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Beiträge aus dem Jahre 2015:


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Gemeinsam stark für eine
schiffbare Bundeswasserstraße Lahn:

Netzerk Deutsche Wasserwege

DMYV

HELMeV

Landesverband Rheinland-Pflaz

ADAC
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46348 Raesfeld-Erle

Charterbasis:
Emser Landstraße 2056112 Lahnstein

Tel: 0800/3880001
Fax: 02865/95225

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Das Wetter für
Bad Ems

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Berater- und Sachverständigenbüro Hagenkötter

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Statuskonferenz in Bonn

Bericht von der Statuskonferenz
Bundesprogramm BLAUES BAND:
Aus für den motorisierten Wassersport?

Im Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode haben sich die Regierungspartien darauf verständigt, ein Bundesprogramm "Blaues Band" zur Förderung der Renaturierung von Fließgewässern und Auen vorzulegen. Die Formulierung "Blaues Band" ist angelehnt an das "Grüne Band", der ehemalige deutsch-deutsche Grenzstreifen.

Ziel des Blauen Bandes ist es, durch Renaturierungsmaßnahmen an Bundeswasserstraßen einen Biotopverbund von nationaler Bedeutung aufzubauen. Die Flusslandschaften sollen wieder als Ganzes betrachtet, also nicht in Gewässerlauf, Ufer und Auen unterteilt werden. Dadurch soll die Gewässer- und Auenentwicklung in Deutschland einen neuen Qualitätsschub erhalten. Das Programm soll zudem neue Akzente setzen bei der Hochwasservorsorge sowie bei Freizeit und Erholung. Mit den entsprechenden Maßnahmen soll die Bundeswasserstraßenverwaltung eine neue Zukunftsaufgabe erhalten.

In Deutschland gibt ein rund 2800 Kilometer langes Nebennetz von Bundeswasserstraßen, das laut den beteiligten Gremien, nicht mehr oder nur noch in geringem Umfang für den Güterverkehr benötigt wird. Diese Fließgewässer sollen, laut den Umweltschutzverbänden, aufgrund noch vorhandener naturnaher Gewässerstrukturen ein hohes ökologisches Entwicklungspotenzial haben. Aber auch im Kernnetz der Bundeswasserstraßen sollen Projekte als Trittsteine für den Biotopverbund verwirklicht werden, wenn sie mit den verkehrlichen Zielen vereinbar sind. Dazu gehören zum Beispiel: Wiederanbindung von Altarmen und Flutrinnen Abflachen des Ufers, Wiederherstellung von Flachwasserbereichen, Entwicklung von Nass- und Feuchtwiesen.

Das Bundesprogramm "Blaues Band" wird derzeit in einer interministeriellen Arbeitsgruppe von Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium erarbeitet. Es soll einen Handlungsrahmen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte darstellen und dem Bundeskabinett noch in dieser Legislaturperiode zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Im Zukunftsinvestitionsprogramm stehen dem Bundesumweltministerium bereits fünf Millionen Euro für projektvorbereitende Maßnahmen im Rahmen des Bundesprogramms in den Jahren 2016 bis 2018 zur Verfügung.

Als Pilotprojekt soll die Lahn dienen.

Das "Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur" in Bonn hat am 8. Dezember in einer Statuskonferenz sein Konzept "Blaues Band" einem Kreis geladener Gäste vorgestellt. Über 200 Interessierte aus allen Bereichen (auch der Schifffahrt und des Wassersports!) waren gekommen, mehr als man wohl erwartet hatte. Referentinnen und Referenten der beteiligten Gremien stellten ihre Gedanken und Vorschläge zu dem geplanten Biotopverbund vor:

Reinhard Klingen, Abteilungsleiter Wasserstraßen, Schifffahrt im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sieht in dem gemeinsam mit dem Natur- und Umweltschutz erstellen Konzept "Blaues Band" eine Chance zur Kosteneinsparung. Die ohnehin veralteten Schleusen, Wehre und Anlagen der Nebenwasserstraßen, manche seien 80 bis 100 Jahr alt, könnten zurückgebaut werden und sparten so unnötige Sanierungs- und Unterhaltskosten. Außerdem sei auf rund 800 km (von 2800 km) Bundes-Nebenwasserstraßen überhaupt kein Verkehr mehr.

Dr. Elsa Nickel, Abteilungsleiterin Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung im BMUB, sprach von der Wichtigkeit der Renaturierung und möchte den Rückbau von Schleusen und Wehren vorantreiben. Auf allen Wasserstraßen müsste der Fluss als Ganzes gesehen werden, also nicht getrennt in Gewässerlauf, Verkehrsweg, Ufer, Auen, Nebenarme und Infrastruktur. Das jetzt vorliegende Konzept werde Ende des nächsten Jahres dem Bundestag zur Beschlussfassung vorgelegt und soll dann bis 2028 umgesetzt werden.

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz drängt auf Renaturierung der Nebenwasserstraßen. Eine repräsentative Umfrage in der Bevölkerung habe ergeben, dass 93 % einem naturbelassenen Flusslauf zustimmen. Folglich setze man nur das um, was schon alle wollen. (Anmerkung d. Red.: Man muss nur die richtigen Fragen stellen, um die passenden Antworten zu bekommen.)
Die Referentin zeigte anhand von Fotos, welche Auswirkungen ein regulierter Bachlauf hat. Sedimente und Düngerückstände der angrenzenden Landwirtschaft würden bei Hochwasser abgetragen und in den Bach gespült, was eine Gefahr für die Umwelt darstelle.

Dr. Stephan von Keitz, stellv. Abteilungsleiter Wasser und Boden im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz möchte, dass für die Lahn eine neutrale Flusslandschaft geschaffen wird mit der Wiederansiedelung von seltenen Fischarten, wie z. B. dem Lachs. Dazu sei es erforderlich, eine Durchgängigkeit für die Fische von der Mündung bis in die Nebenbäche der Lahn herzustellen. Dazu wurde das Projekt "Lebendige Lahn" ins Leben gerufen.

Petra Herzog, Leiterin des Wasser- und Schifffahrtsamtes Mannheim, stellte interessante Lösungen vor, wie man sich beim WSA in Mannheim ökologische Trittsteine in die Zukunft vorstellt:
Statt Steinaufschüttungen an den Ufern, Pfahlreihen mit Weiden verflochten, Buhnen und Buchten, die schon in kurzer Zeit von Bewuchs besiedelt wird und Tieren neue Lebensräume eröffnet.

Andreas Christ, Abteilung Wasserwirtschaft im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz, findet das Projekt Blaues Band des Bundes einen guten Ansatz die Nebenwasserstraßen zu fördern, jedoch dürfe man dabei die Schifffahrt nicht wegdiskutieren. Aus seiner Sicht darf es keine Beeinträchtigung geben. Hier sei ein Dialog zwischen Schifffahrt, Sportschifffahrt und Naturschutz unerlässlich.

Dr. Eick von Ruschkowski, Leiter des Fachbereichs Naturschutz und Umweltpolitik beim Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordert eine Durchgängigkeit der Gewässer entsprechend der bestehenden EU-Wasserrahmenrichtlinie. Die Renaturierung von Fließgewässern habe es in den Koalitionsvertrag geschafft. Jetzt sei schnelles Handeln gefragt. Denn vor allem Flussauen seien ein wichtiger Lebensraum und Beitrag zum Hochwasserschutz, jedoch, laut aktueller NABU-Studie, in einem schlechten Zustand. Der NABU appelliere an die Politik, mehr Einsatz für die Wiederherstellung lebendiger Flüsse in Deutschland zu zeigen. Der von der Wasserrahmenrichtlinie geforderte gute Zustand für alle Flüsse in Deutschland bis 2015 sei in weiter Ferne. Umso wichtiger seien nun vehemente Anstrengungen, um diese Zielsetzungen nicht vollends aus den Augen zu verlieren.

Dirk Dunkelberg, stellv. Hauptgeschäftsführer Deutscher Tourismusverband e. V. (DTV) machte deutlich, dass 20 Mio. Deutsche Urlaub am und mit dem Wasser machen. 6 Mio. Wassersportler dürften nicht unbeachtet bleiben. Touristik und Wassersport seien für die Anreiner der Gewässer ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor. Die im Blauen Band beabsichtigten Ziele der Natur- und Umweltschützer seien überzogen und vernichteten Investitionen. Ökologie und Ökonomie müssten hier gleich gesetzt werden.

Dr. Birgit Esser, Leiterin des Referates Klima- und Umweltschutz für die Wasserstraßen im BMVI, sprach von Handlungs- und Veränderungsbedarf bei der Renaturierung von Bundeswasserstraßen und Auen. Nebenwasserstraßen müssten zu einer gesellschaftlichen Zukunftsperspektive werden.

Bezieht man die Aussagen der Referentinnen und Referenten der Umweltverbände und des Ministeriums auf die seit Jahrhunderten gewachsene Bundeswasserstraße Lahn, kann einem Angst und Bange werden. Es ist die Rede von Renaturierung, sprich Rückbau von Schleusen und Wehren. Rückbau würde nach Einschätzung von Experten der Region Lahn nicht gut tun und in einem Desaster enden, ökologisch wie ökonomisch. Es wäre das Aus für eine noch lebendige, ohnehin naturnahe Region und das Aus für Schifffahrt und Wassersport auf der Lahn.
Völlig vergessen haben die beteiligten Gremien, dass es an der Lahn 12 Wasserkraftwerke gibt, die umweltfreundlichen Strom in beachtlicher Menge produzieren. Die kann man nicht einfach vom Grünen Tisch aus stilllegen. Das lässt vermuten, dass sich die Macher des Blauen Bandes die Bundeswasserstraße Lahn in Ihrer Vielfalt vor der Konzepterstellung nie ernsthaft angesehen haben, sonst käme man nicht auf solch wahnwitzige Gedanken einer Renaturierung.

Man bekam den Eindruck, dass es in der Veranstaltung mehr um Uferbewuchs, Vögel, Amphibien, Insekten, Aale und Lachse geht, die zum Erhalt und Pflege dringend eine Renaturierung, Rückbau der Schleusen und Wehre erforderlich machen. Der an den Nebenwasserstraßen (noch) heimische Mensch kam in den Reden der Referenten nicht oder nur in sehr kurzen Nebensätzen vor.

Dr. Steffen Häbich, Leiter Wassertouristik und Sportschifffahrt im ADAC fragte in der anschließenden Podiumsdiskussion, warum das der Politik vorliegende Wassertouristikkonzept - gleichwertig mit dem Konzept "Blaues Band" - noch immer nicht auf den Weg gebracht sei?.

Der Präsident des Deutschen Kanuverbandes, Thomas Konietzko, bemerkte in seiner Wortmeldung, dass die Themen der Statuskonferenz sehr natur- und umweltbetont seien, dass man den Wassersport außen vor lasse. Sein Verband fürchte um immer mehr Regulierungen und Einschränkungen für den Wassersport.

Reinhard Klingen, Abteilungsleiter Wasserstraßen, Schifffahrt im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, beschwichtigte energisch: "Ängste um die Einschränkung des Wassersports sind unbegründet!" und wiederholte die Aussage von Verkehrsminister Dobrindt: "Wir konzentrieren uns nicht mehr nur auf die Frachtschifffahrt, sondern beziehen auch die touristischen Belange und den Hochwasserschutz mit in unsere Überlegungen ein."

Das Konzept Blaues Band scheint, was die Lahn betrifft, noch nicht ausgereift. Für die meisten der Konferenzteilnehmer bleiben deshalb noch viele Fragen offen. Nachbesserung ist dringend gefordert.

Bericht von Heinz Scheyer, PROLAHN
Foto: Michael Hils, Bundesanstalt für Gewässerkunde
09.12.2015


Die Vorträge können Sie hier nachlesen:
> ZUM THEMA DES TAGES


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Netzerk Deutsche Wasserwege

N:DW-Strategietreffen in Bremen

Bremen, 22. November 2015 - Bericht Hartmut Ginnow-Merkert

Am vergangenen Wochenende (20./21.11.2015) gab die Baumwollbörse der Hansestadt auch symbolisch den passenden Hintergrund für das erste Strategietreffen der im NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE (NDW) zusammengeschlossenen touristisch bedeutsamen Wasserreviere Deutschlands. Der im Februar dieses Jahres in Eberwalde verabschiedete und im Juni in Berlin den Mitgliedern des Bundestages überreichte Forderungskatalog wendet sich gegen Pläne des Bundesverkehrsministeriums, die nicht mehr für den Güterverkehr genutzten Wasserwege für den Bootstourismus zu schließen und damit vor allem den wirtschaftlich benachteiligten Regionen Deutschlands jegliche Aussicht auf die einzig verbleibende Entwicklung durch den Wassertourismus zu verwehren.

Deutschland verfügt über das größte Binnenwasserwegenetz und damit Wassersportrevier Europas. Für den zunehmenden Bootstourismus aus Polen im Osten und den Benelux-Staaten im Westen bieten unsere Binnenwasserwege neue Möglichkeiten für die wirtschaftliche Erschließung kulturell, historisch und touristisch bedeutsamer Wasserreviere. Die geplante Sperrung einzelner Schleusen und die damit einhergehende Ungewissheit für eine wirtschaftliche Entwicklung entlang der betroffenen Wasserwege hat erhebliche Auswirkungen auf die Bereitschaft von Unternehmern, in die touristische Wertschöpfungskette zu investieren (z.B. Touristik-Angebote im Bereich von Bootscharter, Fahrgastschifffahrt, Übernachtungen und Gastronomie).

Das NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE wendet sich mit aller Entschlossenheit gegen die Aufgabe der touristischen Binnenwasserwege durch das BMVI.

Zugleich richten sich die Mitglieder des NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE auch an die Entscheidungsträger auf kommunaler und Landesebene der fünf Reviere, denen das BMVI laut Bundeshaushaltsplan 2015 die Übernahme in eine kommunale Trägerschaft anbietet*. In der Übernahme durch die einzelnen Regionen sehen die Mitglieder des NDW die Chance für neue Nutzungen und besucherfreundlichere Angebote.

Längere Schleusenzeiten, kommerzielle Entwicklung und damit verbunden auch eine wirtschaftliche Wertschöpfung - nicht nur im Bereich Tourismus – sowie die Einbindung des Ehrenamts nach dem Vorbild Englands wären endlich auch in Deutschland möglich.

Gegenstand des NDW-Treffens in Bremen waren ferner die Weiterentwicklung der Inhalte der so genannten „Eberswalder Erklärung“, die Aufnahme neuer Mitglieder, die Schärfung der Arbeitsinhalte und Zukunftsperspektiven, die gemeinsame Planung weiterer Lobby-Maßnahmen gegenüber dem Bund sowie die Unterstützung der Anliegen einzelner Reviere gegenüber den Entscheidungsträgern auf kommunaler und Landesebene durch die Gesamtheit des Netzwerks.

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Erhalt der Lahn als schiffbare Bundeswasserstraße
ist noch immer nicht gesichert:
BUND PLANT BIOTOPSYSTEM

Rund 2800km bundeseigene "Nebenwasserstraßen" sollen "neuen gesellschaftlichen Aufgaben" zugeführt werden. So lautet eine der Kernaussagen zum Programm "Blaues Band", das die Bundesminister Alexander Dobrindt und Barbara Hendricks im September starteten.

Der "aus wirtschaftlichen Gründen angestrebte Rückbau der Infrastruktur an Nebenwasserstraßen" werde für Renaturierungsinitiativen an Fließgewässern und Auen genutzt. Anliegen der Länder, etwa zum Wassertourismus, und Interessen Dritter könnten eingebracht werden. Für die Lahn will man dies in einem EU-LIFE-Projekt erstmals erproben.

Siehe auch Pressemeldung des BMVI bzw. BMUB > HIER

Eine erste Statuskonferenz zum Bundesprogramm „Blaues Band" findet am 8. Dezember im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Referat WS 14 - Klima- und Umweltschutz für die Wasserstraßen, Gewässerkunde, BfG, in Bonn statt, bei der Jürgen Joras vom ADAC und Heinz Scheyer von PROLAHN die Interessen an der Lahn vertreten.

Bei dem jährlichen Runden Tisch des ADAC beim Wasser- und Schifffahrtamt nahm Herr Schmidt vom Wasser- und Schifffahrtamt in Koblenz zu diesem Thema Stellung. Zumindest für die Probleme an der Lahn konnte Herr Schmidt einen Lösungsansatz vorstellen: „LiLa – Life + EU integriertes Projekt Living Lahn“.

Am 01.01.2016 startet das Projekt zur Förderung der Lahn, welches mit folgenden Partnern innerhalb der kommenden 10 Jahre umgesetzt werden soll: Fördermittel erhalten das Hessische Ministerium. für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Wiesbaden, das Rheinland.-Pfälzische Ministerium. für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau u. Forsten in Mainz, WSA Koblenz, Bundesanstalt für Gewässerkundei in Koblenz, die Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord in Koblenz und das Regierungspräsidium Gießen.

Unter anderem wird das Projektteam an folgenden Maßnahmen arbeiten: integrierendes Konzept für die Wasserstraße Lahn unter Berücksichtigung relevanter Wechselwirkungen
Fischschleusungsmanagement als unterstützende Maßnahme zur (kurzfristigen) Verbesserung der Fischaufstiegsmöglichkeit (kein Ersatz von Fischaufstiegsanlagen!), naturverträgliche Um- oder Neugestaltung von Anlagen zur Überwindung von Staustufen für den muskelbetriebenen Wassertourismus ökologische Aufwertung der Schleuseninsel Fürfurt und Verbesserung des Fischaufstiegs (in Kooperation mit RP Gießen), bBegleitend: Kommunikationskonzept, Öffentlichkeitsarbeit, nationaler und internationaler fachlicher Austausch, Projektcontrolling.

Negative Folgen aus diesem Programm für den Wassertourismus oder den Bootsverkehr an der Lahn befürchtet Herr Schmidt nicht.

Jürgen Joras ADAC

Jürgen Joras, Vorstand Touristik im ADAC, lädt jedes Jahr die Vorstände der Wassersportvereine, Verbände, Behörden und Unternehmen zum "Runden Tisch" beim WSA in Koblenz ein. Eine willkommene Gelegenheit sich auszutauschen, Probleme zu erörtern und Lösungen zu erarbeiten.

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In Planung:
Bessere Stege entlang der Lahn.
Mehr Komfort für Gäste.

Das schon immer größte und schnell lösbare Problem entlang der Lahn ist: Fremde Skipper wissen nicht wo sie anlegen dürfen. Es fehlt zu 80 % der Hinweis auf einen freien Steg. Ich habe in diesem Sommer mehrfach erlebt, mehrfach beobachtet, dass Skipper verzweifelt nach einem Steg Ausschau hielten und verunsichert dann einfach weiter fuhren. Selbst an den Stadtstegen von Bad Ems fehlen klare Hinweise. Schon ein kleines einfaches grünes Schild reicht.

Betrachten Sie mal das Szenario mit den Augen eines Revierun-kundigen. Woran soll der Skipper erkennen, dass er anlegen darf und willkommen ist? Deshalb darf sich bitte niemand wundern und keiner jammern, dass in den Orten entlang der Lahn nur sehr wenige Gäste fest machen. Dabei wäre es so einfach und kostengünstig ein kleines, grünes Schild, 20 x 15 cm, mit dem international verständlichen Wort "FREI" an jedem freien Steg anzubringen!.

Ein dickes Problem sind jedoch die vielen maroden Stege entlang der Lahn. Von manchen Stegen steht nur noch das Gerippe. Andere drohen beim Betreten abzukrachen. Christoph Zech, Schleusenwärter in Cramberg, machte den Vorschlag, PROLAHN möge einen einheitlichen Standardsteg zusammen mit dem WSA entwickeln mit Bauplan, Materialbeschreibung und Statik, die man den Kommunen, Vereinen, und Privatleuten dann kostenlos zur Verfügung stellt. Alle Stege entsprächen dann den sicherheitstechnischen Anforderungen und Genehmigungsverfahren für bestehende und neue Anlagen würden so deutlich abgekürzt. Einen ähnlich guten Gedanken hatte auch Bürgermeister Karl Friedrich Merz aus Obernhof.

Christoph Kaiser (Stahlbau Kaiser), Münch-Werft in Friedrichsegen wäre bereit die Stege in Serie zu bauen und vor Ort zu montieren.

Verbandbürgermeister Udo Rau und Bürgermeister Armin Wenzel aus Nassau sowie Bürgermeister Merz aus Obernhof werden in Kürze zu einem runden Tisch einladen, um die Anforderungen der Skipper an brauchbare Anlegestege zu erörtern und Lösungen
herbeizuführen.

Heinz Scheyer
PROLAHN

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Lahn Skippertreffen 2015  

Herzlichen Dank an Winfried Münch, der dieses Video vom Lahn- Skippertreffen 2015 in Nassau und Obernhof produziert und PROLAHN zur Verfügung gestellt hat. Der Film belegt die großartige Teilnahme an der Demonstration zum Erhalt der Lahn als schiffbare und unverzichtbare Bundeswasserstraße.

Ein paar schöne Eindrücke für alle die, die nicht dabei waren.

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Baggerschiff Greif auf der Lahn

Baggerschiff "Greif" ist unermüglich im Einsatz.

So lange der gute alte "Greif" noch läuft, ist das WSA unterwegs, um die Fahrrinne der Lahn auf der Solltiefe von mind. 160 cm zu halten. Foto oben, Ende August, "Greif" beim Baggern in der Stauhaltung Bad Ems. Immer wieder haben die ideenreichen Männer und Frauen vom Wasserbau das gute Stück in Eigeninitiative repariert und einsatzfähig gemacht. Demnächst erhält der "Greif" endlich den ersehnten neuen hydraulischen Bagger, der ein störungsfreies und effektiveres Arbeiten ermöglicht.

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Hinweise der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung für
die Schifffahrt auf der Lahn:

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> Wasserstand Lahn: Pegel Kalkofen - Normal:180 cm

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Hollerich, ein vorbildlicher Hafen mitten in der Idylle.


Hafen Hollerich an der Lahn

Der Hafen Hollerich bei Lahn-km 113, direkt nach der Schleuse Hollerich, hat sich zu einem vorbildlichen Sportboothafen an der Lahn entwickelt. Überall neue, solide Stege - auch für größere Schiffe geeignet-, Wasser und Strom an allen Stegen und ein sehr schön angelegtes Gelände mit Tischen und Bänken zum Picknicken und die Natur genießen.

Man sieht sofort, dass hier Profis am Werk waren: Silvia und Mike Bonn, Vater Josef, Landschaftsbauer aus Raubach, die zusammen mit dem Hafenbesitzer Dirk Massenkeil, den Hollericher Skippern, meist im Winterhalbjahr den Hafen vollkommen saniert haben. Silvia sagt: "Hier gefällt es mir am besten. Ich kann mir keinen schöneren Platz vorstellen! Hier möchte ich alt werden" und schielt zu Ihrem Mann MIke. Der nickt kräftig: "Hollerich und die Lahn ist unser Zuhause!"

In der neu aufgestellten Infobox steht alles Wissenswerte für Gäste, wenn der freundliche Hafenmeister gerade mal nicht zur Stelle ist. Für den Fall kann man seine Übernachtung(en) in einen Block eintragen und das Übernachtungsgeld, 1 Euro pro Meter Boot, und ggf. pauschal 1 Euro für Wasser und 1 Euro für Müllentsorgung in eine Box werfen. Für die blitzsaubere Toilette und Dusche gibt es beim Hafenmeister einen Schlüssel.

Wer für sein Boot einen Sommer- oder Winterplatz an der Lahn sucht, hat in Hollerich einen vor Hochwasser sicheren Hafen. Kontakt: Dirk Massenkeil: Tel.: 0170 6424480.

Mehr Infos: > Hafen Hollerich

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Schild Steg für Gäste

Neue Schilder zeigen freie Stege

Am Sonntag in Laurenburg hielten ein Schiff aus Belgien und eines aus Frankreich Ausschau nach einem freien Anlegesteg. Weil hier und überall Gästestege nicht klar zu erkennen sind, fuhren die beiden Schiffe einfach weiter.

Wer Gäste haben möchte, dem empfehlen wir Schilder an allen freien Stegen anzubringen, die jeder versteht und die freundlich zum Anlegen einladen.

Damit überall entlang der Lahn einheitlich zu erkennen ist, wo Gäste willkommen sind, hat PROLAHN Schilder entwickelt, die wir zum günstigen Selbstkostenpreis abgeben. Sie haben 2 Versionen zur Auswahl.

Die Schilder haben das Format 350 x 250 mm und bestehen aus extrem langlebigem Alu-Dibond, Grund weiß mit Standardtext: "Steg für Gäste - Herzlich willkommen!"
Preise inklusive Versandkosten FREI HAUS per DHL:
01-05 Stück: € 16,50 inkl. MwSt. = € 19,64
05-10 Stück: € 15,60 inkl. MwSt. = € 18,56

Gegen Mehrpreis ist es möglich individuelle Schilder zu fertigen die bis zu zwei Zeilen Zusatz haben: Z.. B. mit dem Städte- oder Vereinsname und einem Hinweis und oder Telefonnummer des Hafenmeisters.
Preise inklusive Versandkosten FREI HAUS per DHL:
01-05 Stück: € 23,60 inkl. MwSt. = € 28,08
05-10 Stück: € 22,20 inkl. MwSt. = € 26,42

Die Lieferung auf Rechnung erfolgt direkt durch den Hersteller.
Lieferzeit: 8 - 14 Tage.

> Hier bestellen: Bestellschein ausdrucken und faxen oder per E-Mail bestellen: info@prolahn.de

Bitte prüfen und entscheiden Sie.

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Bericht vom Lahn-Skippertreffen 2015:

Skippertreffen Lahn


Blick_auf_einen_kleinen_Teil_der_94_Boote_beim_Skippertreffen_in_Nassau

94 Boote beim Skippertreffen

Blick auf einen kleinen Teil der 94 Boote beim Skippertreffen.


Die Lahn bleibt Bundeswasserstraße:
Das Gerücht, die Lahn werde zugemacht, stimmt nicht!
Argumente von PROLAHN wurden von der Politik in Berlin gehört.

Die Lahn bleibt Bundeswasserstraße. Die Wehre in Hollerich, Nassau und Dausenau werden saniert. Die Gelder für die Sanierung sind vom Bund bereits bereitgestellt. Der Schiffsbagger "Greif" wird wieder in Betrieb genommen, um die Fehltiefen in der Lahn zu beseitigen. Das waren die guten Nachrichten beim 7. Lahn-Skippertreffen vom 17. bis 19. Juli in Nassau und Obernhof.

Stadtbürgermeister Armin Wenzel von Nassau und Ortsbürgermeister Karl Friedrich Merz von Obernhof machten den Vorschlag, das jährliche Skippertreffen an der Lahn in Nassau und Obernhof, zusammen mit "Bahama Night", eine karibische Nacht am Sandstrand der Lahn mit Show und Feuerwerk, stattfinden zu lassen. Der Vorschlag erwies sich für das Skippertreffen von PROLAHN als ein Erfolgskonzept.

94 Schiffe aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen waren nach Nassau an die Lahn gekommen, um zu beweisen: "Unser Herz schlägt für die Lahn!" Gäste mit Booten aus Belgien, Holland und Frankreich, die gerade die Lahn besuchten, schlossen sich spontan dem Skippertreffen an.


Bürgermeister Armin Wenzel

Freitagnachmittag trafen sich Freizeitkapitäne zum Klönschnack bei Michael Hofmann, Kanucharter an der Lahnbrücke. Die "Lahntalmöven" der Marinekameradschaft Bad Ems, unter der Leitung von Hilde Pfaff, eröffneten das Abendprogramm. Stadtbürgermeister Armin Wenzel begrüßte die Gäste sehr herzlich und betonte: "So viele Schiffe auf einmal hatten wir noch nie in Nassau. Wir freuen uns sehr, wenn Skipper bei uns fest machen, die Stadt und die vielfältigen kulturellen Veranstaltungen besuchen. Wir werden im Stadtrat überlegen, wie wir das Anlegen an der Uferpromenade noch attraktiver für Boote gestalten können".

Kapitän Anton Hagenkötter

Anton Hagenkötter, Kapitän (AG/A6), Master AG (license None limited) referierte über das Thema "Nachtfahrten - Romantik oder Risiko? - Tipps und Besonderheiten." Werner Westinger berichtete über die Arbeit der "Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger", zeigte Filme über die DGzRS und sammelte Spenden für deren Arbeit.

Lahnstolz_Anfahrt_Obernhof

Die Lahntalmöven auf dem Fahrgastschiff Stadt Bad Ems

Samstag früh startete das Fahrgastschiff "Stadt Bad Ems" von Nassau mit den Gästen des Skippertreffens zum Festakt in Obernhof, musikalisch begleitet von den "Lahntalmöven". Für die Fahrgäste ein tolles Erlebnis bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Selbst die erfahrenen Skipper staunten, mit welcher Präzision Kapitän Wolfgang Schmitt sein Schiff in die Schleuse Hollerich manövrierte.

karl friedrich merz

Im dem vom Verkehrsverein aufgestellten Festzelt begrüßte Ortsbürgermeister Karl Friedrich Merz aus Obernhof die Skipper und zahlreichen Gäste aus Politik, der Verwaltung und den Verbänden. Merz machte darauf aufmerksam, dass der bekannte Weinort Obernhof durch eine schiffbare Bundeswasserstraße Lahn nur gewinnen kann: "Wir müssen dafür sorgen, dass wir durch mehr Attraktivität die jungen Leute in der Region behalten."

manfred kutscher prolahn

Manfred Kutscher, Vorsitzender PROLAHN, führte die Rednerliste an: "Ein Problem ist es, dass die Ansprechpartner bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und anderen Behörden sehr häufig wechseln. Deshalb verzögern sich erforderliche Entscheidungen und Maßnahmen unnötig. Wegen der Wählerstimmen investiert die Politik in den Bau von Wander- und Radwegen. Dabei darf die Politik nicht die Lahn vergessen. Die ist intakt und braucht nicht erst noch gebaut werden." Kutscher kritisierte, dass viel Geld für nichtssagende Gutachten ausgegeben werden, das man besser in die Infrastruktur der Lahn investieren solle. Mit der Lebensader Lahn seien 10.000 Arbeitsplätze verbunden. Die Schleusenwärter machen einen sehr guten Job und sind ausgesprochen hilfsbereit und freundlich.

Großes Lob gab es von Kutscher für Landrat Frank Puchtler. Der hatte im Februar, auf Anraten und Vertretung von PROLAHN, im brandenburgischen Eberswalde mit rund 60 weiteren aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Vertretern von Kommunen, Bürgerinitiativen, Verbänden und Unternehmen am Symposium "Bedrohte Wasserwege" teilgenommen und die "Eberswalder Erklärung" ausgearbeitet. Das aus dem Symposium (geleitet vom Prof. Hartmut Ginnow-Merkert) hervorgegangene "Netzwerk Deutsche Wasserwege" hat die Erklärung im Mai an den Deutschen Bundestag in Berlin übergeben. Mit dabei waren für den Hessischen Landesverband für Motorbootsport Heinz Scheyer und für PROLAHN Inge Scheyer.

landrat frank puchtler

Frank Puchtler berichtete in seiner Rede vom Entstehen der "Eberswalder Erklärung", dem "Netzwerk Deutsche Wasserwege" und die daraus resultierende Kernforderung: Der Bund dürfe sich nicht aus seiner Verantwortung für die kleineren Wasserwege stehlen, indem er Wasserstraßen ausschließlich nach der transportierten Gütermenge bewerte. Der Bund müsse sich zu einer nachhaltigen Trägerschaft für ihren Betrieb und ihre Instandhaltung verpflichtet fühlen. Die Lahn leiste einen entscheidenden Beitrag zur Kreisentwicklung. Ein Antrag auf Mittel aus dem EU-Förderprogramm sei gestellt: "Eine langwierige Sache, so Puchtler, doch es sei wichtig hier am Ball zu bleiben.
PROLAHN dürfe in seinen Bemühungen um den Erhalt der Lahn nicht nachlassen und bot weiterhin seine Unterstützung an.

Der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Koblenz konnte nur Gutes für die Lahn berichten: Die Lahn bleibe als Bundeswasserstraße erhalten. Die Gelder für den Neubau bzw. Sanierung der Wehre in Hollerich, Nassau und Dausenau sind vom Bund bereitgestellt. Drei neue Stellen wurden bewilligt, um die Planung dafür voranzutreiben. Die Schleuse Diez wird 2016 betriebsbereit sein und ist dann eine der modernsten Schleusen.

Das Arbeitsschiff "Greif" wird in Kürze seine Arbeit wieder aufnehmen und die Untiefen in der Lahn beseitigen.

jörg denninghoff

Jörg Denninghoff, Nachfolger von Frank Puchtler im Landtag von Rheinland-Pfalz überbrachte Grüße von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die wegen anderer Termine nicht nach Obernhof kommen konnte.

udo rau

Verbandbürgermeister von Nassau, Udo Rau sagte deutliche Worte an die Politik in Berlin: "Es nutzt nichts, die sonstige Infrastruktur instand zu halten, wenn der Bund die Hauptverkehrsader vernachlässigt". Rau bot PROLAHN seine volle Unterstützung an.

karl j´heinz menges hessischer landesverband

Karl Heinz Menges, Vizepräsident des Hessischen Landesverband für Motorbootsport (HELM) sprach PROLAHN die Anerkennung des Verbandes aus. Ohne die Aktivitäten von PROLAHN in den letzten Jahren wäre die Lahn nicht in Berlin angekommen. "Macht weiter so! Wir vom HELM unterstützen euch!" Menges überreichte dem Kassenwart von PROLAHN, Inge Scheyer, einen Geldbetrag für die weitere Arbeit.

Jürgen Joras, Ressortleiter Touristik im ADAC Mittelrhein machte deutlich: "Wir werden weiter kämpfen müssen. Doch das Gerücht, die Lahn werde zugemacht, stimmt definitiv nicht mehr!" Der ADAC hat von Anfang an die Arbeit der PROLAHN unterstützt und wird es auch weiterhin tun."

matthias lammert

Matthias Lammert, Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz, überbrachte die Grüße von seiner Landeschefin Julia Klöckner und versprach seine volle Unterstützung zum Erhalt der Lahn.
Die folgende Videobotschaft von Julia Klöckner erreichte uns zu spät, um sie am Samstag auf dem Festakt präsentieren zu können.

Deshalb hier die Grußworte von Julia Klöckner:


Wolfgang Bleser, Syndikus des Deutschen Motoryachtverbandes (DMYV) überbrachte PROLAHN die Grüße des Präsidiums, sagte Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit und hervorragende Organisation des Skippertreffens mit einer Geldspende. Wir verstehen PROLAHN als ein Instrument vor Ort, das sich gleichsam für die Interessen der gesamten Sportschifffahrt einsetzt.

Alfred Buckkebrede, der Helfer in der Not.

Bleser hatte, wie er sagte, die große Ehre, im Namen des DMYV einen verdienten Skipper für seine großartige Hilfe bei der Havarie eines 11-m-Bootes, Ende August letzten Jahres, auszuzeichnen: Alfred Buckebrede aus Köln. Er hat durch seinen selbstlosen Einsatz einen Skipper, der sich wegen eines plötzlichen Hochwassers (Schweres Unwetter) in Lahnstein vor die Steganlage der Haifischbar durch die starke Strömung und das Treibgut quergelegt und sich mit dem Propeller in der Ankerkette verfangen hatte, aus großer Not befreit. Scheinbar hatten die herbeigerufene Feuerwehr und das THW die Gefahr nicht richtig erkannt. Nicht auszudenken, was mit der schwimmenden Haifischbar und den an den Stegen vertäuten Booten passiert wäre, wenn Alfred Buckebrede hier nicht sofort gehandelt hätte.

Wer Lust und Laune hatte, konnte im Anschluss an das leckere Mittagessen eine Weinwanderung durch den Ort Obernhof unternehmen oder das Kloster Arnstein besuchen. Wer dabei war, war rundum begeistert.

Weinprobein Obernhof

skippertreffen

V. l.: Heinz Scheyer PROLAHN, Alfred Buckebrede MYC Bad Ems, Landrat Frank Puchtler, Manfred Kutscher PROLAHN, Jörg Denninghoff MdL, Verbandsbürgermeister Udo Rau, Jürgen Joras ADAC, Matthias Lammert MdL, Wolfgang Bleser DMYV, Bürgermeister Karl Friedrich Merz, Stadtbürgermeister Armin Wenzel, Günther Werner Leiter WSA Koblenz, Lutz Zaun Beigeordneter Stadt Bad Ems.

Eine Bitte: Wir haben leider nicht von allen Teilen der Veranstaltungen Fotos. Wenn Sie Fotos uns zur Verfügung stellen wollen, senden sie diese bitte per E-Mail an info@prolahn.de oder senden Datenträger mit Ihren Fotos an die Geschäftsstelle. Die Datenträger erhalten Sie zurück. Vielen Dank!


PROLAHN sagt herzlichen Dank an ...

... die Stadt Nassau, die ein Skippertreffen in dieser Größenordnung durch Bereitschaft, kostenlose Liegeplätze, Strom, Autoreifen als Abstandshalter, Gangways und Ankerstifte erst ermöglicht hat.

... Kanucharter Hofmann, der sein Gelände, deren Stege, Strom zur Verfügung stellte und den Skippern einen tollen Service bot.

... den Nassauer Kanuclub, der seine Stege kostenfrei zur Verfügung stellte.

... die Münch-Werft, die eine Schute und Pontons als zusätzliche Anlegestege von Lahnstein nach Nassau verbrachte und kostenlos zu Verfügung stellte.

... die "Lahntalmöven", den Shantychor der Marine-Kameradschaft Bad Ems, die uns - ohne Honorar - am Freitagabend, auf dem Schiff und beim Festakt in Obernhof mit ihrem Liedern erfreuten.

... die Ortsgemeinde Obernhof und dessen Verkehrsverein, die mit ihren Zelten und tollem Essen (geliefert vom Gastronomiebetrieb Scheuern) sowie einem superfreundlichen Service den Festakt in Obernhof perfekt gemacht haben.

... die Bäckerei Schäfer mit Herz in Elz, die für die Skipper 400 kostenlose Sonntagsbrötchen lieferte.

... Wolfgang Schmitt, der mit seinem Schiff "Stadt Bad Ems" die Teilnehmer des Skippertreffens zu einem Sonderpreis von Nassau nach Obernhof gefahren hat.

... alle die im Hintergrund für einen perfekten Ablauf des Skippertreffens sorgten. Besonders erwähnt werden müssen hier Stadtbürgermeister Armin Wenzel, Ortsbürgermeister Karl Friedrich Merz und Christoph Keul von der Touristik im Nassauer Land.

... die vielen freiwilligen Helfer und guten Geister, die sich bereit erklärt hatten mitzuarbeiten und für das Skippertreffen alles bestens vorbereitet haben. Hier stellvertretend ein Foto von den "erschöpften Helfern" am Dienstag am Lahnufer in Nassau:

Arbeitseinsatz in Nassau

Ein paar Stimmen von Vielen, die uns per Mail erreichten:

Wir möchten uns recht herzlich für die Organisation und Durchführung des Skippertreffens in Nassau bedanken.
Wir haben ein paar schöne Stunden verbracht und uns
sehr wohlgefühlt.

Wir hoffen, dass auch PRO LAHN ein positives Fazit ziehen kann.

Viele Grüße
Die Skipper der NAJADE
Horst Sinz
Rita Koerver-Sinz


Fotos: Ulrike Bletzer, Kurt & Liliane Lauckner, Gisela Menges, Monique Thesing, Gert Gätke

Die Rhein-Zeitung / Lahn-Zeitung brachte einen großen Bericht über das Skippertreffen am 20. und 21. Juli. - Lesenswert!

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Netzerk Deutsche Wasserwege

Für die Lahn in Berlin:
Gelungene Übergabe der "Eberswalder Erklärung"
vor dem Reichstagsgebäude.

Abgeordnete in Berlin

Am 21. Mai 2015 hat die Initiative „Netzwerk Deutsche Wasserwege“ (Für die Lahn nach Berlin gereist waren der Hessische Landesverband für Motorbootsport (HELM) und PROLAHN) die "Eberswalder Erklärung" an rund 30 Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin, am Abgeordneten- und Ministereingang Nord überreicht.

Zwanzig Kanu-, Ruder- und Wassersportverbände, Flößereivereinigungen, Landkreise, Ämter, Initiativen und Vereine aus der ganzen Bundesrepublik haben sich inzwischen der aus dem Eberswalder Symposium "Bedrohte Wasserwege" vom 9. Februar 2015 hervorgegangenen "Eberswalder Erklärung" (an dieser Erklärung hat der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Frank Puchtler, auch in Vertretung für PROLAHN, mitgearbeitet) angeschlossen.

Hierzu erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke:

„Ich werte es als ein wichtiges Zeichen, dass es mir gemeinsam mit der Initiative gelungen ist, Politiker aller Fraktionen im Deutschen Bundestag zu überzeugen, die Forderungen der Eberswalder Erklärung zu unterstützen. Besonders wichtig ist, dass sich hierbei alle einig sind, dass der Bund und besonders das Verkehrsministerium in der Pflicht bleiben, den Erhalt und die Schiffbarkeit der Nebenwasserstraßen in ganz Deutschland zu gewährleisten.

Die Nebenwasserstraßen sind in Deutschland sowohl wirtschaftlich als auch touristisch von essentieller Bedeutung. Daher wäre es grob fahrlässig, wenn die durchgängige Schiffbarkeit der einzelnen Nebenwasserstraßen durch das Bundesverkehrsministerium infrage gestellt wird.

Mit einem begleitenden Brief werde ich die gesammelten Unterschriften gemeinsam mit der Erklärung an die Bundeskanzlerin und an den Verkehrsminister übermitteln.

Kritisch ist nach wie vor zu hinterfragen, ob die gänzliche Übertragung von Nebenwasserstraßen mit allen Rechten und Pflichten an z. B. Kommunen oder Landkreise eine unkalkulierbare finanzielle Mehrbelastung bedeutet“, so Zierke."

Hans-Joachim Schabedoth (SPD), tätig im Ausschuss für Tourismus, ist an den Entwicklungen in der Region Hochtaunus / Oberlahn interessiert. Auch er unterstützt die Forderungen – nicht zuletzt mit Blick auf die Bedeutung der Lahn für den Wahlkreisteil Oberlahn: „Eine bloße Bewertung von Wasserstraßen hinsichtlich ihrer Bedeutung im Güterverkehr geht an den ökonomischen und auch immateriellen Wertschöpfungsmöglichkeiten von Nebenwasserstraßen vorbei.

Ihr Potenzial liegt im Bereich Tourismus und Wassersport. Entlang von Wasserstraßen entstehen Arbeitsplätze und Einnahmequellen für Gastronomie und touristische Einrichtungen, was gerade in ländlichen Regionen von großer Bedeutung ist. Selbst wenn mancherorts Wasserstraßen hauptsächlich unter kommerziellen Gesichtspunkten betrachtet werden, so meine ich, dass der Wassertourismus in seinem kommerziellen Potenzial nicht hinter dem Güterverkehr zurücksteht.“

Das in Gründung befindliche NETZWERK DEUTSCHE WASSERWEGE versteht sich als Fürsprecher der kleinen kulturell und touristisch bedeutenden Wasserwege Deutschlands, deren Existenz durch die Sparpolitik der Bundesregierung in den letzten Jahren ernsthaft infrage gestellt ist. Das Netzwerk setzt seine Arbeit mit der Vorstellung seiner Mitglieder auf der Weltkanalkonferenz im belgischen Gent (September 2015) fort und plant als offizielle Gründungsveranstaltung ein Folgesymposium im niedersächsischen Nordhorn (Oktober 2015).

Nachfolgend zusammengefasst die vier Kernforderungen der "Eberswalder Erklärung":

  1. Die Binnenwasserwege Deutschlands erhalten und für eine vielseitige Nutzung stärken.
  2. Identitätsstiftende und integrierende Wirkung der Wasserwege anerkennen.
  3. Die volkswirtschaftliche Funktion der Wasserwege als gesamtgesellschaftliches Gut wahrnehmen.
  4. Ein klares Bekenntnis der Bundespolitik zum "Kernnetz der Nebenwasserstraßen“..

> Download "Eberswalder Erklärung"

HArtmut Ginnow-Merkert

Prof. Hartmut Ginnow-Merkert vom Verein "Unser Finowkanal e.V." (mit Käppi in der Mitte) hatte für das Netzwerk Deutsche Wasserwege die Übergabe der Erklärung an die Bundestagsabgeordneten vor dem Bundestag organisiert. Dazu musste er endlose Genehmigungen einholen, prima unterstützt von MdB Stefan Zierke rechts neben ihm und dessen Mitarbeiter Sebastian Schmidt. In seiner Rede machte Ginnow-Merkert auf die großartigen wirtschaftlichen Möglichkeiten der touristischen Nutzung aller Nebenwasserstraßen aufmerksam und stellte das Netzwerk vor.

Zirke und PROLAHN

MdB Stefan Zierke, Mitarbeiterinnen des Büro Schabedoth. Zur Übergabe reiste für den Hessischen Landesverband für Motorbootsport (HELM) Heinz Scheyer, Vorsitzender des Bootsclub Limburg, nach Berlin.


Inge Scheyer - PROLAHN

Für PROLAHN war Vorstandsmitglied Inge Scheyer (vorne links im Bild) nach Berlin gereist. Sie half Unterschriften sammeln bei den bei den MdBs.

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Die Lahn hat Spaß gemacht: Dampfboottreffen in Bad Ems

Dampfboot in Nassau Lahn
Dampfboot aus dem Turgau in Nassau an der Lahn

Dampfboottreffen in Bad Ems

Dampfboote in Bad Ems

Aus der Schweiz waren vier Dampfboote an die Lahn gereist.
Bild unten: ein echter Doppel-Raddampfer zu Besuch in Obernhof

14. - 17. Mai. 18 Dampfboote aus ganz Europa waren von Himmelfahrt bis Sonntag zum Jahrestreffen des Deutschen Dampfbootvereines nach Bad Ems gekommen und waren Gast in Kutschers Marina.
Von hier unternahmen die Boote gemeinsame Fahrten nach Obernhof und Lahnstein.

So schön hatten sich die Dampfbootfahrer die Lahn nicht vorgestellt. Nette, hilfsbereite Schleusenmeister, neugierige, gastfreundliche Menschen überall. Viele Besucher hatten die Möglichkeit genutzt, das morgendliche Anheizen der Dampfmaschinen im Sportboothafen von Bad Ems einmal aus der Nähe mitzuerleben. Wer wollte, war eingeladen zu einer Rundfahrt in der Staustufe Bad Ems mit seiner herrlichen Kulisse.

Das alljährliche Hafenfest der Marienkameradschaft in Kutschers Marina bot einen idealen Rahmen für das Dampfbootspektakel.
Der Shantychor "Die Lahntalmöven" brachten den Gästen ein fröhliches Ständchen und Musikus Gunter Gruner unterhielt die Gäste mit flotten Rhythmen und jede Menge guter Laune.

"Wir kommen wieder!" war die einheitliche Meinung der Dampfbootskipper, die mit ihrem Treffen 2015 in Bad Ems rundum zufrieden waren.

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Schleuse Diez baald fertig

Schleuse Diez ist ab Saison 2016 wieder in Betrieb.

Die Schleuse Diez wird seit Anfang 2014 von Grund auf saniert. Die Arbeiten gestalteten sich anfangs weit schwieriger als erahnt, weil der Untergrund keine Festigkeit aufwies. Probebohrungen hatten Fels signalisiert. Doch unter der Bodenplatte befand sich nur eine Schotteraufschüttung, die keinen Halt bot.

Die Betonarbeiten sind abgeschlossen. Jetzt ist die Mechanik und Elektrik dran. Wenn die Schleuse Diez im Frühjahr 2016 wieder in Betrieb geht, wird es eine vollkommen neue und eine der modernsten Schleusen sein. Dann wird die Lahn wieder durchgäng vom Rhein bis zum Hafen Runkel-Dehrn schiffbar sein.
Zurzeit können Schiffe und Sportboote nur bis zum Gästesteg der Stadt Diez fahren. Ein Besuch der Stadt Diez - vor allem der Altstadt - lohnt immer.

Die Schleuse wird auch weiterhin durch freundliche Schleusenmeister bedient. Die geplante Automatisierung ist erst einmal zurückgestellt.

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Viel Schiffsverkehr auf der Lahn

Vielleicht lag es an dem langen Wochenende und dem guten Wetter, denn von Himmelfahrt bis Sonntag waren auf der Lahn viele Gäste mit Boot unterwegs: Allein die Schleuse Hollerich hat am Feiertag rund hundert Boote geschleust. Am Pfingstsonntag waren es sogar über 150 Boote. Die Schleusenmeister waren begeistert: "So viele Schleusungen über den ganzen Tag, mit immer vollen Kammern, hatten wir lange nicht mehr!"

Rhein-Lahn-Wirtschaftsforum: "Lebensader Lahn"
Lahnkonferenz in Bad Ems


Die Zukunftsperspektive Lahn stand im Mittelpunkt des Rhein-Lahn-Wirtschaftsforums im Kreishaus Bad Ems am 30.03.2015. Eingeladen hatte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Lahn. Die Konferenz eröffnete Landrat Frank Puchtler vom Rhein-Lahn-Kreis. Über die Überlegungen des Verkehrsministeriums berichtete Dipl. Ing. Volker Keitel von Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Das Projekt aus Sicht des Umweltministeriums stellte Dipl. Ing. Andreas Christ vom Ministerium für Umwelt, Landschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten in Rheinland-Pfalz vor. Über laufende und geplante Maßnahmen an der Lahn berichtete Dipl. Ing. Tobias Schmidt, stv. Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Koblenz.

Zahlreiche Vertreter der Wassersportvereine, Berufsschifffahrt, Unternehmer, Städte, Gemeinden und Verbände waren gekommen, um sich über das wichtige Thema "Lebensader Lahn" zu informieren und zu diskutieren.

Resümee des Tages in Kürze:

Die Lahn ist eine Bundeswasserstraße und sie wird in Zukunft auch Bundeswasserstraße bleiben. Der Bund könnte die Verantwortung für die Lahn nur mit Zustimmung der Bundesländer abgeben.

Die Güterschifffahrt auf der Lahn wurde 1981 eingestellt. Die Lahn wird heute durch die Fahrgast- und Sportbootschifffahrt sowie durch Paddel- und Ruderboote genutzt. Das hohe Alter und der schlechte Zustand der Anlagen erfordern ein Handeln der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

Die ursprüngliche Zweckbestimmung (Güterschifffahrt) ist nicht mehr gegeben, deshalb ist der Erhalt des Status Quo zu hinterfragen. Es gilt zu entscheiden, welche Aufgabe die Lahn künftig wahrnehmen soll und ob bzw. wie die Anlagen anzupassen sind.

Der Bund wird auf der Grundlage seiner gesetzlichen Zuständigkeit für die künftige Nutzung und Unterhaltung der Lahn ein langfristiges Konzept erarbeiten.

Angedacht ist dieses Konzept gemeinsam mit den beteiligten Bundesländern zu erarbeiten. Dabei können die Interessen der Länder, wie z. B. Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, Renaturierungsmaßnahmen, Tourismusförderung usw. und Interessen Dritter, wie z. B. Fahrgastschiffsbetreiber, Bootsverleiher, Energieversorgungsunternehmen eingebracht werden.

Sofern die EU dem Antrag zustimmt, soll mit dem Konzept im Rahmen eines LIFE-IP Projekts 2016 begonnen werden.

> Download Bericht von der Lahnkonferenz in der Rhein-Zeitung

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