das heute – die große Ersparnis, die damit sogar konform mit dem Grundgesetzt ist.
Dass der Bund diese Lösung nicht so gern offen präsentiert ist verständlich. Denn schon lange sind die Mitarbeiter der WSV in Unruhe.

Die Lösung, Schleusenwärter einzusparen und Immobilien zu veräußern, gab es am Finowkanal gleich nach der Wende. Die schönen Schleusenwärterhäuser sind längst alle in Privatbesitz und durch Holzbuden vom Baumarkt auf dem Schleusengelände ersetzt worden. Zehn der zwölf historischen Schleusen werden seit 2006 nur noch durch Langzeitarbeitslose vom Jobcenter bedient.

Geradezu makaber ist die Tatsache, dass in den vergangenen 5 Jahren die der WSV zur Verfügung stehende Summe von ca. 1 Mrd. Euro nicht ausgegeben werden konnte, weil die WSV nicht genügend Mitarbeiter für Planung und Umsetzung von Neubaumaßnahmen hat. Das WSA Eberswalde hat beispielsweise eine Personaldeckung von nur noch ca. 60%. Mehr Mitarbeiter werden einfach nicht eingestellt.

So findet man bei der WSV für unsere Forderungen nach Erhalt der Schleusen für den Wassertourismus keine große Unterstützung. Der Personalabbau scheint eh' nicht aufzuhalten. Die Länder wollen die finanziellen Verpflichtungen auch nicht übernehmen. So ersann man halt das Modell der Übernahme in kommunale Regie (u.a. Elisabethfehnkanal, Finowkanal, Schleuse Rostock), das auch den Kommunen nicht so recht gefallen will. Doch damit könnten ja sogar die um ihre Jobs bangenden Mitarbeiter der WSV eine neue Chance bekommen. Sie würden zwar nicht mehr bei der WSV arbeiten, würden aber wegen ihrer Expertise dringend bei den neuen Betreibern gebraucht.
Das Modell könnte (für die 5+2 "privilegierten" Reviere) funktionieren, doch würden wir in Deutschland insgesamt eine Vielzahl von heute noch schiffbaren Revieren verlieren (alle anderen eben; siehe "Wassertourismuskonzept"), und die "Geretteten" würden unter einer noch schlimmeren als heute schon vorhandenen Zerstückelung von Zuständigkeiten, Kostenregelungen und Schleusenzeiten leiden. Das alles ist weder dem überregionalen noch dem internationalen Tourismus förderlich.

Wenn ich mich nicht total irre, konzentriert sich die gesamte Problematik auf die Personalkosten der amtlichen Schleusenwärter, zusammen mit den Unterhaltungskosten für die (noch) im Besitz des Bundes befindlichen WSV-Immobilien an denjenigen Wasserwegen, die "nur" für den Wassertourismus benötigt werden.

Allmählich begreife ich auch, was Herr Dobrindt so stolz verkündete. Ein eigenes Ressort für die touristischen Wasserwege, mit eigenem Etat! Das hört sich doch toll an - oder? Aber: die 7 ausgegliederten Wasserreviere, die als einzige noch von Sportbooten befahren werden könnten, gehören dann ja eben nicht mehr zum Wassertourismusressort des BMVI. Sondern nur noch die anderen, die man "renaturieren" will (ohne natürlich die Dämme wegzubaggern und den Flüssen ihr ursprüngliches Bett zurück zu geben).

Mit anderen Worten, das Wassertourismusressort wird ein reines Kanu- und Anglerressort, und die (wenigen) Gelder des Bundes werden dann nur noch für Maßnahmen wie das "Blaue Band" und Lila Blümchen ausgegeben. Alles zusammen eine dreiste Augenwischerei, der wir als N:DW nicht auf den Leim gehen sollten. (Einige Reviere haben sich von den tollen "15 Millionen" schon blenden lassen und sind wohl nicht mehr zu retten.)

So wie der Bund auf die Einsparungen im touristischen Schleusenmanagement zielt, sollten wir auf den Erhalt desselben fokussieren. Unsere Konferenz am Rande der "Boot & Fun" könnte in ein "Berliner Manifest" münden, das klarer noch als die Eberswalder Erklärung und das Nassauer Kommuniqué die Bereitschaft des Bundes zur Offenhaltung aller Schleusen an den touristischen Wasserwegen einfordert und zugleich Mittel und Wege diskutiert, selbiges auf konstruktive und vielleicht auch kreative Art und Weise in Zusammenarbeit mit dem Bund zu erreichen.

Man kann erkennen, dass der Bund keineswegs diktatorisch sein ins Auge gefasstes Ziel erreichen kann oder will. Dazu sind bereits zu viele Verbände und Interessengruppen mobiliiert. Es heißt ja auch, beinahe schüchtern, "Wassertourismuskonzept".

Er (der Bund) will aber dieses Geld einsparen (man hat ja wichtigere Ziele zu bedienen: Banken, Griechenland, Somalia, Afghanistan….)
So wird das N:DW die Boot & Fun dazu nutzen, einmal mehr direkt unter der Nase unserer Regierenden unsere Forderungen klar und deutlich in einem "Berliner Manifest" festzuhalten.

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'Lebensader Lahn' -
ohne Boote und Passagierschiffe?
Schulterschluss aller Betroffenen.

Skippertreffen und Symposium in der SWR Landesschau vom 17. Juli:

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> SWR4 Radiobericht von Eva-Maria-Senftleben hier hören!

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skippertreffen

skippertreffen 2016

Von 97 angemeldeten Schiffen und Booten waren 79 Crews nach Nassau zum Lahn-Skippertreffen auf eigenem Kiel angereist (zudem viele mit Auto und Bahn). Die liebenswerte Stadt Nassau war wieder ein hervorragender Gastgeber.

Das jährliche Skippertreffen ist eine Demonstration dafür, dass die Lahn als Bundeswasserstraße intensiv genutzt wird. Schiffe und Boote sogar aus Düsseldorf, Köln, Mainz, Hersel, Mainspitze beteiligten sich am Lahn-Skippertreffen, weil Ihnen die Lahn als naturnahes Fahrtenrevier besonders am Herzen liegt.

lahntal möwen

Treffpunkt für die Skipper war wieder Kanucharter Hofmann an der Kettenbrücke, der sich mit seinem Team wieder hervorragend um das Wohl der Gäste kümmerte. Für 15:00 Uhr hatte PROLAHN zu einer originellen Stadtführung durch Nassau eingeladen. Von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr erfreute die Besucher im Festzelt ein Konzert der Marinekameradschaft Bad Ems. Als "Lahntalmöven" präsentierten die Damen und Herren bekannte Shantylieder und ernteten dafür viel Applaus.

Um 19:00 Uhr begrüßte Armin Wenzel, Bürgermeister von Nassau die Teilnehmer und Besucher des Skippertreffens. Er betonte, dass die Lahn auch für die Stadt Nassau eine wichtige, unverzichtbare Lebensader sei. Es gelte alles daran zu setzen, die Lahn weiter für Schifffahrt und Touristik zu erhalten und weiter auszubauen.
Wenzel sagte an PROLAHN gerichtet: Nassau würde sich sehr freuen, wenn auch das Skippertreffen 2017 wieder in seiner Stadt stattfindet.

Voirtrag der wasserschutzpolizei

"Sicherheit und gutes Miteinander auf dem Wasser: Dickschiffe und Sportboote" lautete der Fachvortrag am Abend von Uwe Kern (Mitte), Polizeihauptkommissar bei der Wasserschutzpolizei in Koblenz. Anhand von Videos machte er den interessierten Freizeitkapitänen deutlich, wie gefährlich eine Begegnung mit einem Dickschiff sein kann. Norbert Scheidweiler (Links)., stellvertretender Stationsleiter beantwortete anschließend die vielfältigen Fragen der Zuhörer.

Erster Gesprächsstoff bei allen Skippern war das gerade vom Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur herausgegebene "Wassertourismuskonzept". Darin steht viel Verwirrendes, nichts Konkretes. Von der EU gefördert werden sollen nur Nebenwasserstraßen, die eine "sehr hohe" und "hohe" Bedeutung für Freizeit und Tourismus haben. Die Lahn hat im Wassertourismuskonzept nur eine mittlere Bedeutung, was heißt, die Lahn wird nicht gefördert.

Besonders verärgert waren die Skipper darüber, dass in dem Wassertourismuskonzept der motorisierte Wassersport und die noch immer bestehende Personenschifffahrt ("Wappen von Limburg", "Stadt Bad Ems", Lahnarchen, Kaiser Wilhelm) einfach verschwiegen werden.
Es kommen vielfältige Zweifel auf, ob die Herausgeber des Machwerkes jemals die Lahn - wenigstens von Limburg bis Lahnstein - mit dem Schiff bereist haben. Dann hätten die Verantwortlichen des Wassertourismuskonzeptes erkennen müssen, dass es auf der Bundeswasserstraße Lahn noch immer regen Schiffsverkehr gibt.

sdsymposium ndw

Dem entsprechend groß war natürlich das Interesse am Symposium des N:DW (Netzwerk Deutsche Wasserwege). Gekommen waren fast alle Orts- und Verbandsbürgermeister der Anrainerstädte und Gemeinden, Vertreter des Landes- und Bundestages, überregionale Verbände (DMYV, ADAC, HELM, LRP), Vorstände der an der Lahn ansässigen Wassersportvereine, Vertreter aus der Wirtschaft, Gesellschaft und Gäste sowie die Eigentümer und Kapitäne der auf der Lahn fahrenden Schiffe und Boote.

Zu diesem Dialog waren auch die Befürworter von Rückbau und Renaturierung der Lahn eingeladen. Doch IG Lahn (Interessengemeinschaft der Angler), BUND und NABU blieben der Veranstaltung fern. Hier hätte man gerne deren Argumente gehört, um einen gemeinsamen Konsens zu finden.

Mit Vorträgen von Landrat Frank Puchtler zum Thema „Perspektive Lahn“, von Prof. Hartmut Ginnow-Merkert vom N:DW zu den Perspektiven des Netzwerks am Beispiel Finowkanal, Helmut von Veen stellte Lösungen am Saale-Elsterkanal sowie der Reviere im Nordwesten vor und Mareike
Bodsch, Amtsleiterin des Wasserstraßen- und Schiffahrtsamtes Koblenz
berichtete über das Projekt Living Lahn (LiLa) – Lebendige Lahn des Hessischen Umweltministeriums. Die rund 70 Teilnehmer erhielten über Länder- und Regionsgrenzen hinweg vielseitige Informationen.

Dem Landrat des Rhein-Lahnkreises Frank Puchtler liegen die Lahn und
die dort lebenden Menschen seit vielen Jahren am Herzen. Er hob hervor, dass neben Naturschutzmaßnahmen auch wirtschaftlich-infrastrukturelle Bereiche Beachtung finden müssen.
Die Lebensader Lahn sei ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor für den
Tourismus mit 2,4 Millionen Übernachtungen sowie 30 Millionen Tagesgästen. Die Lahn sichere die Existenz von 1.650 Betrieben mit rund 10.000 Arbeitsplätzen. Entlang der Lahn werde ein Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Euro erzielt.

disskussionsrunde NDW

Angeregt durch die vorgetragenen Informationen und Beispiele, teilte der Leiter des Symposiums Helmut Berends vom N:DW, die Zuhörer in zwei Arbeitsgruppen. In der ersten Gruppe ging es um das Thema „Nachhaltige Trägerschaft/Finanzierung“. Notiert wurden Stichpunkte, wie Wertschöpfung, Denkmal- und Naturschutz sowie Umweltschutz, Maut für Schleusen, bundeseinheitliche Strukturen, Sport mit und ohne Motor.

symposium NDW

In der zweiten Arbeitsgruppe wurde über das Thema Multifunktionalität,
Tourismus, Marketing, Weltkulturerbe, Mineralquellen, kostenlose Anleger bei den Kommunen und die Einbindung von Tourismusverbänden diskutiert und Stichworte für die Metaplanwand gesammelt.

In der Mittagspause wurden die Vorschläge der Teilnehmer von einem Team addiert und für ein „Nassauer Kommuniqué“ ausgewertet. Bevor Moderator Helmut Berends das Ergebnis mitteilte, wies er auf die vielseitigen Möglichkeiten eines modernen Marketings hin. Mehr und bessere Internetseiten mit viel mehr Interaktivität, emotionalere Videos und Fotos und eine deutliche Verlinkung mit allen Beteiligten, Partnern und gleich oder ähnlich gesinnten Verbänden und Organisationen.

Das Nassauer Kommuniqué wird eine Empfehlung sein an die Politik
im Kreis, Land und Bund. Es beinhaltet Maßnahmen zur Förderung des sanften Tourismus, Erhalt und Ausbau der Lahn als Schifffahrtsweg, Natur- und Umweltschutz sowie den Hochwasserschutz. Das Nassauer Kommuniqué wird den Verantwortlichen im Verkehrsministerium in Berlin persönlich zugestellt.

Einen schönen Abschluss des Lahn-Skippertreffens 2016 bildete die jährlich stattfindende "Bahamas Night"- eine Nacht mit karibischem Flair am Lahnufer mit Livemusik am Sandstrand, Cocktails und Feuerwerk in der Nacht.

Schifferverien lahnstein

Danke an Nassau für die superfreundliche Unterstützung und alle Helfer, die das Skippertreffen und das Programm organisierten. Besonderen Dank an den Schifferverein Lahnstein, der mit seiner Fotoausstellung die traditionsreiche Schiffahrt auf der Lahn dokumentierte.

Das erarbeitete "Nassauer Kommuniqué" mit einem Maßnahmen- und Forderungskatalog an die Verantwortlichen der Bundeswasserstraßen, können Sie hier downloaden:

> Nassauer Kommuniqué

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Wassertourismuskonzept wirft viele Fagen auf.
Gerüchteküche kocht: Stichzahl 2019!

"Mit Meerzugang an Nordsee und Ostsee, hunderten Flüssen, Kanälen, Bächen und Seen ist Deutschland Anziehungspunkt für Touristen und Wassersportler weltweit. Um die Zukunft von Wassertourismus, Freizeitschifffahrt und Wassersport langfristig zu sichern, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ein Wassertourismuskonzept entwickelt. Mit dem Konzept bekennt sich der Bund zu seiner Verantwortung als Eigentümer der Haupt- und Nebenwasserstraßen".- So der Originaltext aus der Pressemitteilung des Verkehrsministeriums, herausgegeben von Enak Ferlemann MdB (CDU).

Man wird kirre, wenn man dieses Machwerk aufmerksam durchliest. Einmal klingt es so, einmal kiingt es ganz anders. Schifffahrt kommt darin überhaupt nicht vor. Und am Ende weiß man garnichts mehr und fragt sich, was wollen "die da oben" wirklich? Unser Fazit: Das Wassertourismus- konzept ist nicht gut für die Lahn und die Region.

Das Wassertourismuskonzept beruht nämlich nicht, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, auf einem Regierungsbeschluss, sondern
ist zu einem "Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur" mutiert. Motor der weiteren Entwicklung im Bereich Wassertourismus ist das Bundesprogramm der EU "Blaues Band". Das Programm sieht vorrangig Renaturierungsmaßnahmen auf touristischen Nebenwasserstraßen vor, wie zum Beispiel an der Lahn, um einen Biotopverbund von nationaler und internationaler Bedeutung zu installieren. Die Lahn hat man hier als Pilotprojekt vorgesehen.

Außerdem wurde Im Koalitionsvertrag vereinbart, dass derzeit eine Arbeitsgruppe aus Verkehrs- und Umweltministerium einen Handlungsrahmen erarbeitet, der noch in dieser Legislaturperiode dem Kabinett zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll. Allzu präzise Aussagen im Wassertourismuskonzept könnten möglicherweise den Handlungsspielraum bei der Umsetzung des "Blauen Bandes" stören.

Das Wassertourismuskonzept können Sie hier herunterladen:
> DOWNLOAD

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Kanu-Verband enttäuscht über Wassertourismuskonzept

18.07.2016 Mit Enttäuschung reagiert der DKV auf den am 1. Juli veröffentlichten Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Verbesserung der wassertouristischen Infrastruktur.

Eine Entwidmung von Bundeswasserstraßen betrifft in besonderem Maße von Kanuten genutzte Gewässer. Foto: picture-alliance

Statt eines umsetzungsfähigen Konzeptes werden nur einige vage Möglichkeiten für Veränderungen aufgezeigt, ohne dass konkrete Schritte benannt werden, kritisiert der Deutsche Kanu-Verband (DKV) den Bericht. Er sieht in dem Konzept keine echten Verbesserungen für Wassertourismus und Wassersport in Deutschland.

Nachdem das mehrfach angekündigte Wassertourismuskonzept der Bundesregierung zum Wassertourismus immer wieder verschoben worden ist, wurde nun endlich am 1. Juli ein Bericht des BMVI als Wassertourismuskonzept auf der Homepage des BMVI veröffentlicht. Auf 20 Seiten Text werden einige Maßnahmen vorgestellt, ohne dass dafür rechtliche oder organisatorische Maßnahmen verbindlich genannt werden.

Dazu stellt der Deutsche Kanu-Verband fest:

Anders als der Koalitionsvertrag es eigentlich vorsieht, enthält das Konzept mehr Einschränkungen als Förderungen für den Wassertourismus. Verbesserungen sind nicht erkennbar, dafür aber erkennbare Verschlechterungen. Zudem bleiben viele Punkte offen.

Bereits mit der vorgenommenen Einteilung der Bundeswasserstraßen in sogenannte Haupt- und Nebengewässer wurde eine gewollte unterschiedliche Behandlung von mit Steuermitteln errichteten Bundeswasserstraßen angestrebt. Die weitere geplante Unterteilung der sogenannten Nebengewässer in „Freizeitwasserstraßen“ und „Naturgewässer“ lässt erkennen, dass sich das BMVI offensichtlich nur noch für den Motorbootverkehr zuständig fühlt. Bisher war dem Wassersport mehrfach erklärt worden, eine Entwidmung von Bundeswasserstraßen werde nicht angestrebt. Nun ist dies aber eine zentrale Aussage des Berichtes! Betroffen sind hier in besonderem Maße von Kanuten genutzte Gewässer.

Die angestrebte getrennte Verwaltung der Freizeitwasserstraßen und Naturgewässer einerseits und der überwiegend vom Güterverkehr genutzten Gewässer andererseits begrüßt der DKV. Sie stellt aber keine Verbesserung dar, solange die dauerhafte Sicherung dieses neuen Organisationszweiges nicht gewährleistet ist. Zudem werden besondere Bemühungen in Überlegungen gesteckt, Bundeswasserstraßen in andere Organisationsformen zu überführen und auch rechtliche Regelungen zu schaffen, um privatrechtliche Befahrungsentgelte erheben zu dürfen.

Auch wenn das Konzept derzeit keine Befahrungsmaut für motorlose Boote vorsieht, bleibt eine Antwort auf die Frage nach Schleusennutzungsgebühren offen. Ungeklärt bleibt ebenfalls die Frage, wie weitere Befahrungsverbote aus Naturschutzgründen auf den sogenannten Naturgewässern nach deren Entwidmung vermieden werden sollen.

„Mit diesen Plänen wird Wassertourismus, insbesondere Kanutourismus, in Deutschland nicht gefördert sondern behindert!“ lautet daher das ernüchterte Fazit von DKV-Vizepräsidentin Freizeitsport, Isa Winter-Brand, die mit dieser Einschätzung nicht alleine steht. Aus diesem Grunde haben Wassersport, Wasserwirtschaft und Wassertourismus eine gemeinsame Erklärung erarbeitet, die alternative Vorschläge aufzeig

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An der Lahn

Der neue Reisebegleiter "Lebendige Lahn!"
ist da!

Druckfrisch, eben erschienen ist der neue, DIN A4 große, jetzt 28-seitige Reisebegleiter mit dem Titel "Lebendige Lahn" für die Lahn, eines der schönsten Fahrtenreviere für Wassersportler und Fahrtenskipper in Deutschland.

Der Lahn-Reisbegleiter erscheint alle zwei Jahre neu und wird herausgegeben von PROLAHN, dem Verein, der sich seit 1995 für den Erhalt der Lahn als schiffbare Bundeswasserstraße einsetzt.

Die Ausgabe 6/2016 informiert noch ausführlicher über das Fahrtenrevier, die Anlegemöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten auf und an der Bundeswasserstraße Lahn. Mit enthalten ist eine neue vierteilige Wasserstraßenkarten zur schnellen Orientierung.

Der Lahn-Reisebegleiter ist kostenlos und kann bei allen Touristinfo entlang der Lahn bei PROLAHN e. V., Am Mühlrain 1, 56470 Bad Marienberg abgeholt bzw. angefordert werden.

An der Schleuse Lahnstein liegt die Broschüro aus. Gäste, die vom Rhein in die Lahn kommen, können sich den kostenlosen Reisebegleiter an der Schifffahrtsschleuse Lahnstein aus dem Prospektständer greifen.

Wer nicht so lange warten möchte, kann den aktuellen Reisebegleiter und die Karten auf den Seiten www.prolahn.de downloaden.

> Reisebegleiter hier zum Download: 5 MB

Sollten Sie Fehler entdecken oder Verbesserungsvorschläge haben, sind wir um jeden Hinweis dankbar. Alle Korrekturen werden sofort online aktualisiert und im nächsten Prospekt verücksichtigt.

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WICHTIG: Wissen wo man anlegen darf.
Orientierungshilfe für Gäste mit Boot.

Das schon immer größte und sehr schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde (und einheimische!) Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 90 % der Hinweis auf einen freien Anlegeplatz

Betrachten Sie einmal das Szenario aus Ihrer Sicht. Sie sind auf der Lahn mit dem Boot unterwegs. Sie sehen viele freie Stege. Woran erkennen Sie, wo Sie mit ihrem Boot anlegen dürfen und wo nicht? Im Zweifelsfalle fahren Sie lieber gleich weiter. Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Lahn-Besucher festmachen. Dabei ist es so einfach und kostengünstig, eine kleine Tafel FREI/BELEGT anzubringen!

Zeigen Sie Willkommenskultur!


PROLAHN hat einen Hersteller gefunden, der solide, langlebige Schilder fertigt: Die Vorderansicht zeigt "FREI" und auf der Rückseite "BELEGT". Diese Wendetafel kann mit Hackenösen befestigt werden. Die Bohrung in der Mitte ist für eine Sicherungsleine vorgesehen. So kann schnell und ohne Mühe das Schild auf die gewünschte Aussage gewendet werden.

Vorderseite:

FREI

Rückseite:

Belegt

Kurzbeschreibung:
Liegeplatzschild C4 aus Aluminium, Format 240 x 110mm als Wendetafel.
Stückpreis bei Sammelbestellung: € 6,70 je Stück plus MwSt. und Versand.

PROLAHN fügt Ihre Bestellung zu einer Sammelbestellung zusammen, um den günstigen Mengenpreis zu erhalten und kümmert sich um den Versand zu Ihnen.

Bitte bestellen Sie gleich Ihren Bedarf per E-Mail: info@prolahn.de, damit Sie in der laufenden Saison von mehr Gästen profitieren.

Die Wassersportfreunde Laurenburg und der Bootsclub Limburg haben ihre Stege bereits mit den neuen Schildern FREI/BELEGT ausgestattet:

Willkommen beim BCL

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Wasser- und Schifffahrtsamt
zählt Boote von Klein bis Groß

Im Rahmen des LiLa-Projektes des Hessischen Umweltministeriums führt das Wasser- und Schifffahrtsamt in diesem und im nächsten Jahr eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durch. Dabei werden alle Schiffe und Boote haargenau registriert: die Art, Größe, Uhrzeit der Schleusung und die Häufigkeit der benutzten Schleusen.

Anhand der Zahlen will man die Schiffsbewegungen innerhalb der Lahn und die Gäste, die vom Rhein her kommen, um zum Beispiel Ihren Bootsurlaub an der Lahn zu verbringen, ermitteln. Geprüft werden soll, was sich wirtschaftlich gesehen in Zukunft an der Lahn verbessern lässt.

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Entwarnung aus dem Ministerium:
Lahn bleibt so wie sie ist!

Die im „Living-Lahn-Projekt“ des Landes Hessens „angedachte“
Absenkung der Lahn im Bereich Runkel bis Limburg sei nicht
realisierbar, wie das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz PROLAHN heute in einem Schreiben mitteilte. Man habe nicht vor Wehrkronenhöhen an den Wehranlagen in irgendeiner Höhe abzusenken. Dem entgegen
stände schon allein die Bundesschifffahrtsstraßenverordnung, die
laut Gesetz eine Fahrwassertiefe von mind. 160 cm vorschreibe. Eine Absenkung um mehr als 40 cm, würde diesen Wert deutlich unterschreiten.

Es heißt weiter, dass aufgrund der bestehenden Mehrfachnutzung der Wehranlagen (Wasserkraft, Schiffsschleusen als Schifffahrtswege,
über Jahrhunderte angepasste Grundwasserstände im Auen- und Siedlungsbereich, Aufstau in Verbindung mit der Sicherstellung der Fahrrinne) eine Veränderung der Staubedingungen ohne wesentliche Auswirkung auf die bestehenden Nutzungen (also auch für die
Schifffahrt) als nicht erreichbar angesehen wird. Es bleibe eine
Zukunftsvision.

Das „Living-Lahn-Projekt“ (LiLa) sei kein Bestandteil der Wasser-
rahmenrichtlinie (WRRL) der EU. Die vom Land Hessen für das
IPE LIFE-Projekt ausgewählten 10 Einzelmaßnahmen habe sich nur an den Inhalten des Maßnahmenplan 2015-2021 orientiert. Beabsichtigt sei nur eine Einzelmaßnahme, die die Umgestaltung eines Wanderhindernisses/Wehres vorsähe. Es handele sich dabei um das Einstiegswehr im Lahnnebengewässer Ulmbach an der oberen Lahn und beeinträchtige nicht die Schifffahrt.

15. April 2016

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Fische benutzen lieber die
Schleusen an der Lahn.

Für viel, sehr viel Geld, wurden in den letzten Jahren Fischtreppen an der Lahn gebaut (zuletzt in Nassau für 1,7 Mio.) und sollen auch noch weiter, entsprechend der "EU-Wasserrahmenrichtlinie", gebaut werden.

Dabei hat sich bei einer langjährigen Studie über das Wanderverhalten der Fische herausgestellt, dass wanderfreudige Fische nur selten die Fischtreppen benutzen. Die Mehrzahl der Fische bevorzugen die Schifffahrtsschleusen, um bequem an ihr Ziel zu gelangen.

Überlegt wird jetzt, in den Schleusen eine Lockströmung einzurichten, um noch mehr Wanderfische zur Schleusennutzung einzuladen.

Schleusen bieten somit kostengünstige Aufstiegsmöglichkeiten für Fische und sind eine dauerhafte Ergänzung für die von der EU geforderten "Ökologische Durchgängigkeit" der Lahn.

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Schreiben Sie an PROLAHN:
Warum schlägt Ihr Herz für die Lahn?

Sie leben, wohnen, arbeiten an der Lahn.
Sie radeln, wandern entlang der Lahn.
Sie befahen mit Kanu, Boot oder Schiff die Lahn.
Sie haben Ihren letzten Urlaub an der Lahn verbracht.
Sie hatten ein schönes Erlebnis an der Lahn ...

Schreiben Sie uns kurz: Warum schlägt Ihr Herz für die Lahn?

Wir werden Ihre Meinung, Ihren Bericht mit Namen und Bild auf unserer Internetseite und in der Tagespresse veröffentlichen.

Schreiben Sie uns per E-Mail: info@prolahn.de
oder senden Sie Ihre Meinung mit Foto per Post an: PROLAHN, Geschäftsstelle, Am Mühlrain 1, 56470 Bad Marienberg.

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Urkunden
Fahren und gewinnen, der Fahrtenspaß für Skipper:
Machen Sie mit für eine lebendige Lahn!

Fahrtenskipper und Wasserwanderer können ein Zertifikat erwerben, das belegt, dass Sie als Skipper mit dem Boot die schiffbare Lahn von Lahnstein bis Dehrn bzw. von Limburg bis Lahnstein befahren haben.

Als Nachweis dient ein Fahrtenpass. Den Fahrtenpass erhalten Sie an der 1. Schleuse vom Rhein kommend in Lahnstein. Ruderer, Paddler, Kanuten, alle Talfahrer bekommen den Fahrtenpass an der Schleuse Limburg.

Sportboote, die von Lahnstein bis Dehrn oder von Dehrn bis Lahnstein fahren, erhalten an jeder der 12 Schleusen vom Schleusenmeister einen Stempelabdruck in den Pass. Ein Stempelabdruck entspricht 1 Punkt.

Jeder beim BCL-Hafenmeister im Sportboothafen Dehrn oder an der Schleuse Limburg bzw. an der Schleuse Lahnstein abgegebene oder per Post bei der Geschäftsstelle eingegangene und vollständig ausgefüllte Fahrtenpass (12 Stempel) nimmt am Jahresende an einer Verlosung von PROLAHN teil, bei der es schöne Präsente und nützliches Zubehör für das Boot zu gewinnen gibt. Das Zertifikat, ausgestellt auf Boot und Eigner bekommt jeder per Post.

Das am weitesten, auf eigenem Kiel angereiste Boote erhält zudem einen Sonderpreis. Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, auf den Seiten www.prolahn.de und in den Wassersportzeitschriften veröffentlicht.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fahrtenpass zum Download: > Fahrtenpass 2016




Die Fahrtenpässe wurden PROLAHN vom FOTOSHOP,
dem Online Fotoservice für digitale Fotos, Fotobücher, Poster, Fotogeschenke gesponsert: > www.fotoshop.de

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Neue Bootsstege an der Lahn

Stege werden erneuert.
PROLAHN bietet Gemeinden und Vereinen Hilfe an.

Die idyllisch gelegene Lahn ist ein reizvolles Urlaubsziel für Boots-
touristen. In der letzten Saison hat sich deutlich gezeigt, dass Skipper an den Städten und Gemeinden nicht anlegen, wenn es keine geeigneten Anlegemöglichkeiten für deren Boote gibt.
Wichtige Einnahmequellen gehen dadurch der Region verloren.

Um die Lahn für die Gäste attraktiver zu machen, hat PROLAHN für letzten Mittwoch zu einem Runden Tisch ins „Hotel am Goetheberg“ nach Obernhof eingeladen. Ziel war es, die Anlegemöglichkeiten entlang der Lahn für Gäste sicherer und attraktiver zu gestalten.

Zu der Gesprächsrunde kamen die Bürgermeister von Nassau und Obernhof sowie Vertreter der Orts- und Verbandsgemeinde, des Wasser- und Schifffahrtsamtes Koblenz, der Außenstelle Diez, der Hessische und Rheinlandpfälzische Landesverband für Motorbootsport im DMYV, der Touristikvorstand des ADAC Mittelrhein, Münch-Werft, Kaiser Metallbau und der Vorstand PROLAHN.

Erörtert wurden der bisherige Istzustand der Stege, die Erfordernisse der Genehmigungsverfahren für feste Bootsstege und die Optimierung der vorliegenden Planungsunterlagen mit Statik und Bauteileauflistung. PROLAHN Mitglied Ewald Wewer, Ingenieur und selbst Skipper, hat die Aufgabe übernommen, die Bauunterlagen auf den neuesten Stand zu bringen.
Sobald die Pläne von den zuständigen Behörden genehmigt sind, können die Kommunen, Vereine und Privatleute kostenlos die Bauunterlagen bei PROLAHN anfordern, um gegebenenfalls alte Stege im Rahmen des Bestandsschutzes zu ersetzen oder neue zu errichten.

Durch diese konzertierte Aktion können lange Genehmigungs-verfahren deutlich verkürzt werden und durch baugleiche Stegmodule erhebliche Kosten gespart werden. Sofern Städte und Gemeinden eigene Stege für durchreisende Gäste
unentgeltlich bereitstellen, fallen gegenüber dem Wasser- und Schifffahrtsamt keine Pachtgebühren an. Ein Grund mehr für die Kommunen ihren Bestand an Anlegestegen zu prüfen und weniger geeignete Stege zu ersetzen. Die neuen Bootsstege können in Eigeninitiative gebaut oder bauen lassen. PROLAHN ist bei der Suche nach einer kompetenten Stegebaufirma in der Region Rhein-Lahn gerne behilflich.

Attraktive Anlegemöglichkeiten sprechen sich unter Skippern sehr schnell herum. Altbekannte Gäste aus Holland, Frankreich, Belgien, Schweiz, England, Dänemark und natürlich aus Deutschland werden wieder für eine lebendige Lahn sorgen.

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Städte und Gemeinden sind für
eine lebendige Lahn.
Mehr Komfort für Gäste.

Das schon immer größte und schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 80 % der Hinweis auf einen freien Steg.

Betrachten Sie mal das Szenario mit den Augen eines Revierunkundigen. Woran soll ein Skipper erkennen, wo er anlegen darf und willkommen ist? Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Gäste festmachen. Dabei wäre es so einfach und kostengünstig, ein kleines, grünes Schild, 20 x 15 cm, mit dem international verständlichen Wort "FREI" an jedem freien Steg anzubringen!

Ein dickes Problem sind jedoch die maroden Stege entlang der Lahn. Von manchen Stegen steht nur noch das Gerippe. Andere drohen beim Betreten abzukrachen. Christoph Zech, Schleusenwärter in Cramberg, machte den Vorschlag, PROLAHN möge einen einheitlichen Standardsteg zusammen mit dem WSA entwickeln mit Bauplan, Materialbeschreibung und Statik, die man den Kommunen, Vereinen, und Privatleuten dann kostenlos zur Verfügung stellt. Alle Stege entsprächen dann den sicherheitstechnischen Anforderungen und lange Genehmigungsverfahren für bestehende und neue Anlagen würden so deutlich abgekürzt. Einen ähnlich guten Gedanken hatte auch Bürgermeister Karl Friedrich Merz aus Obernhof.

Christoph Kaiser (Stahlbau Kaiser), Münch-Werft in Friedrichsegen wird die Stege in Serie bauen und vor Ort montieren.

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> Wasserstand Lahn: Pegel Kalkofen - Normal:180 cm

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Hollerich, ein vorbildlicher Hafen
mitten in der Idylle.

Hafen Hollerich an der Lahn

Der Hafen Hollerich liegt mitten auf einer Schleuseninsel bei Lahn-km 113, direkt nach der Schleuse Hollerich, hat sich zu einem vorbildlichen Sportboothafen in der Lahn entwickelt. Überall neue, solide Stege - auch für größere Schiffe geeignet-, Wasser und Strom an allen Stegen und ein sehr schön angelegtes Gelände mit Tischen und Bänken zum Picknicken und die Natur genießen.

Man sieht sofort, dass hier Profis am Werk waren: Silvia und Mike Bonn, Vater Josef, Landschaftsbauer aus Raubach, die zusammen mit dem Hafenbesitzer Dirk Massenkeil, den Hollericher Skippern, meist im Winterhalbjahr den Hafen vollkommen saniert haben. Silvia sagt: "Hier gefällt es mir am besten. Ich kann mir keinen schöneren Platz vorstellen! Hier möchte ich alt werden" und schielt zu Ihrem Mann MIke. Der nickt kräftig: "Hollerich und die Lahn ist unser Zuhause!"

In der neu aufgestellten Infobox steht alles Wissenswerte für Gäste, wenn der freundliche Hafenmeister gerade mal nicht zur Stelle ist. Für den Fall kann man seine Übernachtung(en) in einen Block eintragen und das Übernachtungsgeld, 1 Euro pro Meter Boot, und ggf. pauschal 1 Euro für Wasser und 1 Euro für Müllentsorgung in eine Box werfen. Für die blitzsaubere Toilette und Dusche gibt es beim Hafenmeister einen Schlüssel.

Wer für sein Boot einen Sommer- oder Winterplatz an der Lahn sucht, hat in Hollerich einen vor Hochwasser sicheren Hafen. Kontakt: Dirk Massenkeil: Tel.: 0170 6424480.

Mehr Infos: > Hafen Hollerich

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TIPP

Der ADAC hat eine sehr schöne Internetseite, die sich sehr gut zum planen eines Urlaubstörn eignet.

http://www.marinafuehrer.adac.de/

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Zeigen Sie Flagge!

Zeigen Sie, dass Ihnen die Lahn wichtig ist.
Flagge und Aufkleber für Ihr Boot, Fahrrad, Auto können Sie direkt bei PROLAHN zum Selbstkostenpreis bestellen.

Preis der Flagge in hochwertiger Skipper-Qualität, Format 30 x 25 cm
€ 4,90 / Stück

Aufkeber, wetterbeständig, 9,5 cm Durchmesser
€ 0,50 / Stück

Plus Versandkosten € 1,45 per Post/Brief
Alle Preise inkl. 19% MwSt.

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