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Herzlich willkommen bei PROLAHN!
Gleich auf der ersten Seite Wichtiges zur Lahn:


Sie lesen heute unter "Aktuelles":

> Lahn durchgängig befahrbar

> Internationale Gäste

> GREIF schafft freie Fahrt

> Zukunftskonzept Lahn

> Parteien: Wahlprüfstein Lahn

>
Wirtschaftsfaktor Lahn

> Navigieren auf dem Wasser

> Skippertreffen 2017

> Verkehrsminster ist für die Lahn

> Gemeinsame Position zur Lahn

> Neues Buch "Die Lahn"

> Lahn-Reisebegleiter 2017


> Fahrtenspaß mit Fahrtenpass

> Wissen wo man anlegen kann

> Lahn schiffbar bis Gießen?

> WSA zählt Boote

> Gemeinden für eine lebendige Lahn

> Stege an der Lahn werden erneuert

> Hafen Hollerich, eine Idylle in der Lahn

> Fische benutzen lieber die Schleusen

> Archiv
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> Hinweise des WSA für die Schifffahrt
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> Meinungen / Leserbriefe _____________________________________

Lahnkarten zum Downloaden: (2 MB)
zur schnellen Orientierung:

> Lahnstein bis Nassau
> Nassau bis Kalkofen
> Kalkofen bis Diez
> Diez bis Runkel-Dehrn

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> Frühere Beiträge
im Archiv
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> Meldungen für die Schifffahrt
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Weiterführende Links:

> Wassertourismus in Deutschland

> BV Wassersportwirtschaft

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Gemeinsam stark für eine
schiffbare Bundeswasserstraße Lahn:

PROLAHN

Netzwerk Deutsche Wasserwege

DMYV

HELMeV

Landesverband Rheinland-Pflaz

ADAC

Inland Waterway International

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PROLAHN auf Facebook

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Als neue Mitglieder begrüßen wir
bei PROLAHN:

- Rüdiger Gross, Bischoffen
- Real Estat Debt GmbH, Limburg
- Magdalena Diefenbach, Lahnstein
- Michael Fischer, Aull
- Klaus Gottwald, Taunusstein
- Lothar Stender, Hundsangen
- Nico Kievernagel, Urbar
- Klaus Gottwald, Taunusstein
- Maximilian Müller, Koblenz
- Karsten Fauss, Urbar

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Die Lahn

NEU: "Die Lahn" 148 Seiten nützliche
Infos für Skipper. Preis € 19,95
Zu bestellen beim Verlag Gert Gätke:
gert.gaetke@gmx.de

> Leseprobe

> Buch bestellen

Kontakt zur den Autoren:
Telefon 06084 5633
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Ihr Bäcker an der Lahn

Schäfer, Ihr Bäcker überall an der Lahn!
Der Bäcker für den Skipper.

www.schaefer-dein-baecker.de


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Kanucharter Hofmann, Kanus, Donats,
Hausboote - Ihr Partner in Nassau
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Das Wetter für
Bad Ems

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Berater- und Sachverständigenbüro Hagenkötter

Schadensgutachter für Waren-, Ladungs- und Transportschäden.
Ihr Profi in Fragen für Wasserfahrzeuge jeglicher Art.
Havariekommissar:

Anton Hagenkötter
Ketteringstraße 22
56112 Lahnstein


Tel: 02621.6289467
Mobil: 0176.99753718

> Homepage

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Herzlich willkommen in Bad Ems!

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Ihr Bootsservice Kutscher bietet Ihnen:


• Sommerliegeplätze im Yachthafen
...oder an der Promenade von Bad Ems
• Winterlager
• Boots- und Motorenservice
• Ständiger Kranservice für Boote bis 6 to.
• Charterboot
• Wohnmobilstellplätze
• Kurze Wege zu allen
...Versorgungsmöglichkeiten

Internet: boots-service-kutscher.de

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Gut Essen und Trinken beim Winzer
Massengeil-Beck in der Borngasse von
Obernhof.
Weinstube und Wein-Verkauf.
Telefon: 02604 7563

Internet: www.lahnwein.de

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• Sommerliegeplätze
• Winterliegeplätze
• Reparaturliegeplätze
• Bootsservice
• Schweißarbeiten

Münch-Werft - Ahlerhof 20
56112 Lahnstein

Tel.: 02621/1881100
Mobil: 0151 23454504

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Lahnweingut Uwe & Sabine Haxel
Arnsteiner Weg 1 in Obernhof an
der schönen Lahn.
Weinstube und Wein-Verkauf.
Telefon: 02604 4124

Internet: www.lahnweingut-haxel.de

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Die Schifffahrt auf der Lahn geht bis ins
15. Jahrhundert zurück. Eine interessante
Dokumentation hat der Schiffferverein Lahnstein zusammengestellt, die zeigt, dass die Lahn schon immer eine Lebensader für die Menschen in der Region war.

> Schifffahrt auf der Lahn

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Das Wetter für
Limburg


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Günter Deißner Yachtcharter
Holzheide 10
46348 Raesfeld-Erle

Charterbasis:
Emser Landstraße 20
56112 Lahnstein

Tel: 0800/3880001
Fax: 02865/95225

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Flagge, Stander PROLAHN

Aufkleber PROLAHN



Lahn ist schiffbar von Lahnstein, Lahn-km 137
bis zum Hafen Dehrn, Lahn-km 70.

Der Pegel Diez hat keine Bedeutung für Skipper.

PROLAHN bekommt fast täglich Anfragen besorgter Skipper, vor allem von der Mosel und aus den Niederlanden, die wissen wollen, ob die Lahn überhaupt noch offen und befahrbar sei, denn man habe gehört, dass ....

JA, die Schleuse Diez ist betriebsbereit! Und das schoin seit 2 Jahren!

Noch immer verunsichert der Pegel Diez die Schifffahrt. Revierunkundige Skipper müssen, bei angesagten 70 bis 100 cm, annehmen, dass vor Diez Schluss ist und man bestenfalls nur bis Balduinstein fahren könne.
Das ist natürlich Unsinn!

Der irreführende Pegel liegt im Stromarm der Lahn, und bestimmt den Wasserstand im Bauhafen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Diez. Für die vorbeifahrende Schifffahrt hat der Pegel keinerlei Bedeutung!

Die bezeichneten Fehltiefen in der immer wieder neu veröffentlichen Fehltiefenliste, liegen meist links und rechts neben dem Hauptfahrwasser und behindern die Schifffahrt beim Normalwasserstand (1,80 m Kalkofen) nicht.

Die für Skipper einzig wichtigen Pegel sind Kalkofen und Leun. Normalpegel Kalkofen: 1,80 m. Bei diesem Pegelstand wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt eine Mindestwassertiefe von 1,60 cm in der Fahrrinne von Lahnstein (km 137) bis Runkel Dehrn (km 70) vorgehalten.

Bei dieser Wassertiefe können auch größere Schiffe die Lahn von Lahnstein bis Dehrn sicher befahren und die schöne Lahn genießen.

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Dr. Andreas Nick CDU, MdB Gabi Weber SPD, MdB

Dr. Andreas Nick (CDU) und Gabi Weber (SPD):
Menschen an der Lahn brauchen Planungssicherheit.

Das vor Kurzem gemeinsam mit den IHKs von Rheinland-Pfalz, Hessen, der Wirtschaftsförderung Rhein-Lahn und PROLAHN erarbeitete Positionspapier zur Bundeswasserstraße Lahn, ging mit einem Begleitschreiben des Landrates des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler (SPD) an die heimischen Bundestagsabgeordneten.

Daraufhin meldeten sich die Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick (CDU) und Gabi Weber (SPD) (beide sind die Abgeordneten für den Westerwald und den Rhein-Lahn-Kreis) und wünschten ein Gespräch mit den Beteiligten, um aus erster Hand mehr über die Situation an der Lahn zu erfahren. Am 25. Juli fand das Gespräch mit Herrn Dr. Nick im Kreishaus Bad Ems statt und am 26. Juli standen die Unterzeichner des Positionspapiers Frau Gabi Weber Rede und Antwort. In den lebhaften Gesprächen machten Landrat Frank Puchtler, Richard Hover, Regionalgeschäftsführer als Vertreter der IHKs Rheinland-Pfalz und Hessen, Vanessa Auer von der Wirtschaftsförderung Rhein-Lahn sowie von PROLAHN Winfried Münch (2. Vors.), Heinz Scheyer, Manfred Kutscher und Jürgen Fuchs, deutlich, wie wichtig die Lebensader Lahn für die gesamte Region ist. 1.650 Betriebe mit 10.000 Arbeitsplätzen hingen unmittelbar mit der Lahn zusammen. Allein das Tourismusgewerbe im Lahntal komme auf ein jährliches Umsatzvolumen von 745 Mio. Euro. Somit ist die Region zwischen Westerwald und Taunus ein einzigartiges Juwel mitten in Deutschland. Zudem sei die Lahn ein aus Jahrhunderten gewachsenes Kulturgut und müsse in der heutigen Form erhalten werden. Für die arbeitende Bevölkerung sei die Lahn ein wichtiges Naherholungsgebiet und touristischer Magnet. Jedes Jahr kommen Touristen aus ganz Deutschland, Holland, Belgien, Frankreich - und man staune, immer öfter - aus der Schweiz an die Lahn, um hier mit Kanu, Ruderboot, Kajütboot oder gemietetem Hausboot, mit Fahrrad oder zu Fuß diese einzigartige Flusslandschaft zu genießen.

Für die Lahntalbewohner ist die derzeitige politisch hausgemachte Unsicherheit untragbar. Kaum ein von der Lahn abhängiges Unternehmen traut sich zurzeit zu investieren. Viele Unternehmen und Vereine bangen um ihre Existenz. Für Hotels, Restaurants, Gaststätten findet sich kaum noch ein Nachfolger. Der ländliche Raum verwaist. Dabei könnte man mit einem vergleichbar geringen finanziellen Aufwand, etwas gutem Willen und mit dem Ok aus Berlin, die Fahrrinne, Wehre und Schleusen funktionstüchtig erhalten, Haltemöglichkeiten vor den Schleusen installieren, Schilder an besser sichtbaren Stellen montieren oder einfach durch eine bessere Kommunikation mit dem Schleusenpersonal den Arbeitern im Wasserbau die Angst um ihren Arbeitsplatz nehmen und für eine positive Einstellung zur Schifffahrtsverwaltung sorgen.

Die Vertreter von PROLAHN forderten die Abgeordneten auf bei der "Wasserrahmenrichtline (WRRL)", dem "Blauen Band der EU" und dem vom Hessischen Umweltministerium initiierten Projekt "LiLa Lahn" sehr genau hinzuschauen, um zu verstehen, was sich hier die Akteure am grünen Tisch ausgedacht haben und welche schlimmen Folgen eine Renaturierung hätte, die ohne Berücksichtigung der landeskulturellen Besonderheiten des Lahntales stattfände. Kritisiert wurde vor allem die viel zu lange Laufzeit des Projektes "LiLa Lahn" bis 2027. Wenn bis dahin nichts oder bestenfalls wenig zum Erhalt der Lahn und der Region getan wird, werden einige Unternehmen und Vereine diese zehn Jahre nicht überstehen.

Ein wichtiges Thema für die Abgeordneten war der Hochwasserschutz. Hochwasserschutz gehöre in die Hand der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, so Gabi Weber. Dazu seien intakte Wehre und geeignetes Personal zur Regulierung des Wasserstandes für die Bevölkerung in den Städten und Gemeinden lebenswichtig. Die Sanierung des maroden Wehres Hollerich dulde keinen Aufschub, weil man hier über Jahre versäumt habe, das Wehr instand zu halten. Hier werde man auf schnelles Handeln drängen. Was ist, wenn ein Wehr, eine Schleuse aus einem nichtigen Grund ausfällt? Ist dann erst einmal Schluss?

Die beiden MdBs Dr. Andreas Nick und Gabi Weber waren sich nach dem Informationsgespräch darüber im Klaren, dass jetzt und nicht erst in zehn Jahren, ein Zukunftskonzept Lahn entstehen muss. Man war sich darüber einig, dass die Lahn in ihrem heutigen guten ökologischen Zustand als wichtige Lebensader erhalten werden muss. Gabi Weber will in Berlin prüfen, wer für die derzeitige Unsicherheit an der Lahn, in Verbindung mit dem Projekt "LiLa-Lahn" verantwortlich ist.

Landrat Frank Puchtler regte an, alle Akteure an einen Tisch zu bringen, die Argumente der beteiligten Interessengruppen zu diskutieren, einen Aufgabenplan zu erstellen, um klare Entscheidungen schon jetzt für die Lahn herbeizuführen.


> Zum Positionspapier

Vom Lahntal-Tourismusverband gibt es eine ähnlich lautende Resolution vom 22. Juni 2017, die klare Forderungen zum Zukunftskonzept Bundeswasserstraße Lahn an die Verantwortlichen in der Politik richtet:

> Resolution hier als PDF zum Download

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Internationale Gäste auf der Lahn.


Heimathafen Groningen in Belgien



Aus Großbritannien zu Gast beim NCM in Limburg



Heimathafen Paris. Über Saar, Mosel, Main, Donau, Zwischenstation beim BCL in Dehrn, Lahn-km 70,5 an der Lahn auf dem Weg nach Rotterdam.



Die Lahn ist gerade bei den Schweizern sehr beliebt.


Berge und Wasser, wo gibt es das in Holland?

Deutschland

... und natürlich Dickschiffe aus Deutschland ... wie dieses sehr schöne Plattbodenschiff aus Köln.

"Dickschiffe" aus Belgien, Großbritannien, Holland, Frankreich, Schweiz und natürlich aus Deutschland waren im Juli auf der Lahn unterwegs und machten sogar, nach zwölf Schleusen vom Rhein her, für mehrere Tage in Limburg und im Sportboothafen Dehrn fest. Ein deutliches Signal, dass die Lahn bei unseren europäischen Nachbarn schon immer sehr beliebt ist.

Herzlich willkommen!


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Baggerarbeiten in der Lahn

Baggerschiff GREIF schafft freie Fahrt auf der Lahn.

Täglich ist das Team des WSA, Außenbezirk Diez unterwegs, um die Fahrrinne auch für Schiffe mit größerem Tiefgang freizuhalten. Bei einem Normal-Pegel Kalkofen von ca. 180 cm, hat die Lahn in der Fahrrinne von Lahnstein (Lahn-km 137) bis Runkel-Dehrn (Lahn-km 70,5) eine Wassertiefe von mind. 160 cm.

Im Bild zu sehen, die Baggerarbeiten bei Lahn-km 100, oberhalb von Laurenburg im Juli.

Vielen Dank an die Mitarbeiter des WSA!

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Neu: Hausboot-Charter ab Balduinstein an der Lahn.

Das neue "lahn.house" ist eines der schönsten Hausboote zwischen Frankfurt und Köln. Umgeben von der Natur des Lahntales können Sie auf über 65 Fluss-Kilometern abschalten, die Region ohne Führerschein entdecken und genießen.

> Link zu mehr Infos

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Klares Bekenntnis des Bundes zur Wasserstraße Lahn:
Zukunftskonzept soll weiter vorangebracht werden.

Nr. 155 – 29. Juni 2017 / Rhein-Lahn-Kreis. Ein weiterer Schritt zu einem Zukunftskonzept für die Lahn war das Gespräch, zu dem die Vertreter des Bundesverkehrsministeriums und der Generaldirektion Wasserstraße und Schifffahrt aufgrund des Positionspapiers von IHK Koblenz und Limburg sowie der Bürgerinitiative PROLAHN und WFG Rhein-Lahn ins Bad Emser Kreishaus kamen.

Der Abteilungsleiter Wasserstraßen und Schifffahrt im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Reinhard Klingen, trat Gerüchten entgegen, wonach die Schifffahrt auf der Lahn keine Zukunft habe. Im Gegenteil: Der Bund wolle die Schifffahrt auf der Lahn beibehalten und mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) dafür sorgen, dass die Schifffahrt auf der Lahn entsprechend in Gang gehalten wird. Dass Investitionen in der jüngeren Vergangenheit zurückgefahren wurden, sei kein spezielles Problem in Bezug auf die Lahn sondern träfe auf alle Bundeswasserstraßen zu. „Die Politik gibt die Rahmenbedingungen vor. Dazu gehört, dass jede Maßnahme, die wir planen, wirtschaftlich sein muss“, so Klingen.

Der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, sprach sich dafür aus, bei der Entwicklung eines „Zukunftskonzepts Lahn“ jede Interessengruppe zu Wort kommen und Position beziehen zu lassen. Sodann sei ein „gemeinsamer Weg“ zu vereinbaren. Dies brauche Vertrauen, aber auch die Bereitschaft zu Kompromissen. Die vordringliche Sorge der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gelte kurz- und mittelfristig der Ertüchtigung der Wehre, denn von deren Zustand hängt bei Hochwassersituationen auch die gesamte Infrastruktur im Bereich des Flusses und das Hab und Gut der Menschen die dort leben ab.

Dr.-Ing. Manuela Osterthun von der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt stellte die geplanten Maßnahmen und Projekte im Rahmen des von der EU geförderten Life-Projekts „Living Lahn“ vor. Wobei betont wurde, dass kurzfristige Aktivitäten, wie die Einrichtung von Bootsumtragestellen an der Ahler Schleuse bei Lahnstein und nahe Limburg kein Ergebnis des LiLa-Projekts vorwegnähmen.

Die Vertreter von PROLAHN, Heinz Scheyer und Winfried Münch, bemerkten unter anderem, dass die an den Lahnschleusen für die Bootsführer bereitliegende Fehltiefenliste eher für Unsicherheit denn für Klarheit sorgen würde, denn viele Freizeitkapitäne trauten sich dann nicht, die geplante Strecke tatschlich zu fahren. Die Liste soll nun auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden.

Für Landrat Frank Puchtler (SPD), Vorstandsvorsitzender des „Lahntal-Tourismusverbandes“, der Bundesländer übergreifend (NRW, Hessen Rheinland-Pfalz) die Lahn touristisch vermarktet, liegt die oberste Priorität auf dem gemeinsamen Weg hin zu einem Zukunftskonzept für die Lahn. Er freute sich, dass die Vertreter der zuständigen Behörden dies genauso sähen und forderte einen Zeit- und Handlungsplan ein, der zügig und unter Beteiligung aller Lahn-Akteure und Gruppen abgearbeitet werden müsse. „Den Zeitplan“, so Prof. Dr. Hans-Heinrich Witte, „werden wir nach der Sommerpause vorlegen.“
Die Ergebnisse des Life-Projekts LiLa seien nach wie vor offen. Einzelne Maßnahmen, wie die dringende Ertüchtigung der Wehre, seien unabhängig davon zu betrachten.

Die Vertreter von PROLAHN waren sich mit den Behördenvertretern darüber einig, dass zwischen dem Wassertourismus einerseits und der Ökologie andererseits kein Widerspruch besteht. Sie freuten sich über die bei dem Gespräch im Kreishaus erzielten Ergebnisse. Reinhard Klingen sagte zusammenfassend „Sie haben uns als Unterstützer an Ihrer Seite. Wir wollen die Lahn als schiffbare Bundeswasserstraße erhalten.“


> Meinungen / Leserbriefe

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Bootcharter in Dausenau an der Lahn

Neu: Boot-Charter ab Dausenau an der Lahn.

In Dausenau, vor historischer Kulisse, direkt beim "Wirtshaus an der Lahn" gibt es eine neue Charterbasis für führerscheinfreie Hausboote auf der Lahn. Dausenau ist ein idealer Ausgangspunkt für Touren mit der Familie, mit Freunden oder Bekannten.

> Link zu mehr Infos

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Kartenplotter Water Track

Navigieren auf dem Wasser, so einfach
wie mit dem Auto auf der Straße.

Watertrack ist ein komfortables, leicht zu bedienendes Programm zur Navigation auf den Binnenwasserstraßen und Küstengewässern von Deutschland (inklusive Lahn!), Holland, Frankreich, Belgien und Spanien.
Es ist eine, vielleicht sogar die einzige, in Deutschland produzierte App als Kartenplotter für die Freizeitschifffahrt.

Watertrack kann auf allen mobilen Android-Geräten, wie Tablet oder iPhone mit GPS verwendet werden. Es ist so einfach in der Handhabung wie das Navigationsgerät im Auto. (Start, Ziel, Route, Fahrzeit) zeigt den Weg durch die Betonnung, umschifft Untiefen und liefert auf dem Weg zum Zielhafen alle wichtigen nautischen Informationen für die Sportschifffahrt, abgestimmt auf die Daten (Länge, Breite, Tiefgang und Höhe über dem Wasser) des eigenen Bootes. Unter anderem:

• Durchfahrtshöhen an Brücken (Der Skipper erhält eine Warnmeldung, wenn sein Boot nicht unter die Brücke passt).
• Eingeblendet werden aktuelle Nachricht für die Binnenschifffahrt von elwis zum derzeitigen Fahrrevier.
• Schleusen – Bei Annäherung erhält der Skipper alle Infos zur Schleuse (Abmessungen, Schleusenzeiten, Telefon).
• Häfen – Bei Annäherung an einen Hafen oder eine Marina werden Name und Telefon eingeblendet.
• Speed Limit – Abgleich mit der erlaubten Geschwindigkeit.
• Gewässerinformationen, Flusskilometer, Name des Gewässers, Strecken, Position.
• Die Karte richtet sich automatisch in Fahrtrichtung aus (abschaltbar).

Watertrack nutzt aktuelle Karten und Overlays unter anderem von OpenStreetMap und OpenSeaMap für die Darstellung des Reviers, auf dem Sie unterwegs sind. Da Watertrack ohne Verbindung zum Internet oder einem Funknetzanbieter klar kommt, arbeitet Watertrack vollkommen unabhängig. Die Karten und Overlays werden vom Hersteller ständig aktualisiert und und können bei Watertrack kostenlos heruntergeladen werden.

Das Preis-Leistungsverhältnis von Watertrack inklusive Autotrack (Automatische Routenplanung) ist mit 49,90 Euro (inkl. MwSt.) für einen Kartenplotter dieser Ausstattung mehr als günstig. Wer das Navigationssystem kennen lernen möchte, kann sich die 10 Tage Testversion von Watertzrack kostenlos bei www.watertrack.de herunterladen und 30 Tage mit allen Funktionen uneingeschränkt benutzen. Mehr Informationen können Sie per E-Mail angefordern: www.watertrack.de

> www.watertrack.de

Das kann Watertrack (siehe auch die neuen Videos auf Youtube!):

Anmerkung der Redaktion:

Wir haben bisher noch kein solch umfassendes Navigationssystem gesehen, das so detailreich alle Wasserstraßen in Deutschland, Holland, Frankrecih und Spanien, einschl. Küstennähe zeigt, so leicht zu bedienen ist und dabei über jedes nautische Detail beim Heranfahren informiert. Gegenüber einigen namhaften Mitbewerbern ist In Watertrack auch die Lahn vollständig enthalten!

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"Huckleberry Inn" -
das Hausboot als Urlaubsdomizil auf der Lahn

In der Regel verbringt man in seiner Urlaubsunterkunft – ob Hotelzimmer oder Apartment – eher wenig Zeit. Doch was, wenn man seinen Urlaub auf einem Hausboot verbringt – und DAS dann auch noch fährt und man es nach Lust und Laune über die Lahn schippern kann? Ein klarer Fall für "Huckleberry Inn", jetzt in einer neuen Folge von "Entdecke Rhein-Lahn".
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> Mehr Info HIER

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Bericht Skippertreffen 2017:







82 Boote beim Skippertreffen


Lahn gehört allen und nicht irgendwelchen Behörden!

82 Boote haben in diesem Jahr Kurs auf Nassau an der Lahn genommen, um der Poltik zu demonstrieren, dass die Lahn als Bundeswasserstraße und unverzichtbarer Wirtschafsfaktor erhalten werden muss. Zum offiziellen Infoabend am Freitagabend bei Kanucharter Hofmann waren zudem einige Bürgermeister aus den Lahngemeinden, Beigeordnete der Verbandsgemeinden und Städte, der Landrat des Rhein-Lahnkreises und der Leiter der Touristik im Nassauer Land gekommen.

manfred kutscher

"Die Lahn gehört allen und nicht nur irgendwelchen Behörden!" Mit diesen klaren Worten begrüßte der Ehrenvorsitzende und Gründer von PROLAHN Manfred Kutscher die Besucher und Ehrengäste des 9. Lahn-Skippertreffens vom 15. bis 18. Juni in Nassau. Er vertrat den ersten Vorsitzenden Anton Hagenkötter, der als Haveriekommisar leider beruflich verhindert war.

Heinz Scheyer - PROLAHN

Schriftführer Heinz Scheyer, zuständig bei PROLAHN für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, bedankte sich bei den Skippern für Ihr zahlreiches Kommen, denn jedes noch so kleine Boot, das nach Nassau komme und die Schleusen nutze, binge die Region von einer "Nebenwasserstraße mit mittlerer Bedeutung" näher an eine Wasserstraße Lahn von "hoher Bedeutung", die dann wieder Investitonen des Bundes ermögliche. Die Chance, in diesem Jahr die Hürde von 10.000 Booten zu übersteigen, sei mehr als gut!

ürgermeister Armin Wenzel, Nassau

Stadtbürgermeister Armin Wenzel (CDU) begrüßte die Gäste im Namen der Stadt Nassau und betonte wie wichtig die Lahn für die Stadt Nassau sei. Er bot PROLAHN seine Unterstützung auch beim nächsten Skippertreffen 2018 an.

In Vorträgen und Diskussionen machten sich die Skipper ihre Gedanken über die Zukunft der Lahn.

LAndrat Frank Puchtler

Der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler (SPD), der sich mit vollem Herzblut für die Lahn und seine Bürgerinnen und Bürger in der Region einsetzt, bekräftigte nochmals die hohe wirtschaftliche Bedeutung der Lahn. Die Lahn sei für die Menschen an der Lahn eine unverzichtbare Lebensader. Es gehe um unsere Lahn und die Menschen, die auf ihr, an ihr und von der Lahn leben. Er rief PROLAHN auf nicht nachzulassen, denn nur gemeinsam sei man stark.

matthias lammert cdu hürgen joras adac

Matthias Lammert, MdL (CDU) (linkes Bild) und Jürgen Joras (rechtes Bild), Vorstand Touristik im ADAC Mitteilrhein, gingen auf die schon viele Jahre andauernde Diskussionen mit Behörden des Bundes und der Länder ein. Beide wollen sich im Sinne von PROLAHN weiter für den Erhalt der Lahn als schiffbare Bundeswasserstraße und wichtige Lebensader für die Region einsetzen.

Vizepräsident Gisbert König DMYV

Gisbert König, erster Vizepräsident des Deutschen Motoryachtverbandes, Präsident des Landesverbandes Motorbootsport Rheinland-Pfalz und Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Blaues Band Lahn" stellte in seinem Vortrag heraus, dass Motorboote und Naturschutz durchaus im Einklang stehen, wie neueste Erkenntnisse belegen. Als Verband setze sich der DMYV mit anderen Organisationen ein, im Verbund mit "Blaues Band", die Nebenwasserstraßen mit insgesamt 2.800 Kilometern Länge zu erhalten.

Jens Maltzan Projekleiter beim WSA

Gespannt waren die Zuhörer auf den Vortrag von Jens Maltzan, Leiter des Projektes "Living Lahn" beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Koblenz.

Für viele Skipper ranken sich um das Projekt "Living Lahn" Unkenntnis und Unverständnis bis Ablehnung. Jens Maltzan konnte die Skipper überzeugen, dass das Projekt nicht das Aus für die Lahn bedeutet.

Was den Zustand der technischen Infrastruktur angehe, habe man die Lahn in den letzten Jahren sehr vernachlässigt. Die Zukunft der Lahn soll nun in dem vom Bunde, den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz geförderten Projekt "Living Lahn" in drei Schritten bis 2025 gesichert werden.

Viel Diskussion gab es um die Hauptziele des Projektes, wie ökologischer Zustand, Durchgängigkeit für Wanderfische und die Erstellung eines Konzeptes zur Entwicklung der Lahn. Kritisiert wurde von den Skippern das umstrittene und zeitraubende Fischschleusenmanagement an der Schleuse Lahnstein, das die ohnehin kurzen Schleusenzeiten weiter einschränke.
Maltzan warb um Verständnis für die Beeinträchtigung, die eine natürliche Besiedelung der Lahn durch weitere Fischarten unterstützen soll.

Kriitsiert wurde auch die viel zu lange Planungs- und Umsetzungszeit des "Lila-Projektes" bis 2025 und "Blaues Band" bis 2047 und glaubt deshalb an wenig Erfolgsaussicht. Auch hier bat Maltzan um Geduld, weil die Projekte aufgrund der vielen verschiedenen Interessen, durch gesetzliche Vorgaben und geregelte Planungsphasen einfach Zeit brauche.

Jens Maltzan bot an, jederzeit für Fakten, Fragen und Anregungen gesprächsbereit zu sein, damit die vielen Gerüchte um die laufenden Projekte ein Ende haben. Er lud ein zu drei Workshops im September in Bad Ems, Limburg und Gießen, bei denen wirklich jeder Gelegenheit habe, seine Vorstellungen und Ideen für eine lebendige Lahn vorzutragen.

Ole Pietschke, Pantainius

Olaf Pietsche von der Pantaenius-Yachtversicherung informierte die Skipper über Mängel und Lücken in Kasko- und Haftpflichtverträgen. Er zeigte an den acht häufigsten Schadensfällen an was man alles denken muss. Der interessante Vortrag hat so manchen Skipper zum Nachdenken angeregt.

Geehrt mit einer Urkunde, einem kleinen finanziellen Präsent und dem PROLAHN-Stander wurden anschließend drei Teinehmer des Lahn-Skippetreffens, vom Moderator des Abends, Heinz Scheyer, ermittelt und ausgezeichnet:

1. weiteste Anreise auf eigenem Kiel:
... Boot "Calamare", Hitdorf
2. jüngster Teilnehmer ,Boot "Tigerente",
....Niko Kievernagel, Koblenz (19 Jahre)
3. ältester Teilnehmer, Boot "Mahe",
... Helmut Berrad, Wesseling (87 Jahe)

Lahntalmöven Bad Ems

Das Rahmenprogramm gestalteten die Lahntalmöven, Shantychor der Marinekameradschaft Bad Ems mit schiffigen Liedern, die zum Mitsingen und Mitklatschen begeisterten.

Magdalena Diefenbach, Fotografin, Lahnstein

Fotoausstellung Magdalena Diefenbach

Die Fotografin Magdalene Diefenbach aus Lahnstein zeigte seltene Fotos von aufsehenserregenden Schiffen vor der Lahnsteiner
Schifffahrftsschleuse. Immer im Hintergrund die Burg Lahneck. DIefenbach stellte schon oft Fotos zum Verkauf aus, um den Erlös einem sozialen Zweck in Lahnstein zu spenden. PROLAHN wird in Kürze ihre schönsten Fotos in einer Galerie vorstellen.

Zum Rahmenprogramm gehörte am Samstag eine Stadtführung durch Nassau, die Stadtbürgermeitser Armin Wenzel höchstpersönlich begleitete und dabei viel Neues über Nassau und die Lahn den 40 begeisterten Teilnehmern berichtete.

Das nächste Lahn-Skippertreffen wird wieder an Fronleichnam stattfinden. Vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 wird Nassau wieder Gastgeber sein. Um das Treffen noch attraktiver zu gestalten, wird es bereits ab Freitagnachmittag ein Programm geben, Samstags früh die Stadtführung und nachmittags und abends ein buntes Programm unter dem Titel "Skipper-Variete". Sonntags kommen die Frühstücksbrötchen, dann ausreichend und pünktlich, direkt ans Schiff - rechtzeitig vor Beginn des Nassauer Johannismarkts.

Schreiben Sie an PROLAHN was wir anders und besser machen können, damit auch Sie im nächsten Jahr wieder dabei sind!

Schöner Nebeneffekt: PROLAHN hat vor, während und nach dem Skippertreffen, fast im Stundentakt, neue Beitrittserklärungen erhalten, die wir wegen der Vielzahl, erst in den nächsten Tagen bestätigen können.
Bitte um etwas Geduld! DANKE!!!

Danke an Karin und Michael Hofmann und sein tolles Team für die Gastfreundschaft auf eurem Gelände und das leckere Angebot mit Speisen und Getränken!

Alle Fotos stammen von Axel Boesen, Koblenz,
Ressort Recht und Raumordnung bei PROLAHN.

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Wahlprüfstein Lahn:

parteien

Im September sind Bundestagswahlen.
Welche Partei, welche Politiker sollte man wählen, wenn es um die Zukunft der Lahn geht?

Berufsschifffahrt, Freizeitkapitäne, Wassersportler, Gastronomie, Unternehmen und alle, die an der Lahn zuhause sind und denen die Lahn etwas bedeutet, sind aufgrund der vorliegenden
„Wasserrahmenrichtlinie“ (WRRL), „Blaues Band“ der EU und dem „LiLa-Projekt" verunsichert und befürchten die Schließung der Bundeswasserstraße Lahn durch das BMVI.

Das Vertrauen in die Politik ist stark beschädigt. Viele in unserem Land fordern deshalb dringend einen rigorosen Politikwechsel. PROLAHN möchte seinen Mitgliedern Wahrheit und Klarheit entlang der Lahn vermitteln.
Vielleicht schaffen wir es mithilfe der Antworten ein Stück Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen.

PROLAHN hat alle politischen Parteien angeschrieben und diese zwei konkreten Fragen gestellt:

1. Wird sich Ihre Partei für den Erhalt der Lahn als schiffbare Bundeswasserstraße einsetzen, sodass
auch weiterhin Personenschifffahrt und motorisierte Freizeitschifffahrt möglich bleibt?

2. Ist Ihre Partei bereit, die geplanten Maßnahmen („Wasserrahmenrichtlinie" (WRRL), „BlauesBand" der EU, und das Umweltprojekt „Projekt Living-Lahn") zu stoppen, wenn erkennbar wird, dass dies das Aus für die Personen- und motorisierte Freizeitschifffahrt bzw. den Wassersport auf der Lahn bedeutet?


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Original Brief an die Parteien PDF1 - und PDF 2

> Lesen Sie hier die Antworten der Parteien

> Link zu den offiziellen Internetseiten des LiLa-Projektes

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Flussromantik: Hausboote locken viele Gäste an die Lahn.

Gäste, die "nur mal kurz die Lahn besuchen" wollten, sind von der herrlichen Landschaft zwischen Taunus und Westerwald, der Ruhe und der Leichtigkeit auf dem Fluss so angetan, dass sie immer wieder gerne an die Lahn kommen, um hier in Rheinland-Pfalz und Hessen ihren Urlaub zu verbringnen.

> www.hausboote-lahn.de

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Iris Gleike

Iris Gleicke, MdB (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Tourismusbeauftragte der Bundesregierung legt aktuelle Untersuchung vor:

Nebenwasserstraßen sind ein
unverzichtbares wirtschaftliches Potenzial

Tourismus in Deutschland: Das ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits zum siebten Mal in Folge waren auch im Jahr 2016 Zuwächse aus dem In- und Ausland zu verzeichnen. In einigen Regionen Deutschlands ziehen besonders die Wasserlandschaften zahlreiche Touristen in ihren Bann.

Ziel der vorliegenden Untersuchung ist, die wirtschaftliche Bedeutung des Wassertourismus und dessen Potenziale auf Bundeswasserstraßen (Binnen) in Deutschland zu erfassen und zu bewerten. Zu diesem Zweck wurde die Ist-Situation von relevanten Wassertourismussegmenten auf Bundeswasser-straßen revierbezogen analysiert und deren Nachfragepotenziale bewertet. Daneben wurde der Wassertourismus als Wirtschaftsfaktor quantifiziert.

Mit rund 4,215 Mrd. Euro Bruttoumsätzen, die durch den Wassertourismus generiert werden, besitzt der Wassertourismus in Deutschland sowohl direkt als auch über volkswirtschaftliche Effekte eine erhebliche ökonomische Bedeutung. Die Bedeutung des Wassertourismus auf Bundeswasserstraßen kann als ein wichtiges und ökonomisch wachsendes Marktsegment deutlich herausgestellt werden.

Es gilt, diese Potenziale des Wassertourismus möglichst weitgehend auszuschöpfen, damit die Investitionen Früchte tragen und die Gastronomie floriert. Die Bundeswasserstraßen müssen durchgängig schiffbar sein, wenn sie touristisch attraktiv sein sollen. Grundvoraussetzung hierfür ist der dauerhafte Erhalt eines gut ausgebauten Netzes touristisch bedeutsamer Bundeswasserstraßen, wie zum Beispiel die Lahn. Auf diesen Zusammenhang muss bei allen Entscheidungen im Rahmen der Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes und der Bundesinitiative „Blaues Band Deutschland“ geachtet werden.

Deutschland hat sich international als bedeutende Wassertourismus- destination etabliert. Voraussetzung ist vor allem das weitverzweigte Wasserstraßennetz für die Sportboot- und Freizeitschifffahrt. Die Bundeswasserstraßen dienen dabei in zunehmendem Maße der Erholung an und auf dem Wasser: Mit dem Bund als Eigentümer gehören zu den Bundeswasserstraßen rund 7.300 km Binnenwasserstraßen – davon rund 4.500 Haupt- und rund 2.800 Nebenwasserstraßen – und 23.000 km² Seewasserstraßen. Besonders verzweigt zeigt sich das Netz an Bundeswasserstraßen im Norden / Nordosten Deutschlands. Die sogenannten Nebenwasserstraßen, welche für die Berufsschifffahrt nur eine geringe Rolle spielen, stellen für den Wassertourismus eine existenzielle Infrastruktur dar. Aus der touristischen Nachfrage werden rund 4,215 Mrd. Euro Bruttoumsatz generiert. Die daraus induzierten Einkommenseffekte im Rahmen der 1. und 2. Umsatzstufe belaufen sich auf rund 1,844 Mrd. Euro. Daraus ergibt sich ein Einkommensäquivalent von 66.519 Personen, die ihren Lebensunterhalt durch den Wassertourismus an Bundeswasser-straßen bestreiten können.

Was die Abkopplung nicht rentabler Wasserstraßen vor dem Hintergrund der aktuellen Reformbestrebungen der Bundesregierung betrifft, so konnte anhand der ermittelten Daten gezeigt werden, dass die erhobenen Zahlen deutlich für die gezielte weiterführende Unterhaltung aller Bundeswasser- straßen sprechen. Der oft zitierte Finanzbedarf für notwendige Investitionen für den Erhalt und den Ausbau der Wasserstraßen von etwa 1,3 Mrd. Euro jährlich steht den durch den Wassertourismus generierten Umsätzen gegenüber. Damit ist der Güterverkehr nicht mehr nur als alleinige Wertschöpfungsquelle für die Unterhaltung der Bundeswasserstraßen zu nennen.

Andererseits musste festgestellt werden, dass die wassertouristische Bedeutung bundesweit nicht gleichmäßig verteilt ist. Vor allem in bestimmten ländlichen Regionen bietet der Wassertourismus wirtschaftliche Chancen und ist ein wichtiger Bestandteil der Regionalentwicklung geworden. Er bietet eine breite Palette an Beschäftigungsmöglichkeiten und es werden direkt und indirekt Einnahmen von Bürgern und Kommunen realisiert. In ganz Deutschland entstehen durch den Tourismus Infrastrukturen in strukturschwachen ländlichen Regionen, die wiederum den Einwohnern zugutekommen. Dadurch werden die Attraktivität dieser Landesteile gesteigert und Perspektiven gesichert. Gerade in den gewässerreichen Bundesländern im Norden und Osten erfüllt der Wassertourismus eine wichtige Funktion für den Erhalt und die weitere Schaffung von Arbeitsplätzen.

Abschließend kann festgestellt werden, dass durch die Untersuchung trotz schwieriger Datenlage eine nachvollziehbare Einschätzung der Bedeutung des Wassertourismus auf Bundeswasserstraßen gegeben werden konnte. Die dargestellten Kennzahlen zeigen deutlich den großen ökonomischen Wert des Wassertourismus auf Bundeswasserstraßen. Da die Untersuchung einen unabhängigen und konservativen Anspruch bezüglich der Datenanalyse verfolgt, sind die angegebenen Werte zur Bedeutung sogar als unterschätzt anzunehmen.

In Zukunft sind der Erhalt und der naturverträgliche Ausbau der Bundeswasserstraßen für einen erfolgreichen Wassertourismus ebenso Grundvoraussetzung wie eine attraktive naturnahe Landschaft.

> Komplette Untersuchung hier zum Download

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Dr. Volker Wissing - Verkehrsminister Rheinland-Pfalz

Verkehrsminister Wissing ist für den Fortbestand
einer befahrbaren Lahn!

In einem Schreiben an den Landrat des Rhein-Lahn-Kreises Frank Puchtler (SPD) sprach sich Minister Dr. Volker Wissing (FDP) im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau für den Fortbestand der Lahn als befahrbare Wasserstraße aus.

Das Thema Wassertourismus sei ein potenzieller Wachstumsmarkt und für Rheinland-Pfalz von hohem Interesse. Im "Wassertourismuskonzept des Bundes" und dem "Blauen Band Deutschland" vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seien die möglichen Auswirkungen nicht hinreichend dargestellt worden, so Minister Dr. Wissing. Das "Blaue Band" sei in vielen Punkten unklar und lasse Raum für Interpretationen über die Zukunftsperspektiven der Schifffahrt bei den als Nebennetz eingestuften Bundeswasserstraßen.

Die beim Schifffahrtsgewerbe und Wassersportverbänden bestehenden Befürchtungen, die Nutzung der Lahn durch die Fahrgastschiffe und Sportboote müsse in absehbarer Zeit eingestellt werden, ist insoweit nachvollziehbar. Diese Sorge nehme die Landesregierung weiterhin ernst.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung habe sich gegenüber dem BMVI deshalb in den letzten Jahren bereits mehrfach nachdrücklich für die Beibehaltung der Lahn als schiffbare Wasserstraße in der Verantwortung des Bundes eingesetzt und habe dabei die Bedeutung der Lahn für die Region dargelegt. Die Landesregierung werde sich auch weiterhin für den Fortbestand der Lahn als befahrbare Bundeswasserstraße einsetzen.

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Bürger und Interessenvertreter sind gefragt!

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Koblenz (WSA) als Projektpartner des integrierten EU-LIFE-Projektes „LiLa - Living Lahn“ erstellt bis 2025 ein Entwicklungskonzept für die Lahn.

Wie soll die Zukunft der Lahn aussehen? Das Lahnkonzept wird im Dialog mit Interessengruppen, Verwaltungen, Bürgern und weiteren Vertretern der
Region erarbeitet. Interessengruppen sind z. B. die Schifffahrt, Wasserkraft, Naturschutz, Wasserwirtschaft, Fischerei, Tourismus, Freizeitnutzung u. v. a. m. Dieser Prozess startet im September 2017 mit einer Veranstaltungsreihe in Bad Ems, Limburg und Gießen. Zur Anmeldung wird in Kürze gesondert aufgefordert.

Am Ende des zehnjährigen Arbeitsprozesses wird im Jahre 2025 eine „Lahndeklaration“ als politische Willenserklärung des Bundes und der Länder stehen, in welcher die Eckpfeiler für die zukünftige Entwicklung festgehalten werden.

Werden Sie Teil des gemeinsamen, konstruktiven Dialogprozesses.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer des Projektes.

> Flyer Vorabinformationen "Lahnkonzept"

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Datenerhebungen auf der Lahn.

Mitteilung Nr. 9/2017 vom 07. April 2017

Seit dem 10. April 2017 werden auf der Lahn verschiedene Datenerhebungen durchgeführt. Diese Daten sind wichtig, um vielfältige Planungs- und Arbeitsprozesse durchführen zu können.

Neben der Erfassung der Gewässersohle (Peilung) im Hauptstrom und in den Schleusenkanälen werden Wasserspiegelfixierungen mit zugehörigen Abflussmessungen sowie eine vollflächige Bilddokumentation der gesamten Uferbereiche vorgenommen. Mit der Datengewinnung kann der Istzustand der Lahn genau abgebildet werden und als zukünftige Grundlage für weitere Entwicklungsvergleiche dienen. Die erhobenen Daten werden intern genutzt und nicht öffentlich gemacht.

Peilung, Wasserspiegelfixierung und Bilddokumentation sind vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Koblenz an externe Auftraggeber vergeben und werden von verschiedenen Firmen ausgeführt. Zur Erhebung der Daten sind in den nächsten Wochen mehrere Messboote im Einsatz. Dabei sind häufig Fahrten in der Flussmitte erforderlich. Die Nutzer der Wasserstraße werden um entsprechende Vorsicht und Unterstützung gebeten.

Die Datenerfassung findet zwischen der Staustufe Runkel (Lahn-km 65,290) und der Mündung der Lahn in den Rhein (Lahn-km 137,3) statt.

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IHK PROLAHN WFG

Gemeinsame Position der Region zur
Bundeswasserstraße Lahn.


Der Wassertourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und spielt bei der Entwicklung der ländlichen Räume in verschiedenen Bundesländern eine bedeutende Rolle.

Die Lahn als Bundeswasserstraße ist von wesentlicher, in einzelnen Bereichen von existenzieller Bedeutung für die Region, bzw. die Landkreise, welche die Lahn bis zur Mündung in den Rhein durchfließt.
Sie besitzt das Alleinstellungsmerkmal, das sie der einzige längere Fluss im gesamten mittleren und südlichen Westdeutschland ist, auf dem eine gefahrlose Nutzung des Wassersports aller Art, ohne Begegnung mit der gewerblichen Güterschifffahrt gewährleistet wird.

Das Lahntal bietet ideale Wassersportbedingungen und dient als Erholungsgebiet. Die Lahn ist als Bundeswasserstraße zwischen Gießen und Lahnstein ein wertvoller Teil der regionalen Kulturlandschaft. Schleusen, Wasserwanderrastplätze und Sportboothäfen bilden ein attraktives Netz für Touristen, Wassersportler und Anwohner mit einem hohen Potenzial für die Lebensqualität der Menschen. Der Anteil des Wassertourismus an der Tourismuswirtschaft kann in den Regionen entlang der Lahn mit zum Teil mehr als zehn Prozent angenommen werden.
Durch Hessen und Rheinland-Pfalz wurde in den letzten 20 Jahren die Infrastruktur mit Investitionen an den Bundeswasserstraßen in Milliardenhöhe gefördert. Inzwischen ist ein wettbewerbsfähiges Angebot mit einer guten Qualität der wassertouristischen Anlagen und Infrastruktur vorhanden, welches in den letzten Jahren zielgruppengerecht beworben und angenommen wurde. Der anhaltende Erfolg beruht auf klaren Verantwortungen, des Bundes, sowie auf Investitionen an den richtigen Standorten. Das betrifft sowohl die Investitionen in touristische Einrichtungen im Sinne des Wassertourismus (Schleusen, Wehre, Anlegestellen oder Sportboothäfen), als auch Investitionen in die landseitige touristische Infrastruktur (u. a. Radweg, Lahnanlagen und Bahnhöfe entlang der Lahn).

Sowohl die Tourismus- und Wassersportverbände als auch die Industrie- und Handelskammern fordern daher klare Aussagen vom Bund, welche Veränderungen durch die aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene im Bereich der Bundes- und Nebenwasserstraßen infolge der Reform der Wasser- und Schiff-fahrtsverwaltung sowie durch das neue Wassertourismuskonzept und Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ erfolgen sollen.

Durch die anstehende Neukategorisierung der Wasserstraßen und die damit verbundenen Einstufungen der Bundeswasserstraßen mit überwiegenden touristischen Verkehren als „Nebenwasserstraßen“ entsteht der Eindruck, dass sich der Bund immer weiter aus der Verantwortung für den Erhalt und die Unterhaltung der Bundeswasserstraßen ziehen will. Das führt zu verringerten Investitionen und zu unklaren Perspektiven für die Lahn.
Daher setzt sich die Region gemeinsam und länderübergreifend für die Interessen des Wassersports, des Wassertourismus und der Freizeit- und Traditionsschifffahrt ein. Dementsprechend müssen Pläne wie das Wassertourismuskonzept oder das Bundesprogramm „Blaues Band“ mit breiter Beteiligung aller Betroffenen entwickelt werden. Hier bietet das europäische Programm „LiLa – Living Lahn“ eine einmalige Chance für die Region und deren zukünftige Entwicklung. Alle Beteiligten sollten diese Chance gemeinsam nutzen und damit eine Perspektive für die Region entwickeln.

Die Unterzeichner erwarten vom Bund klare Zusagen sowie Unterstützung. Die Aspekte Tourismus und Naturschutz dürfen nicht zu Gegenpolen aufgebaut werden.

Viele Möglichkeiten im Rahmen des Programms „LiLa - Living Lahn“ können tatsächlich die Erholungsqualität der Lahn positiv beeinflussen. Zurzeit sind im Zusammenhang mit dem Programm noch keine grundsätzlichen und unmittelbaren Gefährdun-gen der Schifffahrtsbelange erkennbar.

Forderungen:

1. Erarbeitung eines Zukunftskonzeptes als Handlungsrahmens für die Bun-deswasserstraße Lahn in Abstimmung mit den betroffenen Bundesländern, den Landkreisen und Kommunen sowie den betroffenen Verbänden, Vereinen und Kammern.

2. Grundsätzliche Einbeziehung der betroffenen Bundesländer, der Landkreise und Kommunen sowie der betroffenen Wirtschaft, Verbände und Vereine in den Prozess der Überarbeitung der Wassertourismuskonzeption und des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ für die in der jeweiligen Region liegenden Gewässer.
Bisher wurden die Landkreise, die Tourismus- und Wassersportverbände, betroffe-nen Vereine sowie das für Tourismus verantwortliche Bundeswirtschaftsministerium bei der Erarbeitung des Wassertourismuskonzeptes und des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ nicht bzw. nicht hinreichend einbezogen. Wichtig sind nicht nur die Verkehrs- und Umweltbereiche – auch der Tourismus- und Wasser-sportbereich muss auf Landkreis- und Verbandsebene einbezogen werden, damit deren Belange wahr- und aufgenommen werden können.

3. Wassertourismus ist in seiner Bedeutsamkeit für die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländlichen Räumen zu berücksichtigen.
Der Ländliche Raum als wichtige Kategorie in den Zielformulierungen der Bundesregierung muss vom Bund definiert werden. Das trifft im besonderen Maße für die Erarbeitung und Überarbeitung der Wassertourismuskonzeption und des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ zu. Durch das wassertouristische Angebot und die Wasserstraßen als Lebensadern entstehen starke regionalwirtschaftliche Effekte, die auf den Tourismus allgemein, die Lebensqualität, die Unternehmensansiedlungen oder auch die Immobilienbranche der oft wirtschaftlich vergleichsweise schwachen Regionen ausstrahlen. Davon profitiert der ländliche Raum maßgeblich.

4. Valide Daten der Wirtschaftlichkeit schaffen. Die bisherigen Konzepte für die Lahn fußen auf unzureichenden Daten z. B. zur touristischen Bedeutung dieser Bundeswasserstraße. Um valide und den Entwicklungen gerecht werdende Daten zu ermitteln, muss das Wechselverhältnis von wasser- und landseitigen Angeboten berücksichtigt werden. Gewerbliche Bereiche wie Beherbergung, Gastronomie, Bootsverleih, Ausflugsziele, Kultur, Einzelhandel, Bootsbau, Häfen inkl. Anlegeeinrichtungen für die Schifffahrt sowie die Wohlfahrtsentwicklung in der Region müssen in solche Betrachtungen einbezogen werden.

5. Schleusen und Wehre in ihrer Substanz durch den Bund erhalten – Investitionsprogramm Lahn erforderlich. An der Lahn stehen z. B. in Rheinland-Pfalz Instandhaltungsarbeiten an mindestens zwei Wehren an. Viele Schleusen werden auf Verschleiß gefahren. Nötig erscheint hier eine mit einem klaren Zeitplan versehene Zusage des Bundesverkehrsministeriums bzw. der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, idealerweise auskömmlich finanziert.

6. Erhalt und langfristige Sicherung der durchgängigen Befahrbarkeit der Bundeswasserstraße Lahn. Der Bund als Eigentümer der Bundeswasserstraße Lahn ist weiterhin verpflichtet, die maßgebliche Verkehrs- und Nutzungsfunktion im Sinne der durchgängigen Befahr-barkeit aufrechtzuerhalten. Eine Einbeziehung der Nutzer muss unter Vorgaben der Verhältnismäßigkeit und wirtschaftlichen Zumutbarkeit erfolgen.

Unterzeichnet von
IHK Koblenz, IHK Limburg, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn und PROLAHN.


> Zum Original-Positionspapier

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Fischschleusungsmanagement Lahnstein:
Auch Fische möchten geschleust werden.

Auf dem Weg zu ihren Laichgründen und der Suche nach Nahrung oder geeigneten Lebensräumen sind viele heimische Fischarten auf ausgeprägte Wanderungen innerhalb der Gewässernetze angewiesen. Hierbei kommt der Staustufe Lahnstein als erstes Querbauwerk vom Rhein in die Lahn eine Schlüsselfunktion zu. Auf ihren Wanderungen möchten sich nicht nur Sportboote, sondern auch Fische in der Lahn uneingeschränkt bewegen. Mangels funktionsfähiger Fischaufstiegsanlage können sie die Staustufe zurzeit aber kaum überwinden.

Fischereibiologische Untersuchungen aus dem Jahre 1996 haben gezeigt, dass etwa 50 % aller Fische die Schleuse Lahnstein genutzt haben, um in das Oberwasser zu gelangen. Zur Schaffung eines zusätzlichen Wanderkorridors über den Schleusenkanal hat das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Koblenz mit Beginn des integrierten EU-LIFE-Projektes „LiLa - Living Lahn“ im Jahre 2016 ein sogenanntes Fischschleusungsmanagement entwickelt und am 20. Dezember 2016 an der Schleuse Lahnstein eingeführt.

Um die Beeinträchtigungen für die Schifffahrt möglichst gering zu halten, wird das Fischschleusungsmanagement erst nach Ende des regulären Schleusenbetriebes um 18:30 Uhr eingeleitet und über Nacht durchgeführt. Hierzu werden die Untertore am Abend vollständig geöffnet und eine Leitströmung erzeugt, die aufstiegswillige Fische in die Schleuse leiten soll. Am Morgen werden die Untertore und Schütze geschlossen und die eingeschwommenen Fische lahnaufwärts geschleust. Hierdurch kann es innerhalb der Saison zwischen 10:00 Uhr und 10:30 Uhr zu Verzögerungen für die Schifffahrt an der Schleuse Lahnstein kommen. Das WSA Koblenz bittet um Ihr Verständnis und bedankt sich für Ihre Geduld.

Weitere Informationen zum Fischschleusungsmanagement und dem EU-LIFE-Projekt erhalten Sie unter www.lila-livinglahn.de.

> Meinungen / Leserbriefe

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Entdecken Sie das Lahntal. Heute: PROLAHN im TV.

Sehen Sie selbst, was Ihnen die Lahn Schönes zu bieten hat. Auf dieser Seite werden wir mit wechselnden Filmbeiträgen die Lahn vorstellen.
Die Filme stammen von WW-TV, dem regionalen Fernsehsender für Rhein-Lahn, unterstützt von der Wirtschaftsförderung Rhein-Lahn..

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Die Lahn

Neu: "Die Lahn" als Buch

Die PROLAHN-Mitglieder Christel Loos und Gert Gätke haben ein sehr informatives Buch über die Lahn geschrieben, das allen ortsunkundigen Skippern gute Informationen in nautischer und touristischer Hinsicht gibt.
Für einen Törn über die Lahn eine gute Basis. Zudem ein persönliches Geschenk für befreundete Skipper, die wir auf die schöne Lahn einladen wollen. 148 Seiten mit vielen Fotos, Format DIN A5, Spiralbindung für die besser Nutzung an Bortd während der Fahrt. Buchpreis: Euro 19,95 inkl. Versand. Bestellungen bitte an Gert Gätke. E-Mail: gaetke@gmx.de oder
an info@prolahn.de.

> Leseprobe

> Buch bestellen

> Kontakt zu den Autoren: Telefon 06084 5633

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An der Lahn

Die Lahn von Lahnstein bis Dehrn
mit dem Boot genießen.

Die Lahn ist eine der schönsten und leicht zu befahrenden Bundeswasserstraßen in Deutschland. Deshalb solltem Sie sich die Lahn nicht entgehen lassen und diesen wildromantischen, naturnahen Fluss vom Anfang bis Ende genießen.

Die Lahn ist und bleibt für die Schifffahrt durchgängig befahrbar, von der Mündung in den Rhein bei Lahnstein, km 136,5, bis nach Runkel-Dehrn, Lahn-km 71,5. Die meist 25 m breite Hauptfahrrinne hat mind. 160 cm Wasser und ist deshalb auch für größere Schiffe geeignet. Von Lahnstein bis Runkel-Dehrn (letzter ansteuerbarer Sportboothafen) gibt es 12 Schifffahrtsschleusen, die vom 1. April bis 31. Oktober von freundlichem und hilfsbereiten Personal bedient werden.

Informationen zum Fahrtenrevier Lahn finden Sie im Lahn-Reisebegleiter.
Der bei Skippern beliebte Lahn-Reisebegleiter wurde auf den neuesten Stand gebracht. Die Version 1/2017 steht auch online zur Vefügung.

Die gedruckte Ausführung erhalten Sie kostenlos an der Schiffahrtsschleuse Lahnstein, bei allen Touristikbüros entlang der Lahn, beim ADAC, DMYV, beim Hessischen und Rheinland-pfälzischen Motoborbootverband oder gegen Erstattung der Versandkosten von € 2,50 bei PROLAHN. Einfach per E-Mail anfordern: info@prolahn.de

Wer nicht so lange warten möchte, kann den immer aktuellen Lahn-Reisebegleiter und die vier Karten-Flussabschnitte auf den Seiten www.prolahn.de downloaden:

> Ihr Lahn-Reisebegleiter hier zum Download: 5 MB
(Niedrige Auflösung)

Sollten Sie Fehler entdecken oder Verbesserungsvorschläge haben, sind wir um jeden Hinweis dankbar. Alle Korrekturen werden sofort online aktualisiert und im nächsten Prospekt verücksichtigt.

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Urkunden
Fahren und gewinnen, der Fahrtenspaß für Skipper:
Machen Sie mit für eine lebendige Lahn!

Fahrtenskipper und Wasserwanderer können ein Zertifikat erwerben, das belegt, dass Sie als Skipper mit dem Boot die schiffbare Lahn von Lahnstein bis Dehrn bzw. von Limburg bis Lahnstein befahren haben.

Als Nachweis dient ein Fahrtenpass. Den Fahrtenpass erhalten Sie an der 1. Schleuse vom Rhein kommend in Lahnstein. Ruderer, Paddler, Kanuten, alle Talfahrer bekommen den Fahrtenpass an der Schleuse Limburg.

Sportboote, die von Lahnstein bis Dehrn oder von Dehrn bis Lahnstein fahren, erhalten an jeder der 12 Schleusen vom Schleusenmeister einen Stempelabdruck in den Pass. Ein Stempelabdruck entspricht 1 Punkt.

Jeder beim BCL-Hafenmeister im Sportboothafen Dehrn oder an der Schleuse Limburg bzw. an der Schleuse Lahnstein abgegebene oder per Post bei der Geschäftsstelle eingegangene und vollständig ausgefüllte Fahrtenpass (12 Stempel) nimmt am Jahresende an einer Verlosung von PROLAHN teil, bei der es schöne Präsente und nützliches Zubehör für das Boot zu gewinnen gibt. Das Zertifikat, ausgestellt auf Boot und Eigner bekommt jeder per Post.

Das am weitesten, auf eigenem Kiel angereiste Boote erhält zudem einen Sonderpreis. Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, auf den Seiten www.prolahn.de und in den Wassersportzeitschriften veröffentlicht.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fahrtenpass zum Download:
> Fahrtenpass 2017




Die Fahrtenpässe wurden PROLAHN vom FOTOSHOP,
dem Online Fotoservice für digitale Fotos, Fotobücher, Poster, Fotogeschenke gesponsert: > www.fotoshop.de

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WICHTIG: Wissen wo man anlegen darf.
Orientierungshilfe für Gäste mit Boot.

Das schon immer größte und sehr schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde (und einheimische!) Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 90 % der Hinweis auf einen freien Anlegeplatz

Betrachten Sie einmal das Szenario aus Ihrer Sicht. Sie sind auf der Lahn mit dem Boot unterwegs. Sie sehen viele freie Stege. Woran erkennen Sie, wo Sie mit ihrem Boot anlegen dürfen und wo nicht? Im Zweifelsfalle fahren Sie lieber gleich weiter. Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Lahn-Besucher festmachen. Dabei ist es so einfach und kostengünstig, eine kleine Tafel FREI/BELEGT anzubringen!

Zeigen Sie Willkommenskultur!


PROLAHN hat einen Hersteller gefunden, der solide, langlebige Schilder fertigt: Die Vorderansicht zeigt "FREI" und auf der Rückseite "BELEGT". Diese Wendetafel kann mit Hackenösen befestigt werden. Die Bohrung in der Mitte ist für eine Sicherungsleine vorgesehen. So kann schnell und ohne Mühe das Schild auf die gewünschte Aussage gewendet werden.

Vorderseite:

FREI

Rückseite:

Belegt

Kurzbeschreibung:
Liegeplatzschild C4 aus Aluminium, Format 240 x 110mm als Wendetafel.
Stückpreis bei Sammelbestellung: € 5.90 je Stück plus MwSt. und Versand.

PROLAHN fügt Ihre Bestellung zu einer Sammelbestellung zusammen, um den günstigen Mengenpreis zu erhalten und kümmert sich um den Versand zu Ihnen.

Bitte bestellen Sie gleich Ihren Bedarf per E-Mail: info@prolahn.de, damit Sie in der laufenden Saison von mehr Gästen profitieren.

Die Wassersportfreunde Laurenburg und der Bootsclub Limburg haben ihre Stege bereits mit den neuen Schildern FREI/BELEGT ausgestattet:

Willkommen beim BCL

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Lahn, schiffbare Wasserstraße bis Gießen?

Diskutiert wird zurzeit der Ausbau der Lahn als schiffbare Wasserstraße von Lahnstein bis nach Gießen. Ein kurzes Stück Lahn bei Runkel-Steeden verhindert bisher die Durchgängigkeit. Hier fehlt die ausreichende Wassertiefe (bei Lahn-km 70 ist Stop) für größere Boote mit Tiefgang.

Schon im 18. Jahrhundert war der Ausbau der Lahn geplant, um eine Wasserstraße vom Rhein bis zur Weser zu haben. Doch das Projekt ging nur schleppend voran, weil die damaligen Herrscher von Nassau und Preußen sich hier nicht einig wurden. 1928 war geplant bei Steeden ein weiteres Wehr mit einer Schleuse zu bauen, um die erforderliche Wassertiefe zu erreichen. Die Originalpläne dazu liegen vor.

Ein Ausbau der Lahn macht Sinn, weil oberhalb der Flachstelle Steeden Wehre und Schleusen bis Gießen bereits vorhanden und in einem sehr guten Zustand sind. Wasserbauer sagen, dass man die Flachstelle bei Steeden mit modernem Gerät leicht ausbaggern könne. Die durchgängige Befahrbarkeit würde der gesamten Region Lahn erheblichen wirtschaftlichen Auftrieb geben. Runkel, Villmar, Aumenau, Weilburg, Leun, Wetzlar, Gießen wären über den Wasserweg erreichbar. Der berühmte Schifffahrtstunnel in Weilburg wird zu einer erneuten touristischen Attraktion.

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Flagge PROLAHNPROLAHN Fahnen

Wir wurden wiederholt gefragt: gibt es von PROLAHN große Fahnen, die man an einen Mast hängen kann. JA, die gibt es seit heute.

Wer eine Fahne möchte, kann zwei Ausführungen per E-Mail bei der Geschäftsstelle bestellen:

1. Hißfahne im Querformat, 200 x 120 cm - Preis: Auf Anfrage
2. Hißfahne im Hochformat, 120 x 300 cm - Preis: Auf Anfrage

Material SFS Spunpolyeseter 160 g/qm (Schiffsflaggentuch)
mit weißem Besatzband eingefasst. Befestigung: 4 Karabiner bei Hochformat bzw, eingewebtem Seil bei Querformat. Die Fahnen sind lciht-, wasser-, sonnen-, und farbecht sowie Schmutz abweisend ausgerüstet.

Bei Versand mit DHL als Päckchen € 4,50,

Bestellen können sie gleich hier: info@prolahn.de
Lieferung erfolgt auf Rechnung.

13.09.2016

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Wasser- und Schifffahrtsamt
zählt Boote von Klein bis Groß

Im Rahmen des LiLa-Projektes des Hessischen Umweltministeriums führt das Wasser- und Schifffahrtsamt in diesem und im nächsten Jahr eine Wirtschaftlichkeitsprüfung durch. Dabei werden alle Schiffe und Boote haargenau registriert: die Art, Größe, das Ca.-Alter des Skippers, Uhrzeit der Schleusung und die Häufigkeit der benutzten Schleusen.

Anhand der Zahlen will man die Schiffsbewegungen innerhalb der Lahn und die Gäste, die vom Rhein her kommen, um zum Beispiel Ihren Bootsurlaub an der Lahn zu verbringen, ermitteln. Geprüft werden soll, was sich wirtschaftlich gesehen in Zukunft an der Lahn verbessern lässt.

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Fische benutzen lieber die
Schleusen an der Lahn.

Für viel, sehr viel Geld, wurden in den letzten Jahren Fischtreppen an der Lahn gebaut (zuletzt in Nassau für 1,7 Mio.) und sollen auch noch weiter, entsprechend der "EU-Wasserrahmenrichtlinie", gebaut werden.

Dabei hat sich bei einer langjährigen Studie über das Wanderverhalten der Fische herausgestellt, dass wanderfreudige Fische nur selten die Fischtreppen benutzen. Die Mehrzahl der Fische bevorzugen die Schifffahrtsschleusen, um bequem an ihr Ziel zu gelangen.

Überlegt wird jetzt, in den Schleusen eine Lockströmung einzurichten, um noch mehr Wanderfische zur Schleusennutzung einzuladen.

Schleusen bieten somit kostengünstige Aufstiegsmöglichkeiten für Fische und sind eine dauerhafte Ergänzung für die von der EU geforderten "Ökologische Durchgängigkeit" der Lahn.

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Neue Bootsstege an der Lahn

Stege werden erneuert.
PROLAHN bietet Gemeinden und Vereinen Hilfe an.

Die idyllisch gelegene Lahn ist ein reizvolles Urlaubsziel für Boots-
touristen. In der letzten Saison hat sich deutlich gezeigt, dass Skipper an den Städten und Gemeinden nicht anlegen, wenn es keine geeigneten Anlegemöglichkeiten für deren Boote gibt.
Wichtige Einnahmequellen gehen dadurch der Region verloren.

Um die Lahn für die Gäste attraktiver zu machen, hat PROLAHN für letzten Mittwoch zu einem Runden Tisch ins „Hotel am Goetheberg“ nach Obernhof eingeladen. Ziel war es, die Anlegemöglichkeiten entlang der Lahn für Gäste sicherer und attraktiver zu gestalten.

Zu der Gesprächsrunde kamen die Bürgermeister von Nassau und Obernhof sowie Vertreter der Orts- und Verbandsgemeinde, des Wasser- und Schifffahrtsamtes Koblenz, der Außenstelle Diez, der Hessische und Rheinlandpfälzische Landesverband für Motorbootsport im DMYV, der Touristikvorstand des ADAC Mittelrhein, Münch-Werft, Kaiser Metallbau und der Vorstand PROLAHN.

Erörtert wurden der bisherige Istzustand der Stege, die Erfordernisse der Genehmigungsverfahren für feste Bootsstege und die Optimierung der vorliegenden Planungsunterlagen mit Statik und Bauteileauflistung. PROLAHN Mitglied Ewald Wewer, Ingenieur und selbst Skipper, hat die Aufgabe übernommen, die Bauunterlagen auf den neuesten Stand zu bringen.
Sobald die Pläne von den zuständigen Behörden genehmigt sind, können die Kommunen, Vereine und Privatleute kostenlos die Bauunterlagen bei PROLAHN anfordern, um gegebenenfalls alte Stege im Rahmen des Bestandsschutzes zu ersetzen oder neue zu errichten.

Durch diese konzertierte Aktion können lange Genehmigungs-verfahren deutlich verkürzt werden und durch baugleiche Stegmodule erhebliche Kosten gespart werden. Sofern Städte und Gemeinden eigene Stege für durchreisende Gäste
unentgeltlich bereitstellen, fallen gegenüber dem Wasser- und Schifffahrtsamt keine Pachtgebühren an. Ein Grund mehr für die Kommunen ihren Bestand an Anlegestegen zu prüfen und weniger geeignete Stege zu ersetzen. Die neuen Bootsstege können in Eigeninitiative gebaut oder bauen lassen. PROLAHN ist bei der Suche nach einer kompetenten Stegebaufirma in der Region Rhein-Lahn gerne behilflich.

Attraktive Anlegemöglichkeiten sprechen sich unter Skippern sehr schnell herum. Altbekannte Gäste aus Holland, Frankreich, Belgien, Schweiz, England, Dänemark und natürlich aus Deutschland werden wieder für eine lebendige Lahn sorgen.

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Städte und Gemeinden sind für
eine lebendige Lahn. Mehr Komfort für Gäste.

Das schon immer größte und schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 80 % der Hinweis auf einen freien Steg.

Betrachten Sie mal das Szenario mit den Augen eines Revierunkundigen. Woran soll ein Skipper erkennen, wo er anlegen darf und willkommen ist? Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Gäste festmachen. Dabei wäre es so einfach und kostengünstig, ein kleines, grünes Schild, 20 x 15 cm, mit dem international verständlichen Wort "FREI" an jedem freien Steg anzubringen!

Ein dickes Problem sind jedoch die maroden Stege entlang der Lahn. Von manchen Stegen steht nur noch das Gerippe. Andere drohen beim Betreten abzukrachen. Christoph Zech, Schleusenwärter in Cramberg, machte den Vorschlag, PROLAHN möge einen einheitlichen Standardsteg zusammen mit dem WSA entwickeln mit Bauplan, Materialbeschreibung und Statik, die man den Kommunen, Vereinen, und Privatleuten dann kostenlos zur Verfügung stellt. Alle Stege entsprächen dann den sicherheitstechnischen Anforderungen und lange Genehmigungsverfahren für bestehende und neue Anlagen würden so deutlich abgekürzt. Einen ähnlich guten Gedanken hatte auch Bürgermeister Karl Friedrich Merz aus Obernhof.

Christoph Kaiser (Stahlbau Kaiser), Münch-Werft in Friedrichsegen wird die Stege in Serie bauen und vor Ort montieren.

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> Wasserstand Lahn: > Pegel Kalkofen - Normal:180 cm

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Hollerich, ein vorbildlicher Hafen
mitten in der Idylle.

Hafen Hollerich an der Lahn

Der Hafen Hollerich liegt mitten auf einer Schleuseninsel bei Lahn-km 113, direkt nach der Schleuse Hollerich, hat sich zu einem vorbildlichen Sportboothafen in der Lahn entwickelt. Überall neue, solide Stege - auch für größere Schiffe geeignet-, Wasser und Strom an allen Stegen und ein sehr schön angelegtes Gelände mit Tischen und Bänken zum Picknicken und die Natur genießen.

Man sieht sofort, dass hier Profis am Werk waren: Silvia und Mike Bonn, Vater Josef, Landschaftsbauer aus Raubach, die zusammen mit dem Hafenbesitzer Dirk Massenkeil, den Hollericher Skippern, meist im Winterhalbjahr den Hafen vollkommen saniert haben. Silvia sagt: "Hier gefällt es mir am besten. Ich kann mir keinen schöneren Platz vorstellen! Hier möchte ich alt werden" und schielt zu Ihrem Mann MIke. Der nickt kräftig: "Hollerich und die Lahn ist unser Zuhause!"

In der neu aufgestellten Infobox steht alles Wissenswerte für Gäste, wenn der freundliche Hafenmeister gerade mal nicht zur Stelle ist. Für den Fall kann man seine Übernachtung(en) in einen Block eintragen und das Übernachtungsgeld, 1 Euro pro Meter Boot, und ggf. pauschal 1 Euro für Wasser und 1 Euro für Müllentsorgung in eine Box werfen. Für die blitzsaubere Toilette und Dusche gibt es beim Hafenmeister einen Schlüssel.

Wer für sein Boot einen Sommer- oder Winterplatz an der Lahn sucht, hat in Hollerich einen vor Hochwasser sicheren Hafen. Kontakt: Dirk Massenkeil: Tel.: 0170 6424480.

Mehr Infos: > Hafen Hollerich

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TIPP

Der ADAC hat eine sehr schöne Internetseite, die sich sehr gut zum planen eines Urlaubstörn eignet.

http://www.marinafuehrer.adac.de/

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